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Zuschrift einer MCS-Betroffenen
"Für die Welt wäre Ihre Nichtexistenz ein grosser Verlust"

Sonntag, 12. September 2004

Sehr geehrter Herr Beeler,
für die Welt wäre Ihre Nichtexistenz ein großer Verlust, eine Lücke die nicht mehr zu schließen ist. Somit hoffe ich, dass Sie einen Weg finden, der Ihnen ein Weiterleben ermöglicht. Auch ich hab schon oftmals vor der Frage gestanden: beende ich dieses Dasein oder bleibe ich hier in dieser Welt und meistere diese schwere Aufgabe. Es gab Zeiten da wurde mir alles zuviel und ich konnte nicht glauben, wie leicht verführbar diese Menschen doch sind. Doch wenn wir nicht kämpfen Herr Beeler, wer soll es denn dann tun? Eins verstehe ich allerdings nicht. Es wird soviel gespendet, für alles mögliche, warum nicht auch für die MCS-Kranken? [Anmerkung der Mythen-Post: Eine gute Frage!] Klar, es lässt sich mit uns kein Geld verdienen. [Anmerkung der Mythen-Post: Doch, z.B. mit baubiologische Produkten, Bionahrung, immunsystemverträglichen Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln, Körperpflegeprodukten usw.] Doch andererseits könnte sogar viel Geld mit dem Vertreiben von umweltgerechten Produkten betrieben werden. Wären die Menschen nur besser aufgeklärt [Anmerkung der Mythen-Post: Und willens!],  so würden sie nicht dem Guru Werbung glauben, sondern ihrem eigenen Verstand. [Anmerkung der Mythen-Post: Und Gefühl!] Ein Kind macht nur das nach, was es auch vorgelebt bekommt. Somit müsste schon in den Kindergärten und Schulen Umweltbewusstsein gelehrt werden. [Anmerkung der Mythen-Post: So ist es!] Das alles scheint mir ein langer Weg zu sein und ich hoffe Herr Beeler, dass wir wieder ganz gesund werden, damit wir stark genug sind, um für eine bessere Welt zu kämpfen. Wir dürfen uns von dem Dreck, der unsere Luft verpestet nicht unterkriegen lassen, denn wir haben doch noch unseren Geist und unseren Willen, und die werden doch wohl stärker sein als die ganze chemische Industrie. Nur die allerbesten Wünsche
Beate Schuler (auf Wunsch der Absenderin wird ihre E-Mail Adresse seit 7.10.04 nicht mehr publiziert)

 

 

Sonntag, 12. September 2004

Sehr geehrte Frau Schuler
Vielen Dank für Ihre lieben Zeilen. Ich weiss nicht, ob ich den Verlust der Alten Brauerei (mein Zuhause seit 39 Jahren) verkraften werde - will - kann. Denn ein Leben anderswo kann ich mir kaum vorstellen.
Warum für MCS nicht gespendet wird? Weil MCS eben an alle Fehler des heutigen Systems erinnert. MCS fordert Ursachenerkennung und -bekämpfung. Dazu ist die breite Masse nicht bereit. Im Gegensatz dazu sind AIDS, Krebs etc. (ohne die Schwere dieser Erkrankungen herunterzuspielen) Wirtschaftsfaktoren für Pharmaindustrie, Ärzte, Therapeuten usw.
Eine Rolle spielt sicher auch die irrationale Charakterstruktur der Durchschnittsmenschen. Beispiel: Obwohl praktisch alle Leute wissen sollten, dass das Rauchen schadet (und die Sache wissenschaftlich belegt ist!), gibt es immer noch Millionen von Rauchern.
Es ist - wie Sie schreiben - ein langer Weg. Und ein grundlegendes Problem dürfte sein, dass die meisten Menschen eben nur aus persönlicher Betroffenheit umzudenken anfangen.
Gäbe es ein MCS-Medikament, würde es mich nicht verwundern, wenn "Geheilte" sich anschliessend kaum verantwortungsbewusster verhalten würden als solche mit normalem Immunsystem. Analog funktioniert es heute ja mit Allergikern; diese werden mit Medikamenten abgefüllt und das Problem ist dann scheinbar für diese Leute [Anmerkung der Mythen-Post: Und für die Mediziner!] gelöst. Das ist das Verhängnisvolle der Medizin und deshalb kritisiere ich sie auch, weil sie mithilft, den Umweltkrieg zu verlängern. [Anmerkung der Mythen-Post: Ähnlich, wie im I. Weltkrieg Opfer von Giftgasangriffen wieder aufgepäppelt und an die Front gestellt wurden.]
Selbst mit einer Top-Gesundheit lässt sich [im Verhältnis] viel zu wenig gegen die Dummheit und Ignoranz des Systems ausrichten. Aber natürlich haben Sie mit Ihrem Wunsch recht!
Hier der neuste Link zum MCS-Haus, siehe
http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_12_9_04/mcs_haus_12_9_04.htm
Ich freue mich, Ihre Gedanken zu integrieren.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler    



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