Schwyzer Unrechtsjustiz absurd

Gemäss „Bote der Urschweiz“ vom 22. Februar 2003 wurde Mythen-Post Herausgeber Urs Beeler vom Bezirksgericht Schwyz zu 20 Tagen Gefängnis bedingt und Fr. 3’000.– Busse wegen Kritik an potentiell gesundheitsschädigender Glas- und Steinwolle sowie wegen Warnung vor allergieauslösenden Waschmitteln verurteilt.

Die Kläger waren die KMF-Produzenten St. Gobain Isover (Glaswolle) Lucens, Flumroc (Steinwolle) Flums, Sager (Glaswolle) Dürrenäsch sowie die Oeko-Waschmittel Firma Held, Steffisburg
Letztere stellt ausschliesslich parfümierte Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel her und weigert sich, duftstofffrei zu produzieren. Parfüme sind bekannte Allergieauslöser – darauf machte Beeler aufmerksam.
Beeler habe unrichtige Angaben gemacht, schreibt die Zeitung. Dazu folgendes: Die Firma Isover bezeichnet sich selbst als „Oekologie-Pionier“. Bei ihr stünden „seit jeher der Mensch und die Natur im Mittelpunkt“. Um die Hautfreundlichkeit ihrer Glaswolle-Produkte zu unterstreichen, werden in der Werbung Küken auf Glaswolle gezeigt. Offiziell gilt Glaswolle als hautreizend. Und es bestehen bei der Anwendung von KMFs Vorschriften: Mundschutz/Filtermaske, Overall, Stiefel, Handschuhe. Offenbar doch nicht ganz so hautfreundlich und ungefährlich, wie der Öffentlichkeit suggeriert wird?

Alle drei KMF-Hersteller propagieren Fassadendämmstoffe zur Energieeinsparung
Zu diesem Thema nimmt Beeler persönlich nicht Stellung, sondern lässt den bekannten Pionier der modernen Wärmedämmtechnik Dipl.-Ing. und Architekt Paul Bossert sprechen: „Wer Wärmedämmung für Fassaden propagiert, begeht Irreführung > Betrug!“ Bosserts empirische Untersuchungen werden durch den bekannten deutschen Experimentalphysiker Prof. Dr. Ing.-habil. P.M. Weinspach bestätigt.
Die Firma Sager wurde in sämtlichen „zur Last gelegten Artikeln“ nicht ein einziges Mal namentlich erwähnt!
Zu diesem Abwesenheits-Urteil kann man nur eines sagen: Herzliche Grüsse von Josef Stalin!

Was ist wichtiger: Menschen vor Allergien zu schützen oder einen Pseudo-Oeko-Waschmittelhersteller vor Kritik?
Die Firma Held behauptet, es würden nur gerade die Substanzen für die Produktion verwendet, die nötig seien. Dies trifft auf Parfümstoffe klar nicht zu. Diese sind unnötig, ja sie verschmutzen (!) im Gegenteil die Wäsche neu. Ausserdem sind Duftstoffe bekannte Allergieaulöser und höchst problematisch für MCS-Betroffene. Weil Beeler im Gegensatz dazu das unparfümierte, hautfreundliche und hervorragend verträgliche Waschmittel OMO Sensitive von Lever empfahl, kam er zur Anklage!

Beeler legte der Firma Held nahe, gescheiter duftstofffreie, hautfreundliche Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel herzustellen als gegen die Mythen-Post zu prozessieren. Stur hält diese grossartige „Oeko-Firma“ jedoch an der Zwangsparfümierung ihrer Produkte fest.

Wir überlassen es unseren Leserinnen und Leser, selber zu entscheiden, wer ihrer Meinung nach „recht hat“. Informieren Sie sich auf unserer Homepage und vergleichen Sie es mit dem, was die Kläger auf ihren Internetseiten erzählen.

Wie immer wieder betont: Im Schweizer Unrechtsstaat werden Konsumenten nicht vor problematischen Produkten geschützt, sondern die Hersteller vor Kritik
Das Schweizer Gesundheitswesen freut’s, können mit dem Medizingeldverdien- und Symptombekämpfungsapparat doch satte Umsätze erzielt werden. (Der Bürger finanziert es mit ständig steigenden Krankenkassenprämien!)

Verkehrte Welt
Grausame Kastration von Ferkeln ohne Narkose, Enthornen, Kastenhaltung von Kaninchen – all diese Tierquälereien sind in der Schweiz legalisiert. Die Tierquäler müssen weder Busse zahlen noch kommen sie ins Gefängnis!
Ebenso dürfen Isolations-Sondermüll-Altlasten und allergieauslösende Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel frei produziert werden. Bestraft wird jedoch wer dies als Journalist öffentlich kritisiert!
So funktioniert heutzutage der Rechtsstaat Schweiz.

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