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Zwangsparfümierung wird ignoriert
Warum gängige Waschmitteltests wenig bis gar nichts über die Verträglichkeit sagen

Nochmals Abbaubarkeit von Waschmitteln

Dienstag, 20. Juli 2004

Sehr geehrter Herr Beeler
Ihre Kritik mag sicher berechtigt sein, dass OMO Sensitive nicht im Test war. Doch dazu muss ich Ihnen kurz erklären, wie K-Tipp oder sonstige Tests funktionieren. Man nimmt die 10 oder 15 meistverkauften Produkte und packt zusätzlich zwei bis vier Nischenprodukte hinzu. Das waren im Waschmittelfall Held, Frosch, M-Budget und ein Ökoplan-Waschmittel. Die restlichen repräsentieren den Markt. Denn: Der lesende Konsument will seine Produkte wiederfinden. Wie Sie selber wissen, gibt es in der Schweiz unzählige (zwischen 150 und 200?) [Anmerkung der Mythen-Post: Diese Zahl ist übertrieben!] verschiedene Waschmittel auf dem Markt. Sie können sich selber denken, dass die Auswahl der Exoten da sehr schwierig fällt. Das heisst, man sieht auch da, dass man von den sogenannten Öko-Waschmitteln die meist verkauften erwischt. So kann man in etwa gewährleisten, dass zwischen 90 und 98 Prozent des Waschmittelmarktes im Test berücksichtigt wird, also möglichst viele Leser ihre Produkte wiederfinden. Es geht in einem Test ja auch nicht darum, das beste aller Waschmittel zu finden, sondern das Beste der getesteten Waschmittel. [Anmerkung der Mythen-Post: Das beste (verträglichste!) Waschmittel zu finden würde den Konsumentinnen/Konsumenten MEHR bringen!] Das ist eben ein Unterschied. Zusätzlich wissen Sie vielleicht nicht, was ein Waschmitteltest (Tests allgemein) kostet. Für einen seriösen Waschtest mit Abbaubarkeitsstudie, Einkauf der Waschmittel (die sind nicht von den Herstellern gesponsert, sondern werden alle im freien Handel vom Tester erworben), Aufarbeitung der Resultate und zu guter Letzt dem Verfassen eines Artikels müssen Sie bei 10 Waschmitteln mit Kosten zwischen 20'000 und 30'000 Franken rechnen. Also rechnen Sie mal hoch auf den gesamten Markt. Zusätzlich ist jeder Test jeweils ein Abwägen der Kriterien. Denn es gäbe jeweils 100 Testpunkte, die [Anmerkung der Mythen-Post: THEORETISCH!] interessant sind, aber aus finanziellen Gründen nicht getestet werden können.
Ich werde aber gerne in Ihrem Auftrag für die Mythen-Post einen Waschmitteltest durchführen lassen und OMO Sensitive einer Vergleichs-Prüfung unterziehen [Anmerkung der Mythen-Post: Diesen Test braucht es nicht, da das Waschmittel bestens verträglich ist und sauber wäscht!] - wenn es das Waschmittel noch gibt. Kostenpunkt: Ca. 25'000 Franken.
So genug geschwatzt. Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas das Dilemma eines Testers aufzeigen.
Sie wollen mir aber nicht weismachen, dass OMO Sensitive die Luft und die Gewässer weniger belasten würde als andere Waschmittel? [Anmerkung der Mythen-Post: Doch! Gerade deshalb, weil es nicht parfümiert ist, keine optischen Aufheller und Farbstoffe beinhaltet!!!]
Apropos WWF, Greenpeace etc. Da kann ich Ihnen nur beipflichten (Sie sehen, das kann ich auch...).
Freundliche Grüsse
Thomas Vogel (E-Mail: Thomas.Vogel@azag.ch)

 

