So täuscht die Waschmittelindustrie

Viele Hausfrauen (und auch -männer) lassen sich durch die raffinierte Propaganda der Waschmittelindustrie im Fernsehen tagtäglich für dumm verkaufen. – Die Weichspüler-Realität: schlüderige, hartnäckige, stark parfümierte Flüssigkeit, die sich auf Textilien festsetzt und das Abwasser unnötig belastet. Streng genommen gehörten diese Überfluss-Produkte schon seit Jahren verboten. Doch in der Praxis geht der Profit der Grosskonzerne vor.

Die Konsumententäuschungen und Werbelügen der Waschmittelindustrie sind heutzutage gigantisch.
Quanto wirbt mit „Naturfrisch“. – Was hat der Quanto-Chemikalienmix mit Naturfrische zu tun?
Lenor lockt mit „Aprilfrisch“, und „Wäsche sieht länger wie neu aus“. Eine klare Kundentäuschung von Procter & Gamble, denn die Fasern werden durch den Weichspüler nicht gereinigt, sondern im Gegenteil neu verschmutzt!
Lenor wirbt weiter mit „Bergfrisch“ und „Alpenfrisch“. Richtig müsste wohl die Produkte-Bezeichnung eher heissen: Anti-Bergfrisch und Anti-Alpenfrisch…

Konsumententäuschungen ohne Ende
Comfort spricht von „Gewebeveredler“: In Wirklichkeit wird jedoch nichts veredelt, sondern lediglich das Gewebe neu verschmutzt (siehe Lenor).
Softlan lockt mit „Traumfrisch“ (mit abgebildeten Babys) und Öko-Leichtpackung. Was nützt eine Öko-Leichtpackung, wenn die sich darin befindliche schlüderige Flüssigkeit das Abwasser unnötig belastet?
Objektiv spricht alles gegen die Verwendung von Weichspülern (Belastung der Haut, des Immunsystems und des Abwassers; Auslöser von Ekzemen und Allergien). Doch solange die Konsumenten nicht klüger sind, funktioniert der Schwindel.

 


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