Schwyzer Unrechtsjustiz – ein Kommentar zu
20 Tage Gefängnis und Fr. 3’000.– Busse“

Hat die Schweizer Justiz eigentlich noch etwas mit Recht und Gerechtigkeit zu tun? Gemäss „Bote der Urschweiz“ vom 22. Februar 2003 wurde ich vom Bezirksgericht Schwyz zu 20 Tagen Gefängnis bedingt und Fr. 3’000.– Busse verurteilt. Ich soll 20 Tage Gefängnis bekommen, weil ich vor potentiell gesundheitsschädigender Glas- und Steinwolle sowie allergieauslösenden Waschmitteln warne.
Für das Schweizer Gesundheitswesen erfreulich, können mit dem Medizingeldverdien- und Symptombekämpfungsapparat weiter satte Umsätze erzielt werden. (Der Bürger finanziert es mit ständig steigenden Krankenkassenprämien!)

Dr. Erwin Kessler, Präsident des VgT, bekommt 9 Monate Gefängnis wegen seiner Kritik am tierquälerischen Schächten
Nicht die bestialische Tierquälerei wird bestraft (Schächten von Geflügel ist in er Schweiz ausdrücklich erlaubt), sondern ein Tierschützer, der darauf aufmerksam macht.
Stellt sich zwangsläufig die Frage: Tickt unsere Justiz eigentlich noch richtig? Gehörten vielleicht nicht gescheiter ein paar Richter, denen offensichtlich der gesunde Menschenverstand abhanden gekommen ist, ins Gefängnis?

Wobei: Vorsicht! Die Meinungs- und Pressefreiheit gilt in der Schweiz ja nur so lange, bis man davon Gebrauch macht
Wer Falsch-Urteile von falschen Richtern kritisiert… besser nicht nachdenken.
Aber vielleicht ändern sich politisch wieder einmal die Zeiten. Dann regieren diejenigen, die heute im Gefängnis sitzen. Und solche vom Rathaus sitzen dann anderswo…

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass in der Geschichte regelmässig Menschen ins Gefängnis kamen, die sich geradlinig und nach bestem Wissen für das Wohl der Menschen einsetzen?
Jesus, Giordano Bruno, Wilhelm Reich…
Wenn die guten Menschen ins Gefängnis müssen oder umgebracht werden – tja, da wird in einem Staat wohl einiges nicht zum Besten stehen…
Urs Beeler, Schwyz

 

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