Meinungen zum 1. August


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Meinungen zum 1.
August

„Wenn der 1. August überhaupt einen Sinn
haben soll, dann den, über die Lage unseres Landes Bilanz zu
ziehen. Wie sieht diese Bilanz aus? Politisch besteht eine
Riesenkluft zwischen der ‚classe politique‘ und dem Volk.“

„Mir scheint, dass das Hauptproblem darin liegt,
dass sich kaum ein Mensch mit gesundem Verstand mehr in der Politik
engagieren will. Politik wird heutzutage mehrheitlich nur noch von
Opportunisten betrieben. Das fängt bei der Gemeinde an und
hört in Bern auf.“

„Alle Schuld den Politikern in die Schuhe zu
schieben, wäre zu einfach. Was letztlich in unserem Land
geschieht, bestimmt die Gesamtheit der Bürgerinnen und
Bürger.“

„Das Hauptproblem ist, dass sich unsere
Gesellschaft technisch immer schneller entwickelt, die Wirtschaft
nachzieht, das Menschliche in diesem Prozess aber mehr und mehr auf
der Strecke bleibt.“

„Ich sehe das genauso: Ein Problem ist die
Entfremdung und Entmenschlichung. Das merkt man schon beim Einkaufen:
kein natürlicher Kontakt mehr zwischen den Leuten, sondern nur
noch stereotype Abläufe. Diese Atmosphäre wirkt weiter,
z.B. auf unsere Jugend.“

„Wir sind heute bereits soweit, dass Jugendliche
und Erwachsene nicht mehr fähig sind, ihre Freizeit
vernünftig zu gestalten.“

„Zwar herrscht in unserer Zeit gesellschaftlicher
Irrationalismus. Zum Glück gibt es aber trotzdem ein paar wenige
Leute, die gesunde Ansichten haben.“

„Die Schweiz ist das reichste Land der Welt. Wir
sollten auch noch das vernünftigste Land der Welt
werden.“

„Es wurde viel zum Thema Politik gesagt. Wir
müssen jetzt auch einmal die Wirtschaft in die Diskussion
miteinbringen. Problem ist hier, dass die Spielregeln
hauptsächlich von den Grossen gemacht werden.“

„Alles redet davon, dass sich die Schweiz im
Umbruch befinde. Behörden, Parteien, Grossbetriebe usw. geben
vor, der Situation auf den Grund zu gehen. Meine Meinung dazu: Wenn
jemand sagen würde, wie die Situation tatsächlich ist,
würde man den Betreffenden sofort fortjagen…“

„Ich glaube, dass es der Grossteil unserer
Bürgerinnen und Bürger egal ist, was politisch oder
wirtschaftlich in unserem Land passiert. Eine solche Einstellung ist
zwar nicht förderlich, aber wir müssen uns leider damit
abfinden.“

„Heuchlerische 1. August-Ansprachen,
luftverpestende Höhenfeuer, sinnloses Geknalle usw. – an der Art
und Weise, wie jeweils Jahr für Jahr unser Nationalfeiertag
gefeiert wird, sehen wir, wie es wirklich um die Liebe zu unserem
Land steht…“


 

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