Ein Trick der Agro-Lobby wird entlarvt

Von Dr. Erwin Kessler

Die Schwyzer Behörden täuschen die Bevölkerung seit Jahren mit der Behauptung, sie würden sich ernsthaft um den Tierschutzvollzug kümmern. Zu diesen Täuschungen gehört auch die von der regierungstreuen Presse brav verbreitete Behauptung, in Sachen Tierhaltung habe „die Umstellung auf Integrierte Produktion IP einen wahren Schub an Verbesserungen ausgelöst“.

„IP“ = „Intensiv-Produktion“
Tatsache ist dagegen, dass die IP gar keine besonderen Anforderungen an die Tierhaltung stellt! Für diese speziell subventionierte, weder tierfreundliche noch biologische Wirtschaftsweise würde die Bezeichnung „Intensiv-Produktion IP“ besser passen. IP wurde von der Agro-Lobby zusammen mit dem von ihr abhängigen Bundesamt für Landwirtschaft extra dazu geschaffen, um eine Umstellung auf eine tierfreundliche, ökologische schweizerische Landwirtschaft vorzutäuschen.

Missstände dauern seit vielen Jahren
Eine weitere Täuschung stellt die Behauptung dar, die Schwyzer Behörden gehen allen Tierschutzanliegen sofort nach. Verschiedene Schweinefabriken, die wir schon vor Jahren angezeigt haben und wo die Missstände bis heute nicht behoben worden sind, beweisen indessen, dass im Kanton Schwyz nicht einmal die absolut ungenügenden, minimalistischsten gesetzlichen Tierschutzmindestvorschriften durchgesetzt werden.


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