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Der legendäre Canon-Fax 170 stammt aus dem Jahre 1993. Ein sehr gutes Gerät! (zwischenzeitlich technisch natürlich etwas überholt, aber noch immer voll funktionsfähig!)

 

Mit dem Telefon(verkauf) wurden im Jahre 1995 zehntausende von Franken erwirtschaftet. Beeler hier beim Führen des Kassenbuches.

 

Standardausrüstung der Mythen-Post waren jahrelang zwei Macintosh IIsi Computer, der eine im Zimmer in der Wohnung, der andere hier im kleinen 1 1/2 Zimmer-Büro.

Die erste Anlage (von A&F), Sursee, mit Mac IIsi, A-4-Portrait-Monitor, Tastatur und QMS-PS 410 Drucker kostete damals rund Fr. 20’000.–! Mit dem ersten Mac hatte Beeler unglaubliches Pech: eine „singende“ Harddisk (die ausgetauscht werden musste), ein defektes Elektronik-Board, von einem A&F-Supporter nicht richtig installierte Software bzw. von einem anderen (Samuel Hügli) (absolut unnötig!) gelöschte Dateien, Probleme beim Drucken mit dem von A&F (Samuel Hügli) empfohlenen QMS-PS 410.

Weil bei letzterem niemand bei A&F das Problem herausfand, musste der Importeur aufgeboten werden
Der Kontron-Techniker Meinrad Marty (zum Glück in der Nähe – wohnhaft in Einsiedeln) ersetzte zuerst 4 Steckplätze beim Drucker; als das nichts fruchtete, gab’s ein komplett neues Board sowie einen Software-Update. Marty war einen ganzen Tag lang mit diesem Job beschäftigt. Zum Glück ging alles auf Kulanz (auch bei A&F)!

Doch der Kummer und Ärger von Ende 1990 bis Herbst 1991 war eine starke Belastung
Besser und einfacher wäre damals ein Apple- oder HP-Drucker angeschafft worden. Beim IIsi handelte es sich um die „1. Serie“.
Glück hatte Beeler jedoch mit dem gelieferten A-4-Portrait Monitor, der von der ersten Stunde an ein hervorragendes Bild bot. (Rüppel-A&F-Techniker Andreas Vollenweider vermurkste damals beim Aufstellen jedoch mit seinem Sackmesser etwas das Gehäuse)

Beeler war damals vom Service von A&F überhaupt nicht begeistert
Anfangs der Neunzigerjahre war es jedoch generell ein Riesenproblem, überhaupt einen schlauen Apple-Händler in der Schweiz zu finden, der kompetent, ehrlichen und guten Service bot. Teure Preise und geringer Gegenwert waren dazumal an der Tagesordnung. Darüber beklagten sich auch auch andere Firmen (Druckereien) etc.

Nach verschiedenen Interventionen wurden dann die Schwächen am erste Mac IIsi (durch Herrn Elmiger, Techniker von A&F) zur besten Zufriedenheit behoben
Überhaupt war dann – nach dem missglückten Start 1990/91 und dem enormen anfänglichen Ärger und Frust – die kommenden Jahre von der technischen Seite her nahezu problemlos. Die von Herrn Elmiger 1991 eingebaute Quantum HD sowie das neue IIsi-Board funktionieren 13 Jahre später – bei einem Test im Jahre 2004 – noch tadellos.

Schwachpunkte des ersten IIsi über einen längeren Zeitraum betrachtet waren nach täglichem Abspeichern das Diskettenlaufwerk, das nach Jahren einmal ersetzt werden musste (und ums Jahr 2000 herum wieder hin war) sowie vor allem das Netzteil
Die nur noch revidiert angebotenen Netzteile, die mit Macken (Hochfrequenzgeräusche, nicht sauberes Abschalten) behaftet waren, erwiesen sich als unzuverlässig, weshalb der IIsi im Zimmer dann definitiv ausser Dienst gestellt wurde. (Zuvor hatte es noch beträchtlichen Ärger mit einer „Reparaturservice-Stelle“ (aus Dietikon?) gegeben, welche das Original-Netzteil hätte tadellos instandstellen sollen, aber mit einer weissen, stinkenden Kunststoff-Flüssigkeit diesem den Rest gab. Geld gab’s für diese Pfuscharbeit natürlich keines, dafür las Beeler den Verantwortlichen tüchtig die Leviten.

Der Ärger mit dem ersten Mac IIsi führte dazu, dass sich Beeler schwor, sich so zu organisieren, dass er EDV-mässig nicht mehr auf Supporter angewiesen ist (oder nur noch auf solche, zu denen er absolutes Vertrauen haben kann.)
Durch einen wahren Glücksfall kam Beeler zu seinem zweiten Mac IIsi, welchen er an einem Samstagmorgen im Jahre 1994 bei Dataquest in Zürich kaufen konnte. (Die Geräte gab’s damals offiziell gar nicht mehr) Ein neues Gerät (Import aus Spanien!). Ärger gab’s jedoch – wie sich erst zuhause nach dem Auspacken ergeben hatte – mit einer knackenden HD – und Beeler fuhr anderntags frustriert und verärgert nochmals mit dem Renault 14 nach Dietikon.

