Eine Entscheidung, die Urs Beeler alles andere als leicht fällt

Ich bin ein absoluter Einzelgänger. Zusammenleben mit irgendwelchen Leuten ist für mich das Grauen. Vor die Wahl gestellt, Zivilschutzdienst zu leisten oder allein in einer Gefängniszelle zu sitzen, zog ich bereits vor 15 Jahren das Gefängnis vor.
Das Warum und Wieso kann man alles im Internet nachlesen.
Wenn ich wählen kann zwischen 3 1/2 Jahren das Paradies und 35 Jahre frustriertes Zusammenleben mit irgendwelchen Leuten, wähle ich lieber das Paradies für 3 1/2 Jahre und anschliessend den Friedhof. „Extrem“, „krank“, „unverständlich“ – die öffentliche Meinung hat mich noch nie interessiert.
Wäre es nach mir gegangen, hätte ich glücklich bis zu meinem Tod allein in der Alten Brauerei gearbeitet – meinen Job gemacht. Aber die Direktion der Schwyzer Kantonalbank und gewisse andere Leute wollen es anders. Und die wichtigste gesellschaftliche Forderung lautet ja, dass alle brav frustriert und angepasst sind…

„Eine emotionale Tragödie“
Inserate-Boykotte, all die Gefechte der vergangenen Jahre habe mir eigentlich nicht viel ausgemacht. Aber die Alte Brauerei ev. opfern zu müssen, dies bricht mir das Herz. Das Haus, in dem ich seit über 38 Jahren lebe (die ersten Jahre zuvor im Casino), möglicherweise irgendwelchen Idioten überlassen zu müssen, setzt mir zu. Ich weiss wirklich nicht, ob und wie ich das verkrafte.
Die, welche mich kennen, wissen, dass ich an schönen, alten Sachen hänge. Mit den heutigen Normbauten und -menschen kann ich nichts anfangen.
Was positiv an der Krisensituation der vergangenen Wochen/Monate ist, dass ich erkannte, auf welche Menschen man zählen kann und auf welche nicht.
Für mich zählen Lebensqualität, Freiheit und Unabhängigkeit. Das sind für mich keine abstrakten, sondern gelebte Begriffe. KEINE KOMPROMISSE!
Mein langjähriger Freund Bert Engelbrecht, der im Jahre 1995 nach Neuseeland auswanderte, schreibt:

„Montag, 10. März 2003
Lieber Urs
(…) Vielleicht hat einer Deiner Bekannten einen guten Kontakt mit einer Bank, den man nutzen könnte. Eine weitere Möglichkeit wäre, das ganze Haus zu vermieten und Du ziehst in ein kleineres Haus für Dich alleine. Die Mieteinnahmen müssten eigentlich reichen um die Bankzinsen zu zahlen und selbst noch ein Einkommen daraus zu erzielen.
Um nichts mit den Mietern am Hals haben zu müssen, könnte man einen Immobilienverwalter einsetzten, der einen Prozentsatz der Mieteinnahmen erhält. Wenn Du dann eines Tages genug Geld verdienst oder gespart hast, könntest Du die Mieter wieder rausschmeissen und selber dort einziehen. Dies wären nach meiner Meinung die vernünftigsten Möglichkeiten für Dich. (…)
Selbstmord wäre sicher das Dümmste was Du tun kannst (…) Mit der Mythen-Post hast Du schon viel geleistet und sie wird immer besser/interessanter/populärer, und ich bin sicher, dass darin noch viel Potential steckt im Bezug auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Missstände, die Du aufzeigst und Ratschläge, die Du an Konsumenten gibst.
Die einzigen Leute, denen Du mit Selbstmord/Kapitulation einen (grossen) Gefallen tätest, sind die, denen Du auf keinen Fall einen Gefallen tun möchtest – der Isolationslobby, einigen Bankern, Bauern, Händlern, Juristen, Richtern etc. die dann wieder ungestört weitermachen können… Dies darf nicht passieren!
Herzliche Grüsse
Bert Engelbrecht (E-Mail:
igu@xtra.co.nz)“

Wohnungen werden heutzutage wie Autos oder Unterhosen gewechselt. Auch bei Häusern ist das so. Es besteht kein emotionaler Bezug. Bei mir ist das anders.

Das Wesen unserer Gesellschaft
Wenn es darum geht, Leute mit Chemie vollzupumpen und halb tot zu spritzen, funktioniert unser Staat bzw. Gesundheitswesen perfekt. Schliesslich bringt die Symptombekämpfung Medizinern und Pharmaindustrie viel Geld und wird durch die Krankenkassen bezahlt.
Auch wenn jemand durchdreht oder depressiv wird, ist das kein Problem. Ursachen interessieren nicht – Vollpumpen mit Psychopharmaka.
Alte Leute sind auch kein Problem – ab ins Alters- und Pflegeheim!
Die Errichtung von Behindertenwerkstätten bringt ebenfalls Aufträge fürs Gewerbe.
Die gesamte Gesellschaft ist auf „Heilung und Therapie“ ausgerichtet. Ursachen interessieren nicht, sondern bloss Symptombekämpfung. Denn nur die bringt Geld ein!
Erkenntnis: GELD ist das einzige, was in der heutigen menschlich verkümmerten Gesellschaft zählt!

Eine Insel für MCS-Kranke schaffen?
Was MCS-Kranken etwas nützt, ist ein präventives Umfeld: keine parfümierten Waschmittel, keine Weichspüler, keine parfümierten Shampoos, keine parfümierten Cremen, keine parfümierten Putz- und Reinigungsmittel, kein Airfresh, kein Airwick, keine ätherischen Öle usw. Die Schaffung eines MCS-gerechten Wohnhauses würde Sinn machen, da dieser grossartige Staat und sein Mietrecht MCS-Kranke und Allergiker sonst nämlich überhaupt nicht schützt!

Bitte melden Sie sich!
Wenn Sie an MCS oder an einer schweren Duftstoffallergie leiden, schauen Sie die nachfolgenden Bilder an. Falls Sie Interesse an einem MCS-gerechten Wohnraum – einer Insel – suchen, melden Sie sich bitte per E-Mail bei Urs Beeler: beeler@mythen-post.ch, Fax 041 811 20 77 oder telefonisch bei Herrn Remo Palucci: Tel. 041 811 20 77, Natel 079 447 07 87.
Kontaktieren Sie mich bitte auch, wenn Sie ein schönes MCS-gerechtes Einfamilienhaus (isoliert OHNE Glas- und Steinwolle) zu verkaufen oder zu vermieten haben.
Melden Sie sich, wenn Sie Interesse am Kauf der Alten Brauerei haben oder als Bank/Privatperson eine günstige Finanzierungsmöglichkeit sehen.
Sollte sich keine gute Lösung abzeichnen, weiss ich, was zu tun ist. Halten Sie mich in diesem Fall in guter Erinnerung. Ich wollte stets das Beste.
Urs Beeler

 

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