Zum Glück wurde der Betrieb einige Jahre später eingestellt 

Typisches Bild, wie man es in den Achtziger- und Neunzigerjahren nicht selten sehen konnte. Offiziell „alles nur Wasserdampf“. Und in Wirklichkeit? Offiziell entsprachen immer alle Abgaswerte „dem Erlaubten“. Wer’s glaubt! Dass so etwas im Jahre 2000 in einem Kurort – Brunnen – noch möglich war, war wirklich erstaunlich. Aber mit dem Argument „Arbeitsplätze“ liess sich praktisch alles machen. Saubere Schweiz?

 

Vor allem der Betrieb mit sog. alternativen Brennstoffen war alles andere als umweltfreundlich, zumal in der Schweiz für Zementöfen viel laschere Immissions-Vorschriften galten als für Kehrichtverbrennungsanlagen. Dass die vorliegende Aufnahme 1997 oder später entstanden ist, beweist die fertiggestellte Sportanlage im 16ni in Ibach (im Bildvordergrund).

 

Kamin an einem „harmlosen Tag“. Massive Immissionen (vor allem Geruchsimmissionen) traten oft in der Nacht auf. Die Prawda der Urschweiz („Bote der Urschweiz“) schweig jahrelang zu diesem brisanten Thema und liess stattdessen vorgefertigte PR-Berichte der Zementfabrik publizieren. So funktioniert(e) „Medienfreiheit“ im Talkessel Schwyz.
Kamin an einem „harmlosen Tag“. Massive Immissionen (vor allem Geruchsimmissionen) traten oft in der Nacht auf. Die Prawda der Urschweiz („Bote der Urschweiz“) schweig jahrelang zu diesem brisanten Thema und liess stattdessen vorgefertigte PR-Berichte der Zementfabrik publizieren. So funktioniert(e) „Medienfreiheit“ im Talkessel Schwyz.

 

Brunnen

Umweltschutz