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Denken Sie mal nach
Wer hat Recht: das heutige System oder Urs Beeler?

Mittwoch, 22. September 2004

Urs Beelers oft unkonventionelles, aber rational begründetes und geradliniges Verhalten führt zum Teil dazu, dass manche Journalisten Mühe haben, dieses Wesen und vor allem seine Arbeit objektiv korrekt darzustellen. Deshalb ist es am besten, wenn man Beeler original liest.

Normal und abnormal
Es ist ein absolutes Kuriosum, dass trotz mehrfachen Aufrufen im Zentralschweizer Fernsehen Tele Tell (immerhin täglich 150'000 Zuschauer) es in den Urkantonen offenbar nicht möglich ist, eine schadstofffreie, MCS-gerechte Behausung zu finden! Das spricht für sich! Trotz Berichten im Boulevardblatt "20 Minuten", "Bote der Urschweiz", "Neue Schwyzer Zeitung" und "Radio Sunshine". Was bedeutet das? In Schadstoff-Häusern und -Wohnungen zu leben ist heutzutage "normal", eine baubiologische, streng geruchsneutrale Behausung an einem schönen Ort entspricht nicht der Norm.
Häuser dick mit juckender, Allergien und Ekzeme verursachender Glas- und Steinwolle (Sondermüll!) zu isolieren, gilt als normal - auf die gesunde, seit Jahrhunderten bewährte Massivbau-Methode (Speicherung) zu setzen, gilt als nicht mehr zeitgemäss.
Dachstühle mit gesundheitsschädigenden Holschutzmitteln einzusprühen gilt als normal, konstruktiver Holzschutz ohne Chemie ist die Ausnahme.
Waschen mit zwangsparfümierten, allergieauslösenden, das Wasser, die Luft, die Haut und das Immunsystem belastenden (und das Gewebe verschmutzenden!) Waschmitteln ist normal - mit unparfümierten Waschmitteln zu waschen die Ausnahme.
Normal ist, mit zwangsparfümierten Weichspülern unnötig Luft und Gewässer zu belasten.
Normal ist weiter, mit WC-Steinen (ein chemisches Abfallprodukt!), Luft und Gewässer unnötig zu belasten.
Normal ist heutzutage nicht saubere Luft in Wohnungen, sondern das künstliche Stinken nach "Airwick" oder sonst irgend einem "Lufterfrischer" (in Wahrheit Luftverschmutzer!).
Normal ist in Häusern künstlich für ein sog. Sick Building Syndrom zu sorgen, aber nicht zu merken, woher Kopfschmerzen, Nervosität, Juckreiz, trockene Schleimhäute usw. kommen. Die Gesundheitsindustrie hat sicher ein geeignetes Medikament für Sie parat!

Der üble künstliche Geruch wird weiter gereicht...
Normal sind heute parfümierte Handcremen, die sich auf allen berührten Gegenständen (z.B. Türfallen) ablagern, damit der Nachfolgende auch noch etwas davon abbekommt und seine Hände penetrant parfümiert riechen.
Normal sind heutzutage nicht Menschlichkeit und Grösse, sondern wegen 2,5% Schuldbrief-Zinsdifferenz eine Existenz finanziell zu ruinieren (> Schwyzer Kantonalbank).
Normal ist, nicht den erfolgreichen Ausgang von Verhandlungen abzuwarten resp. sich an Zusagen zu halten, sondern - ohne vorherige Absprache mit dem Kunden - das Verwertungsbegehren zu stellen. (> Schwyzer Kantonalbank).
Normal für das Sozialwesen unserer Gesellschaft ist, für MCS-Betroffene in der Praxis nicht schadstoffreien Wohnraum zur Verfügung zu stellen, sondern diese Menschen in schadstoffbelastete Sozial- und Notwohnungen abzuschieben. Dass das Immunsystem eines MCSlers sich in einer solchen Umgebung unmöglich erholen kann, interessiert niemand.
Normal ist, Krankheiten nicht zu verhüten, sondern mit Symptombekämpfung Geld zu verdienen. (Unzählige Ärzte, Apotheker, Drogisten und Pharmafirmen inkl. Alternativmedizin wären sonst arbeitslos!)
Für viele Leute normal ist zu rauchen, damit die Raumluft zu verpesten, einen üblen Atem zu bekommen, gelbe Finger, eine runzelige Haut und zum Schluss evtl. sogar Krebs oder einer Raucherbein. (Sowohl Sozialhilfeempfänger wie Gefangene haben im Kanton Schwyz sogar einen gesetzlichen Anspruch auf Raucherwaren! Kein Witz! MCS-gerechten, baubiologischen Wohnraum hingegen ist bis heute nirgendwo zu bekommen!)
Der Tabakanbau in der Schweiz wird subventioniert, die Bahnen stellen extra Raucherabteils zur Verfügung und nach Zigaretten- und Stumpenrauch stinkende Restaurants sind der Normalfall.
Bern jammert über die Zunahme an Fein- und Feinstpartikeln in der Atemluft. Prof. Thomas Zeltner, Chef des BAG, ist ausdrücklich gegen ein Verbot von Künstlichen Mineralfasern (z.B. Glaswolle), die genau solche Fasern freisetzen! Lungenärzte verdienen später an der "Therapie".

