Vorwürfe und Antworten

Der Mythen-Post wurde in Zusammenhang mit der Aufdeckung von Missständen in Schwyzer Mästereien vorgeworfen, sie würde „die Landwirtschaft schlecht machen“. Dass die üblen Schwyzer Schweinefabriken nichts mit Landwirtschaft zu tun haben, sollte jedem Vernünftigen einleuchten.
Es ist endlich einmal an der Zeit, dass sich die guten Landwirte klar und deutlich von den gewerbsmässigen Tierquälern distanzieren. Es fördert nämlich das Ansehen der Schwyzer Landwirtschaft nicht, wenn gewisse rückständige Bauern meinen, sie müssten sich mit Mästern, die üble Schweinefabriken betreiben, „solidarisieren“.

„Negative Berichte“
„Bringen Sie doch nicht immer so negative Berichte!“ hörten wir auch schon. Es hilft den geschundenen Tieren überhaupt nichts, wenn wir für die Leser ein idyllisches Bild einer Schwyzer Landwirtschaft machen, die es so gar nicht gibt.
Es gilt Missstände aufzudecken. Keine Missstände sollten so normal sein, dass nicht extra darüber berichtet werden muss. Es wird ja auch nur über einen Ehemann berichtet, wenn er seine Frau totschlägt, nicht, wenn er sie leben lässt…

Existenzbedrohung
„Mit Ihrem Vorgehen bedrohen Sie die Existenz gewisser Schweinemäster!“ – wurde auch schon als Argument gebracht. Sollen üble Haltungsbedingungen weiter toleriert werden, damit diese Leute eine Existenz haben?

Behörden
„Aber die Behörden üben doch die Tierschutzaufsicht aus.“ – Wenn sie das ehrlich und gewissenhaft getan hätten, würde man keine Missstände antreffen.

Vertuschungsaktionen
Gewisse Lokalzeitungen sowie Regierungs- und Behördenmitglieder in unserem Kanton meinen weiterhin, man könne der Landwirtschaft dadurch „helfen“, indem man Missstände unter den Tisch kehrt und so tut, als ob nichts sei. Dass die Rechnung dieser Leute langfristig nicht aufgeht, dürfte allmählich klar werden.

Wofür wir eintreten
Wir sind für eine tier- und umweltfreundliche einheimische Landwirtschaft und gegen den Import von Billig-Fleisch und -Milchprodukten aus dem Ausland.

 

Tierschutz