Der Psalter, Altes Testament

„Wenn du mich demütigst, machst du mich gross.“ – 18, 36

„Der Gerechte muss viel leiden.“ – 34, 20

„Sie haben Augen und sehen nicht, sie haben Ohren und hören nicht.“ – 115, 5/6

 

Die Sprüche Salomonis, Altes Testament

„Wahrhaftiger Mund besteht ewiglich, aber die falsche Zunge besteht nicht lange.“ – 12, 19

„Wer mit den Weisen umgeht, der wird weise.“ – 13, 20

„Es ist besser ein Gericht Kraut mit Liebe, denn ein gemästeter Ochse mit Hass.“ – 15, 17

 

Heine, Heinrich, Dichter (1797-1856)

„Nur der verwandte Schmerz entlockt uns die Träne, und jeder weint eigentlich für sich selbst.“ – Reisebilder: Italien (1828)

„Ein bisschen Narrheit, das versteht sich, gehört immer zur Poesie“ – ebenda

 

Seneca, Lucius Annäus, d.J., röm. Philosoph und Dichter (um 4 v. Chr. – 65 n. Chr.)

„Den Willigen führt das Geschick, den Störrischen zieht’s mit Gewalt.“ – Briefe an Lucilius

„Die Sprache der Menschen ist ihrem Leben gleich.“ – ebenda (geht auf ein griechisches Sprichwort zurück)

 

Nietzsche, Friedrich Wilhelm, Philosoph, Essayist, Aphoristiker und Lyriker (1844-1900)

„Ein Spielzeug sei das Weib, rein und fein, dem Edelstein gleich, bestrahlt von den Tugenden einer Welt, welche noch nicht das ist.“ – Also sprach Zarathustra (1883)

„Was aus Liebe getan wird, geschieht immer jenseits von Gut und Böse.“ – Jenseits von Gut und Böse (1886)

 

Spinoza, Benedictus de (eigentl. Baruch d’Espinoza), holl.-jüd. Philosoph (1632-77)

„Unbedingt aus der Tugend handeln ist dasselbe wie nach den Gesetzen der eigenen Natur handeln.“ – Die Ethik (1677)

 

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