Donnerstag, 22 Juli 2004

Sehr geehrter Herr Vogel
Es gibt das Sprichwort "Vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen".
1. Bringen Sie mir mal von den Ihrer Meinung nach "bis 200 Waschmitteln" die unparfümierten! [Anmerkung der Mythen-Post: Dass mit der unterschiedlichen Zwangsparfümierung Konsumenten an der Nase herumgeführt werden, wird in keinem Test erwähnt!]
2. Es ist besser, OMO Sensitive erscheint in einem Test nicht als dass z.B. irgendwelcher laienhafter Blödsinn zusammengeschrieben wird.
3. Bei all Ihren Ausführungen haben Sie überhaupt nicht gecheckt, um was es wirklich geht: um die Verträglichkeit, möglichst hohe Sauberkeit und Umweltfreundlichkeit.
4. Zu Punkt 3: Wesentliches Verträglichkeitsmerkmal eines Waschmittels ist, dass es NICHT parfümiert ist!! Praktisch alle Waschmittel sind jedoch parfümiert = Allergieauslöser > Zunahme von Duftstoffallergien, Hautproblemen und MCS!!!
5. Sämtliche Waschmittel der Migros (in den Filialen) sind zwangsparfümiert (z.T. hochgradig!) > wird vom K-Tipp etc. seit Jahren total ignoriert.
6. Das Coop Oekoplan-Waschmittel (stammt ursprünglich von Lever) ist ebenfalls zwangsparfümiert und überhaupt nicht "oeko" > der angepasste Konsumentenschutz merkt das nicht (man hat keine Ahnung!)
7. Dass Sie falsch gewickelt sind, beweist folgender Satz: "Es geht in einem Test ja auch nicht darum, das beste aller Waschmittel zu finden, sondern das Beste der getesteten Waschmittel." > Aufgabe wäre, das am besten verträgliche, immunsystem- und hautfreundlichste Waschmittel auf dem Markt als Testsieger zu eruieren, das im Verhältnis auch noch umweltfreundlich ist. Das würde den Konsumentinnen/Konsumenten etwas bringen. Aber dann müsste es korrekt gemacht sein, was bei Ihnen aktuell nicht der Fall ist, leider!
8. Weil man keine Ahnung hat, worum's effektiv geht, schnitt seinerzeit im K-Tipp sogar noch das als extrem allergieauslösend bekannte Radion mit "gut" ab!! (dieses Waschmittel wurde z.T. nicht einmal mehr von Leuten, die stark auf Parfüm stehen, vertragen!)
9. Was Sie als "seriösen Waschmitteltest" bezeichnen, ist in der Realität keiner. Verfügen Sie z.B. über sämtliche Angaben betr. den Inhaltsstoffen der Waschmittel? Falls ja: Bringen Sie mir Daten über die eingesetzten Duftstoffe!
10. Sie sprechen von "Kriterien": Erstes Kriterium muss die Verträglichkeit sein, dann die Sauberkeit und Umweltfreundlichkeit. Wenn ein Waschmittel gut verträglich ist, ist es in der Regel automatisch auch umweltfreundlich. Woher sollte sonst die gute Verträglichkeit stammen?
11. Bei einem Waschmittel benötigen Sie nicht 100 Testpunkte, sondern Sie können sich auf wesentliche Punkte (siehe P.10) beschränken.
12. Da Sie die wichtigen Kriterien selbst nach Jahren offenbar immer noch nicht sehen bzw. begriffen haben, muss an Ihrer Qualifikation als "Tester" gezweifelt werden. Das schreibe ich Ihnen nicht böswillig. Fragen Sie sich vielmehr: Stimmt es?
13. OMO Sensitive belastet das Immunsystem, die Haut, die Luft und das Wasser vernachlässigbar/weit weniger, weil es kein Parfüm, keine optischen Aufheller und keine Farbstoffe beinhaltet. (> Bedenklich, dass Sie bis heute den wesentlichen Kern nicht verstanden haben.)
14. Wenn Sie Punkt 13 begriffen haben, haben Sie das Wichtigste gelernt.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler


 

Noch eine Ergänzung

Dienstag, 20. Juli 2004

Sehr geehrter Herr Beeler
Ich muss Sie leider bitten, die Stellungnahme, die privat an Sie gerichtet war, sofort wieder aus dem Netz zu nehmen.
Ich bitte Sie mir das zu bestätigen.
Freundliche Grüsse
Th. Vogel (E-Mail: Thomas.Vogel@azag.ch)

 

Donnerstag, 22. Juli 2004

Sehr geehrter Herr Vogel
Ihre Zuschrift wurde weder als "privat" noch "nicht zur Veröffentlichung" gekennzeichnet. Es handelte sich vielmehr um Ihre Stellungnahme zu einem Beitrag in der Mythen-Post. Wenn Einwände zu unseren Artikeln kommen, werden diese automatisch publiziert. Davon lebt die journalistische Vielfalt und die Leser können sich Ihre eigene Meinung bilden.
Informationen von öffentlichem Interesse unterliegen bei der Mythen-Post seit jeher nicht der Zensur.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler

 

"Verletzung des Urheberrechtes"

Donnerstag, 22. Juli 2004

Sehr geehrter Herr Beeler
Ich fordere Sie nochmals auf, die persönliche Anmerkung an Sie (Stellungnahme - wie Sie es bezeichnen) sofort von Ihrer Homepage zu entfernen.
Andererseits muss ich Ihnen eine Honorarforderung stellen [Anmerkung der Mythen-Post: Bis heute der erste Forum-Schreiber, der eine Honorarforderung stellt!] wegen unerlaubtem Abdruck eines Textes aus meiner Feder. Ich denke, Sie kennen das Presserecht mit dem Schutz des Urheberrechtes. Ich habe nie eine Einwilligung zur Veröffentlichung des Textes gegeben und werde Sie weiterhin nicht geben.
MfG
Th. Vogel (E-Mail: Thomas.Vogel@azag.ch)

 

Freitag, 23. Juni 2004

Sehr geehrter Herr Vogel
Für einen Leserbrief oder eine Gegendarstellung bekommen Sie kein Autorenhonorar. Geld spielt bei Ihnen offenbar eine wichtige Rolle - da sind Sie bei mir falsch! Oder würden Sie sämtliche Zuschriften an die Mythen-Post honorieren? Wenn schon, müsste es umgekehrt sein: dass ich für Beratungen/Publikationen bezahlt werde!
Falls Sie nachträglich nicht mehr hinter dem stehen können, was Sie ursprünglich geschrieben haben, ist das Ihr Problem. Es steht Ihnen frei, solche Fehler zu korrigieren. (Dafür stelle ich ebenfalls kostenlos Raum zur Verfügung.)
Und nun schliessen wir den Kindergarten - ich muss meine Zeit für Wichtigeres einsetzen.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler

 

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