Umweltschutz-Schlendrian in Rickenbach (bei Schwyz)

Frühjahr 1994: Diese eindrückliche Luftverschmutzung in Rickenbach/SZ, die stundenlang andauerte ohne dass irgendwelche Schwyzer Behörden dagegen eingeschritten wären, führte dazu, dass Urs Beeler im April 1994 eine massive mehrseitige Umweltschutz-Kampagne in der Mythen-Post führte.

Der ehemalige kaufmännische Direktor der Zementfabrik Hürlimann, Brunnen, Bepp Dettling bezeichnete die Mythen-Post Ausgabe 4/94 daraufhin in einem Leserbrief im „Bote der Urschweiz“ als „Bärendienst am Umweltschutz“. Argumente hatte er keine.

Aber „man“ fühlte sich betroffen
Ebenso wie ein Regierungsrat Richard Camenzind, der damals Vorsteher des Departements des Innern des Kantons Schwyz war, welchem das Amt für Umweltschutz unterstellt war Denn Beelers massive Kritik richtete sich nicht zuletzt an die Adresse des AFU des Kantons Schwyz und dessen untätigen Amtsvorsteher Caspar Simeon, der – zum Glück – bald darauf in Pension ging.

Die von Beeler geführte Umweltschutz-Kampagne stiess bei rückständigen Schwyzer Gewerblern nicht auf Unterstützung und Sympathie, sondern auf Ablehnung
Grund: „Man“ fühlte sich ebenfalls betroffen, weil viele Gewerbler (Schreiner, Zimmerleute, Baufirmen etc.) selber „Dreck am Stecken“ hatten/haben.

Ein anderer massiver Fall übelster Luftverschmutzung leistete sich in den Jahren 1994/95 das Spital Schwyz. Der Fall ist an anderer Stelle auf der Mythen-Post Homepage ausführlichst beschrieben.

 

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