Nachbar-Neubau mit Steinwolle-Sondermüll isoliert

Urs Beeler freute sich darüber, dass das alte „Tschachen“-Haus hinter dem Haus von Architekt Hans Steiner abgerissen wurde.

 

Unbegreiflich für Beeler ist jedoch, dass „flotte Menschen“ ihr Haus mit juckender Steinwolle isolieren lassen. Beeler: „Da verstehe ich die Welt nicht mehr!“

 

Vor allem unbegreiflich ist es, weil die Steiners sich selbst (was Beeler sehr sympathisch ist) als Perfektionisten sehen.

 

Da steht nun das neue Haus, worauf sich auch Beeler freute, mit einer Rundum-Isolation aus juckender Steinwolle.
Beeler fragt sich: „Warum nur?!“

 

Gegen ausgefallene architektonische Lösungen hat Beeler (der eher wertkonservativ ist) – wenn sie gut sind – nichts einzuwenden. Aber es ist einfach schade, wenn freundliche Nachbarn Materialien bevorzugen, mit denen grundsätzlich nicht gebaut werden sollte. Wobei: Sie müssen ja drin wohnen!
Wenn die Steiners als ETH-Architekten schon unbedingt ein Haus mit Aussenisolation haben wollten, so hätte ihnen Beeler Kork als Aussendämmstoff empfohlen. Das wäre in Schwyz avantgardistisch, baubiologisch richtig, umweltfreundlich und gesund gewesen!

Von der bebilderten gewählten Bauweise ist Beeler nur eines: enttäuscht
Vor allem, weil zeitlich VOR der Montage der Isolation – beim Mauerwerk – „Doktorarbeit“ betrieben wurde. Was bringt das, wenn HINTERHER Mineralwolle-Sondermüll an die Fassade kommt? Beeler: „Und dann das!“ Aber wie pflegte in solchen Fällen Mutter Rosly Beeler-Betschart zu sagen: „Des Menschen Wille ist sein Himmelreich“. Nur hat Steinwolle mit „Himmel“ nichts zu tun…

PS: Die Holzhütte links im Bild (gehört nicht zu Steiner und zu obigem Thema) wurde total mit Glaswolle-Sondermüll zusammengezimmert. Schlimmer ist gar nicht mehr möglich!

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