Roger Vogt, einer der Gründer und Chefs von Dataquest, reagierte tadellos
Techniker Alex Bosshart baute daraufhin eine neue HD (von Quantum) ein, die noch heute – 10 Jahre später – tipptopp läuft. Beeler ist Roger Vogt für das sehr kundenfreundliche Verhalten bis heute noch dankbar (Beeler wollte anfänglich die komplette Maschine zurückgeben und das Geld zurück haben. Vogt bat, ihm noch eine Chance zu geben. Man werde die Sache so regeln, dass Beeler bestimmt zufrieden sei. Und das war dann auch der Fall.

Beeler wollte auch nicht das damals von Dataquest neu installierte System 7.1, sondern das Original-System 6.07 korrekt installiert haben
Auch das klappte, inkl. Installation einer Anti-Viren-Software. Happy End? Fast.
Der bei der damaligen Mac Source gekaufte (Kompensationsgeschäft) Apple-A-4-Monitor entpuppte sich als „Schrott“ (US-Version. Die betr. Bildröhre ist Müll und die gesamte Elektronik anders als bei den alten, guten Modellen. Äusserlich erkennt man jedoch keinen Unterschied!). Wiederum bei Dataquest konnte Beeler sich aus rund 5-10 A4-Portrait-Monitoren – dank geduldigem und einsichtigem Verkäufer! – den besten ergattern. Noch heute ist er dafür dankbar!

Mit diesem neuen Bildschirm, dem zweiten Mac IIsi (beides von Dataquest) sowie dem Apple Personal LaserWriter NTR (von der IDC AG, Luzern), war die Büroausrüstung für Beeler dann im Jahre 1994 perfekt. (Nicht das Schnellste und Modernste, dafür aber bewährt! Beelers Devise war damals, mit einem „optimalen Minimum“ das Bestmögliche herauszuholen!)

Die damaligen Farb-Bildschirme vermochten Beeler absolut nicht zu überzeugen
Und deshalb blieb er bei den bewährten Apple A-4-Portrait-Monitoren. Wenn die betreffenden Bildröhren gut waren, waren sie damals vom Bild her unschlagbar. „Besser nur monochrom als unscharfe, schittere Farbmonitore!“ lautete Beelers Devise. Ausserdem waren damals – mitte der Neunzigerjahre – die Preise für Apple-Computer und Peripheriegeräte, gemessen an der Leistung, immer noch recht hoch. (Wobei schon wesentlich günstiger als vor 1990! Und vor allem besser!)

Nachteil der A4-Portrait-Monitore war – über die Jahre betrachtet – die Erzeugung eines starken elektromagnetischen Feldes (halten Sie ein A4-Blatt vor einen solchen Monitor – es wird gleich magnetisch angezogen!) Gescheiter jedoch etwas mehr Elektrosmog als wie der erste Katastrophen Multitech-Monitor aus dem Jahre 1987 (produziert 1986), welcher für -4.0 Dioptrin rechts sorgte!
Zum Mac IIsi (Büroausrüstung) hinzu kam dann noch ein 44 MB PLI Wechselplattenlaufwerk (organisiert bei Edwin Inderbitzin Büromaschinen, Oberarth, einem damaligen Kunden. Wie übrigens auch der Canon Fax-170 links).

Noch eine Besonderheit: Damit die Mausmatte (hinten auf dem Bürotisch rechts neben dem Computer) nicht schmutzig wurde und die ADB Mouse II stets optimal funktionierte, wurde immer ein weisses Tüchlein zum Staubschutz darüber gelegt. Diese Methode bewährt sich seit Jahren!

 

Zur Inserate-Akquisition diente meist das gelbe LTV (Lokaltelefonverzeichnis). (Ende der Neunzigerjahre konnte dieses Produkt aber nicht mehr verwendet werden, weil der dick aufgetragene Druckpuder späterer Produktionen heftige allergische Reaktionen auslöste.)
Beeler kannte sehr viele Kunden-Telefonnummern auswendig. Die wichtigsten Nummern einzuprogrammieren, blieb bis heute ein Wunsch… (Beeler hat sich sich seit 1993 vorgenommen, einmal die Bedienungsanleitung des Canon Fax-170 sorgfältig zu studieren. Bis heute hat er es nicht getan. Aber es steht immer noch auf der „Wunschliste“.)
Im Sommer rutscht beim Schwitzen jeweils die Brille etwas nach vorne. Mit Antippen geht sie wieder in die korrekte Position (nach Jahren findet man sogar die Fingerabdruckstellen auf der Vorderseite der Zeiss-Brillenfassung.)
Mitte der Neunzigerjahre stieg Beeler auf Hosenträger um. Aus Funktionalitätsgründen, weil diese weniger einschneiden als Gute. Zudem putzen sie heraus. Beeler steht auf Hosenträger!

 

Das Büro wurde im Jahre 1993 durch Alois Fischer, Malergeschäft, Schwyz, sehr schön renoviert. Die hübschen (schlicht, aber schön!) Vorhänge links stammen von Tante Anni und Kinski.

 

Urs Beeler