Zwischenfrage

Im Sommer 1999 berichtete der „K-Tipp“ über Mittel zur Insektenabwehr. Auffallend war/ist dabei die journalistische Eingleisigkeit im Denken: Werden z.B. Insektenschutzmittel auf ihre Wirksamkeit getestet, so sollte vor allem auch deren Wirkung auf die Umwelt und den Menschen untersucht werden!
Wenn Insekten durch ätherische Öle etc. abgewehrt werden können – soll dann der betreffende Gestank für den Mensch (speziell Allergiker, MCS-Betroffene) gut sein?

Schlussfolgerungen fehlen
Dass es gewissen „K-Tipp“-Journalisten an natürlicher Logik fehlt, wurde in der Mythen-Post oft genug erwähnt.
Im selben „K-Tipp“ wird zwar richtig erkannt, dass sich Rauchspiralen schlecht zur Insektenabwehr eignen, weil der üble Geruch dieser Spiralen das ganze Raumklima fix und fertig macht.
Warum stellt der „K-Tipp“ aber nicht die rhetorische Frage, weshalb es Hersteller gibt, die solchen Müll (Rauchspiralen) herstellen und verkaufen (Drogerien!)?
„Rücksichtnahme“ auf Inserenten, Abonnenten und Industrie heisst die Devise – geradliniger, ehrlicher Konsumentenschutz wird so unmöglich.

 

Konsumentenschutz