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Idee "MCS-Türmchen" von Urs Beeler und die ersten Bilder davon
Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann präsentiert sehr schöne Entwürfe für das revolutionäre schadstofflose MCS Haus

Sonntag, 26. September 2004

(vo) Die Arbeiten der vergangenen Monate haben zwei MCS-Haus-Favoriten hervorgebracht: Einen kleinen, sehr kostengünstigen Bungalow sowie das zweistöckige MCS-Türmchen.

Ansicht Nordwest.
MCS-Bungalow: Es ist ein Vorschlag für ein möglichst funktionelles und kostengünstiges MCS-1-Personen-Haus.
Wir bitten hier, MCS-Betroffene, Baubiologen, Architekten, Ingenieure Vorschläge zu mailen, wie Sie den Grundriss (Raumaufteilung) gestalten würden.
Möglich wäre auch, dass man den gesamten Bungalow als "Loft" (= 1 grosser Raum) gestaltet.
Mailen Sie uns bitte Ihre Zeichnungen an: beeler@mythen-post.ch
Praktisch ist die Treppe aufs Dach. Das Flachdach kann zum Wäscheaufhängen oder als Aufenthaltsraum im Freien genutzt werden.
Der Kamin fällt weg. Die Umrandung sollte anders (z.B. mit Pfosten, Drahtgitter und Handlauf vgl. Terrasse der Alten Brauerei Schwyz) gelöst sein.
Wir bitten auch, uns Ideen betr. Fenstergestaltung zukommen zu lassen. Welche Fenster (Höhe/Breite/Anordnung) wären von den Proportionen her Ihrer Meinung nach optimal? Eckige Fenster oder solche mit Rundbogen? Senden Sie uns Beispiele schöner Fenster und die Namen der betr. Hersteller!

 

Vorstellung des Prototyps
Das MCS-Türmchen

 

Ansicht Norden 1. Hier kann man evtl. noch schönere Varianten als Küchen- und Bad-Fenster finden.
Die Rundfenster sehen optisch hübsch und originell aus. Herauszufinden ist, ob Rundbogen-Fenster oder normale Rechteckfenster im Wohnungsinnern nicht eine bessere Atmosphäre bringen.
Die Hauseingangstüre sollte nicht aus Glas sein, weil sonst jeder hineinsehen kann. (sieht zwar auf dem Bild ansprechend aus).
Das Vordächlein beim Eingang ist hier ein stilistisches Element. Stellt sich die Frage, ob man nicht besser ein Hauseingang mit Vortüre integrieren würde ohne Vordach (vgl. Wiederum Eingang der Alten Brauerei Schwyz).

Ansicht Norden 2 mit Blick auf die Terrasse. Hier stellt sich die Frage der Geländergestaltung und ob der Boden begrünt oder nicht besser mit 1 m2 grossen Platten belegt werden sollte (was - zugegeben - auf dem Bild fade aussehen würde).

Ansicht Norden 3. Das Dach als spitzes Dreieck. Hier ist zu überlegen, ob man das Dach nicht einfacher als rückseitiges Rechteck plaziert > sieht dann zwar ästhetisch weniger spannend aus, es herrschte jedoch eine klare und einfachere Geometrie.

Ansicht Nordosten 1. Braucht es den seitlichen Ausgang links? Warum befinden sich keine Fenster an der Ostseite?

Ansicht Osten 1. Warum eine ostseitige Türe? Warum keine Fenster?
Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann: "Fenster auf der Ostseite würde ich nur mir hohen Brüstungshöhen anordnen, damit wenigstens ein Sofa drunter passt. Viel Licht kommt bei dem Entwurf schon rein.
"
Wäre auch noch ein andere Dachkonstruktionen als die aktuelle oder eine rechteckige möglich?