Geld und Geist
Die Dermatologische/Allergologische Uniklinik Zürich und andere wissen, dass eine rasante Zunahme von Duftstoffallergien zu verzeichnen ist. In der Praxis hat niemand dieser Institutionen ein Interesse daran, sich für ein Verbot betr. allergieauslösenden (parfümierten!) Produkte - z.B. Waschmittel und Körperpflegeprodukte - einzusetzen. Symptombekämpfung und Geld verdienen sind wichtiger. Wie schon oft erwähnt: Schweizer Mediziner besitzen zwar eine Wirbelsäule, aber in der Regel kein Rückgrat.
Nochmals: Normal für die heutige Medizin und Gesundheitsbehörden ist, allergieauslösende und MCS-veursachende Produkte nicht zu verbieten, sondern der Weg heisst: Das Immunsystem der Patienten muss medikamentös an die falschen Produkte angepasst werden. (Merke: Man folgt nicht dem gesunden Menschenverstand, hört auf die natürlichen Reaktionen des menschlichen Immunsystem und sorgt dafür, dass die Produkte haut- und immunsystemverträglich sind - damit würde weniger Geld verdient!)
Gefragt sind nicht mehr Charakter, Geradlinigkeit, Rückgrat, Menschlichkeit, Liebe. Was zählt, ist Geld. Gesellschaftlich weit bringt es heutzutage derjenige, der angepasst ist, keine Verantwortung übernimmt, taktisch, skrupellos, gewieft sowie rücksichtslos ist - und aus der Dummheit und Angepasstheit der Masse Kapital schlägt.
Und wenn wir schon bei diesen Eigenschaften sind: Ist Ihnen schon aufgefallen, dass die dümmsten Boulevardzeitungen die höchsten Auflagen erzielen?
Sigmund Freud stellte bereits vor vielen Jahrzehnten fest, dass diese Gesellschaft krank sei und die Aufgabe darin liege, die Menschen zu heilen. Sein genialster Schüler, der österreichische Psychoanalytiker Wilhelm Reich, setzte diesen Ansatz konsequent fort. Was ist aus der heutigen Psychologie/Psychiatrie geworden? Eine systemtreue Seelenwerkstatt.

Der gesellschaftliche Wahnsinn bleibt nicht ohne Folgen
Kürzlich war den Medien zu nehmen, dass bereits 5% der Schweizer Bevölkerung in den Genuss einer psychologischen Therapie seien. Kein Wunder unter solchen Verhältnissen! (siehe oben) Aufgabe der systemtreuen Therapie ist es dann, diese 5% an die kranken Verhältnisse anzupassen (nicht die gesellschaftlichen Verhältnisse zu ändern und dafür zu sorgen, dass die Menschen nicht kaputt gehen!). Frage: Wäre es nicht gescheiter, man würde (wie es Wilhelm Reich bereits vor Jahrzehnten gefordert hat), die gesellschaftlichen Verhältnisse so positiv umändern, dass weniger Leute krank würden?
Wobei natürlich klar ist, dass die aktuelle Gesellschaft in der Logik des Dialektischen Materialismus genau die Instanzen hervorbringt, die sie für ihre Existenz benötigt. Es stellt sich jedoch die Frage, wie lange eine Gesellschaft mit solchen Widersprüchen funktionieren kann.
Zum wahren Glück, Ehrlichkeit, Zufriedenheit, Lebensfreude etc. kann ein solches System jedenfalls niemals führen. Im Gegenteil: es erzeugt angepasste Frustrierte, die unter den Bedingungen, die sie selber schaffen und verteidigen, leiden.
Fragen Sie sich zum Schluss ruhig einmal, wer Recht hat: Urs Beeler oder das heutige System?

 

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