Dossier

Urs Beeler: „Daran kann ich mich nicht mehr genau erinnern. War es nur Turn- oder Turn- und Schreibmaschinenunterricht? Wenn’s so war, war’s nicht gerade der Hit. Weder mein Interesse für Turnunterricht im Rubiswil noch die Schüler, welche Begeisterungssprünge auslösten. Solche Stundeneinsätze sind erfahrungsgemäss schwierig und verlangen viel Autorität/Disziplin, was nicht unbedingt schön ist. Möglichst eine gute, familiäre Atmosphäre und ‚keine Autorität‘ bzw. nur natürliche Autorität ausüben waren immer mein Ziel.“

 

Urs Beeler: „Tino Arnold war ein flotter und gefühlvoller Typ, der sich für die Schüler total einsetzte, wie ich es sonst praktisch nur ganz selten von einem heutigen Lehrer erlebt hatte. Sein Anliegen: Dass seine Jugendlichen lernen und ‚eines Tages nicht einen eintönigen Job machen müssen‘. Arnold gab sich – Hauptmann im Militär – zum Teil recht streng – der gute, weiche Kern aber drang praktisch immer durch. Arnold dürfte noch heute bei vielen seiner ehemaligen Schülerinnen/Schülern in positiver Erinnerung sein.“

 

 

Wieder ein Einsatz bei Albert Schmid.

 

Und nochmals Albert Schmid. Beeler: „Hier machten die Klassen-Grossmäuler Auf der Maur, Ott etc. abfällige Bemerkungen über meinen sportlichen, aber kleinen R 5 GT Turbo. Ich fragte sie dann, ob sie Lust auf eine Probefahrt hätten, was sie bejahten. An den spritzigen Ausflug auf den Steinerberg dürften sich wohl noch die meisten Passagiere nach Jahren erinnern…“ – Danach waren alle Renault-Turbo-Fans… Beeler betont, dass er heute – 2004 – nicht mehr die Routine im sicheren, sportlichen Pilotieren hätte wie damals 1986.

 

Beeler: „Soviel ich mich erinnere eine nette Klasse.“ Mit Louis Suter & Co.?

 

Beeler: „Wenn ich mich recht erinnere, war das die Klasse mit Maria Nobs, der netten und aufgestellten Edith Trachsler und blonder Kollegin, Benno Laimbacher etc. Mit einem kleinen Wermutstropfen: dem jungen Patrick (?) Vonarburg.“

 

Beeler: „Ich glaube, das war die Klasse mit Heidi Fischer (jüngste Tochter meines seit Jahrzehnten geschätzten Nachbarn Alois Fischer). Wenn ich mich recht entsinne, war in der Klasse auch ein junger Ott vom Haggen, der ein recht vorlautes Maul hatte und einen ebenso auffälligen Geruch (wieviel er für letzteres dafür konnte, weiss ich nicht, aber sich anständig benehmen, hätte er können!). Ich weiss nicht, ob er selber oder ein Bruder von ihm im Jahre 2003 (oder war’s 2004) sogar für den Schwyzer Kantonsrat kandidierte. Jedenfalls sah der abgebildete Typ diesem damaligen Ott sehr ähnlich.“

 

Beeler: „Ich glaube, das war die Klasse mit Heidi Fischer (jüngste Tochter meines seit Jahrzehnten geschätzten Nachbarn Alois Fischer). Wenn ich mich recht entsinne, war in der Klasse auch ein junger Ott vom Haggen, der ein recht vorlautes Maul hatte und einen ebenso auffälligen Geruch (wieviel er für letzteres dafür konnte, weiss ich nicht, aber sich anständig benehmen, hätte er können!). Ich weiss nicht, ob er selber oder ein Bruder von ihm im Jahre 2003 (oder war’s 2004) sogar für den Schwyzer Kantonsrat kandidierte. Jedenfalls sah der abgebildete Typ diesem damaligen Ott sehr ähnlich.“

 

Erster Unterricht im Alten Schulhaus Seewen (neben der alten Seewener Pfarrkirche). Beeler: „Soviel ich mich erinnern kann, war der Unterricht nicht ganz so einfach, sondern verlief eher zäh.“ Weiter: „Wenn ich mich nicht täusche, gab’s einmal während dem Turnen einen ‚Kampf‘ zwischen einem kleinen, originellen, sehr lautstarken italienischen (?) Schüler und einem grossen, aber harmlosen ‚Fätze‘. Diese handfeste Auseinandersetzung war dermassen ulkig und der Ausgang völlig ungewiss, dass ich ausnahmsweise nicht einschritt, bis sich die Sache von selbst beruhigte. Ich schätze sogar, dass es damals die richtige Entscheidung war.“

 

 

Urs Beeler