Ansicht Süden 1. Eine hübsche Front. Zu prüfen sind hier zusätzliche resp. andere Fensteranordnungen! Welche Längen/Breiten-Verhältnisse sind ästhetisch/funktionell harmonisch? Wo sind die Fensterläden, die vor einer zu starken Sonneneinstrahlung schützen?
Quadratische, rechteckige (breite) oder Rundbogenfenster?
Warum rechts eine weitere Türe?

Ansicht Südosten 1. Zu klären: Lohnt sich der Dachaufbau?

Ansicht Südosten 2. Warum zwei Türen in der Ecke?

Ansicht Südwesten 1. Die vier Türflügel erlauben eine gute Lüftung.
Ästhetik ist ein Aspekt. Wichtiger: Das Haus muss - wie eine Maschine - auf den Verwendungszweck hin optimal konstruiert sein.
Deshalb ist es wichtig, dass Sie, liebe Leserinnen und Leser, uns Grundriss-Skizzen mit Ihren Vorstellungen betr. Raumausnutzung schicken. Je mehr verschiedene Varianten zur Verfügung stehen, umso besser lässt sich eine gute Wahl treffen und der aktuelle Prototyps optimieren.
Dip.-Ing. Matthias G. Bumann: "Die Türen im Wohnzimmer in der Süd-Ost-Ecke sind Terrassenfenster. Sie sind so platziert, dass man auch auf der Ecke Licht hat, andererseits muss Platz für Möbel bleiben deshalb gibt es Stellflächen."

Ansicht Südwesten 2. Kupfer-Dachkenel und entsprechende Abläufe müssen zusätzlich um die gesamte Terrasse herum montiert sein.

Aufsicht 1. Eine Möglichkeit, die Terrasse aufzuteilen, damit auch ein Verweilen bei Regen möglich ist.
Idee: Wie wär's mit einem Wintergarten auf dem Dach?
Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann: "Wintergarten: gute Idee, aber wer soll das bezahlen? Entweder wird's ein Pförtnerhäuschen oder man muss bei 15'000 EURO anfangen."

Aufsicht 1 Sehr positiv: das grosse Wohnzimmer mit viel freier Fläche.
Küche und Waschküche sind flächenmässig noch etwas zu klein geraten > das Haus darf noch wachsen!
Die Wendeltreppe sieht etwas eng aus. Wir bitten um weitere Vorschläge betr. Grundriss-Gestaltung. E-Mail: beeler@mythen-post.ch

Dach 1. Soll man als Alternative nur gerade ein kostengünstiges Dächchen über dem Treppenhaus machen?

Grundriss Erdgeschoss. Die Waschküche sollte grösser sein und nicht übers WC/Bad betreten werden müssen. > Es darf keine direkte Verbindung zwischen WC/Bad und Waschküche geben. (Hygiene/Luftaustausch!) Zum Wäsche aufhängen muss die Waschküche grösser sein!
Könnte man die Küche nicht offen gestalten (ohne zusätzliche Wand/Türe)? > zur Platzersparnis > mehr freier Raum.
Sollten die Südfront-Fenster nicht grösser sein, damit mehr Licht hereinkommt?
Wozu die beiden Türen rechts in der Ecke?

Grundriss Obergeschoss. Die Schlaf- und Abstellraum-Fenster sind zu klein > Lüftung/Licht. Fürs Atelier bräuchte es eine breite Fensterfront > viel Licht!
Ost- und Westfenster fehlen.

Zentrale Aufnahme 1. Sieht optisch ansprechend aus.

 

Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann, Berlin bezeichnet die zweistöckige Türmchen-Variante als "bestimmt besser und schöner, aber auch teurer" als die MCS-Bungalow-Version. Als Heizung schlägt er eine Marmorheizung (Strahlungswärme!) vor und den Bezug von Öko-Strom. "Sauberer und behaglicher geht's nimmer", betont Bumann.
ETH-Architekt Benedict Steiner, Steiner Architekten AG, Schwyz, schlägt anlässlich eines Telefongesprächs vom 25.9.04 hingegen den Einbau einer Wärmepumpe mit Bodenheizung vor. Bumann seinerseits äussert dazu Bedenken, dass Bodenheizungen nicht für alle verträglich seien. Dieser Meinung ist auch Holger Gries von umweltmobild.de: "Eine Fußbodenheizung ist im Grunde genommen völlig unphysiologisch und auch aus anderen Gründen nicht zu empfehlen, wenn es um Allergiker bzw. MCS-Erkrankte geht."
Wie ist Ihre Meinung als MCSler, Allergiker, Neurodermitiker, Umweltmediziner, Baubiologe? Bitte mailen Sie uns Ihre praktischen Erfahrungen, denn es geht letztlich darum,
die beste Lösung umzusetzen! Kompromisslos MCS-gerecht, gesund, funktionell, ästhetisch und baubiologisch!
Der Berliner Dipl.-Ing. betont, dass er bei obigem Vorschlag den "Licht-Luft-Sonne-Fetischisten" habe mitentwerfen lassen. Das MCS-Türmchen solle "kein Gefängnis sein". Auch Bad und Waschküche seien nun "Tanzsäle". Die Grundrisse (vor allem Waschküche, WC/Bad etc.) müssen jedoch nochmals analysiert, umgestaltet und optimiert werden (siehe Bildlegenden zu den Grundrissen). Dasselbe gilt für Türanordnungen und Fenster(grössen). Mit dem MCS-Türmchen scheinen wir jedoch auf dem richtigen Weg zu sein. Oder haben Sie noch bessere Vorschläge?
Bitten schauen Sie sich als eine der vielen Homepage-BesucherInnen den aktuellen MCS-Türmchen-Prototyp sorgfältig an. Studieren Sie alles bis ins Detail und mailen Sie uns dann Ihre Ideen/Verbesserungsvorschläge.
Wie gesagt ist unser Ziel ein Optimum an Gesundheit/Baubiologie, Lebens- und Wohnqualität, Funktionalität und Ästhetik. Das geht nur unter Einbezug möglichst vieler Kritiker und Perfektionisten!
Unsere Adresse:
Mythen-Post
Redaktion
Postfach 7
CH-6431 Schwyz
Schweiz
Tel./Fax 041 811 20 77
E-Mail: redaktion@mythen-post.ch

Herzlichen Dank!

 

Ergänzungen von Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann

Montag, 27. September 2004

Lieber Urs Beeler,
als erstes sollte die Seitenüberschrift geändert werden, es geht um das Haus und nicht den Beeler´schen Suizid. [Anmerkung der Mythen-Post: Tatsächlich ist da Beeler ein Fehler unterlaufen, der umgehend korrigiert wurde.] Der kommt sowieso nicht in Frage, weil keine Zeit dafür ist! [Anmerkung der Mythen-Post: Danke für die aufmunternden Worte!]
Als nächstes sollte mal eine Seite mit der Baubeschreibung veröffentlicht werden. Die erklärt vieles und es sind Ansätze daraus erkennbar.
Änderungsvorschläge, z.B. Waschküche, sollten wir erst diskutieren, dann ändern, dann veröffentlichen. So eine Wand verschiebe ich in 5 Minuten, ebenso die Tür und noch mal 5 Minuten für das neue Bild.
Die Türen im Wohnzimmer in der Süd-Ost-Ecke sind Terrassenfenster. Sie sind so plaziert, dass man auch auf der Ecke Licht hat, andererseits muss Platz für Möbel bleiben deshalb gibt es Stellflächen. Fenster auf der Ostseite würde ich daher nur mir hohen Brüstungshöhen anordnen, damit wenigstens ein Sofa drunter passt.
Viel Licht kommt bei dem Entwurf schon rein.
Wintergarten: gute Idee, aber wer soll das bezahlen? Entweder wird's ein Pförtnerhäuschen oder man muss bei 15'000 EURO anfangen.
Sobald ich wieder etwas Zeit habe, sehe ich mal die Seiten durch, bis dahin bitte die Beschreibung veröffentlichen und Beiträge im Forum von CNS schreiben.
Die Botschaft muss sein: das ist kein "Schweizer Projekt" und kein "Projekt von Beeler und Bumann" - sondern ein Projekt für MCSler in D+A+CH (+später EU), an dem sich vor allem diese beteiligen sollen (wollen, müssen). Wie sonst will man optimieren? Und dann sollen alle ihren Geist öffnen: nicht Halt machen an Ländergrenzen, sondern darüber hinaus denken - oder ist MCS etwa ein lokales oder nationales Problem? Hoffentlich spielen nicht Befindlichkeiten und Eigenbrötlerei hinein.
Weiterhin gutes Gelingen wünscht
Ihr
M. Bumann (E-Mail: dimagb2004@arcor.de)

