STARTSEITE | INHALT | INSERENTEN | KONTAKT | BLOG

item2 item4 klundgrmythenlogo
schriftzugmythenpost

Das grosse "Allergie-Geschäft"
Wie die Waschmittelindustrie, Medizin und Pharmaindustrie "zusammenarbeiten"

Duftstoffallergien haben in den vergangenen Jahren rapide zugenommen. Grund dafür ist die Zwangsparfümierung ganzer Produktegruppen (Waschmittel, Weichspüler, Abwaschmittel, Deos, Cremen, WC-Reiniger). Mit Streichung des erfolgreichen, gut hautverträglichen OMO Sensitive hat die Firma Lever Fabergé GmbH, Zug, das letzte nicht zwangsparfümierte Waschmittel aus dem Angebot genommen. Das heisst: In der Schweiz sind seit anfangs 2004 bei sämtlichen Grossverteilern nur noch potentiell allergieauslösende Waschmittel erhältlich!
Hat man bis jetzt irgendwelche Oppositionen von Dermatologen/Allergologen-Seite gehört? Selbstverständlich nicht. Denn: Je mehr Leute in den nächsten Monaten neu an (Duftstoff)Allergien erkranken, desto mehr medizinische Abklärungen, medizinische Symptombehandlungen etc. können vorgenommen werden. Prof. Günter Burg von der Dermatologischen Uniklinik Zürich ist ausdrücklich gegen ein generelles Verbot von parfümierten Waschmitteln, obwohl damit viele Millionen an Gesundheitskosten eingespart werden könnten. Prof. Günter Burg ist übrigens auch gegen ein Verbot potentiell allergieauslösender, hautreizender Glas- und Steinwolle. Andere Dermatologen teilen diese Auffassung. Positiv: Man sieht das wahre Gesicht der heutigen Schweizer Medizin!
Im Gegensatz dazu unterstützt Prof. J.-O. Gebbers, Luzern, ein Verbot von parfümierten Waschmitteln und würde ein solches - im Sinne der Gesundheitsprävention - auch auf weitere Produktegruppen ausdehnen.

Anders die Schweizer Schulmedizin
Die Logik der Schweizer Schulmedizin lautet nicht: Mehr Menschen sind durch die unnötige Parfümierung von Waschmitteln krank geworden - also benötigt man parfümfreie Produkte, sondern: Jetzt braucht es mehr Medikamente und "Therapie"!
So arbeiten heutzutage die Waschmittelindustrie, Medizin und Pharmaindustrie (Novartis, Spirig und Konsortien) Hand in Hand - und verdienen Geld damit. Der Gesundheit von Allergie-Betroffenen bringt dieser ganze Schwindel nichts.
Mütter von an Neurodermitis erkrankten Kleinkindern verstärken das allergische Ekzem mit der Verwendung des parfümierten, allergieauslösenden Filetti von Henkel = Arbeit für den Kinderarzt. Das heutige System sorgt für die eigene Vollbeschäftigung.

Keine Ausweichmöglichkeit
Henkel offeriert in der Schweiz über die Grossverteiler (COOP, Spar, Pick Pay, Denner, etc.) ausschliesslich zwangsparfümierte, allergieauslösende Produkte (Persil, Maga, Floris usw.). In Deutschland z.B. wird noch das unparfümierte Persil Sensitive angeboten, in der Schweiz nicht.
Der skrupellose Waschmittel-Konzern Procter & Gamble, bekannter Auftraggeber für Tierversuche, setzt generell auf Zwangsparfümierung seiner Waschmittel (Ariel, Dash, Vizir, Meister Proper etc.).
Die MIFA AG, Produktionsbetrieb der Migros, ist in der Schweiz Waschmittel-Markführer und setzt voll auf die Herstellung allergieauslösender, zwangsparfümierter Produkte (Total, Elan, Savo, M-Budget etc.)
Coop vertreibt unter dem Oekoplan-Label das zwangsparfümierte, allergieauslösende Waschmittel Skip (ursprünglich ein Produkt von Lever) und lässt in Eigenregie ein eigenes zwangsparfümiertes Waschmittel herstellen: Biancomat.
Auf der Suche nach parfümfreien Waschmitteln landen heutzutage Konsumentinnen und Konsumenten schliesslich bei Drogisten und Apothekern, wo ihnen seit Jahren die ebenfalls allergieauslösenden, zwangsparfümierten Waschmittel der Firma Held, Steffisburg, angepriesen werden. Meist noch mit dem Hinweis, diese (selber allergieauslösenden Produkte!) seien für Allergiker und Hautkranke "speziell geeignet". Die Herren Apotheker und Drogisten haben keine Ahnung, worum's geht.
Held bezeichnet sich selbst als "Oeko-Waschmittelhersteller" und behauptet, es würden nur die tatsächlich benötigten Wirkstoffe eingesetzt. Dies trifft betr. der unnötigen Beigabe von Duftstoffen offensichtlich nicht zu. Diese grossartige Oeko-Firma hält bis heute an der Herstellung allergieauslösender Produkte [Anmerkung der Mythen-Post: Nachtrag vom 25.2.04 - bis auf Held Sensitive] fest und hat die Mythen-Post wegen ihrer berechtigten Kritik sogar eingeklagt.

Zusammenfassung
Waschmittelhersteller sorgen mit ihrer Produkte-Zwangsparfümierung heutzutage für eine rasante Zunahme von (Duftstoff)Allergien und MCS (Multiple Chemical Sensitivity). Die Mediziner- und Pharma-Lobby schweigt und verdient daran. Aufgrund der völlig unsinnigen Zwangsparfümierung werden nicht nur Leute krank, sondern die Luft und die Gewässer (völlig unnötig!) weiter belastet. Davon redet heute noch praktisch kein Mensch.
Zwangsparfümierte, allergie- und MCS-auslösende Waschmittel schneiden in gewissen Konsumentenschutz-Zeitschriften sogar noch mit "empfehlenswert" ab. Grund: man hat keine Ahnung, worums geht, verdient aber an Inseraten!
Was kann das Ziel der Zwangsparfümierung sein? Ein undefinierbarer Duft-Cocktail, der Menschen (deren Immunsystem!) und die Umwelt immer mehr belastet und schliesslich krank macht?
Nicht nur die Zahl der Duftstoffallergiker hat zugenommen, sondern auch die der MCS-Betroffenen. Letztere können von der Dermatologischen/Allergologischen Kliniken nicht mit Antihistaminika und Cortison vollgepumpt werden, weil sogar die Schulmedizin zwischenzeitlich weiss, dass dies nichts bringt.
Man darf gespannt sein, wie lange der Zwangsparfmierung-Schwindel und vor allem dessen Folgen (Allergien, Hautreizungen, MCS, Kopfweh etc.) noch ungehindert funktionieren kann und wird.



Waschen

klundgrmythenlogo