[Anmerkung der Mythen-Post: Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann bringt die Sache bestens auf den Punkt.]


 

Kommentare zum MCS-Haus und MCS-Türmchen

Eine Stellungnahme von Umweltmobil.de

Sonntag, 26. September 2004

Sehr geehrte Damen und Herren,
nach vorläufigem Eindruck ein interessantes Konzept, welches von Ihnen verfolgt wird.
Brechen Sie es auf die Wohnstufe darunter (kein MCS, aber schadstofffreies Wohnen) zurück, mit der jetzigen Kompetenz und ein breiter Erfolg ist sicherer.
Zu Fragen, Beurteilungen unsererseits etc. stehen wir gerne zur Verfügung. Viel Erfolg!
Mit freundlichen Grüßen
Holger Gries (E-Mail: info@umweltmobil.de)

 

Sonntag, 26. September 2004

Sehr geehrter Herr Gries
Vielen Dank für Ihre positive Nachricht.. Bitte geben Sie uns alles an Kritik/Anregungen durch, was Sie haben. Zum voraus vielen Dank!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler


 

Unterstützung vom Chemical Sensitivity Network Deutschland

Sonntag, 26. September 2004

Lieber Urs,
ich habe gleich über Dein Projekt in unserem CSN Forum berichtet.
Wir werden auch in unserer Rubrik "Wohnen" auf der Hauptseite näher darüber schreiben.
Wir finden das Projekt sehr schön und werden regelmäßig darüber in unserer Rubrik "Ressourcen & Tipps" / Wohnen berichten.
Herzliche Grüße und viel Glück für Urs und alle Schweizer MCS Betroffenen bei der Realisierung.
Viel Glück, Urs, und halte uns bitte auf dem Laufenden.
Noch besser wäre, wenn Du direkt mit Eurem Namen ins Forum schreibst, das macht es interessanter (...)
Liebe Grüße
Silvia (E-Mail: csn@allergic.de)
CSN

 

Sonntag, 26. September 2004

Liebe Silvia
Vielen Dank für Deine Antwort. Wichtig für Matthias Bumann und mich ist, dass wir möglichst viele Infos betr. MCS-Verträglichkeit/Unverträglichkeit von Materialien haben.
Dieses Gebiet darf nicht Theoretikern überlassen werden.
Unsere Vorschläge müssen auch ständig kritisch überprüft werden. Denn man kann leicht Fehler machen, ohne, dass man es merkt.
Wenn Du Kontakte zu guten Umweltmedizinern, Baubiologen etc. hast, bitte schreibe die an, damit die ihr Know How einbringen können. Wir sind dafür sehr dankbar.
Weiter interessieren uns auch Firmen, die tatsächlich auf diesem Gebiet innovativ sind (vgl. Dein Beispiel Pure Nature bei Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln etc.).
Ziel ist ein kompromisslos auf "gesund" ausgelegtes Haus, das dem Immunsystem MCS-Betroffener ein Maximum an Expositionsstopp bietet. Eine wesentliche Erleichterung für den Organismus und eine Verbesserung der Lebensqualität.
Mit herzlichen Grüssen aus der Schweiz
Urs Beeler


 

Macht Baubiologe H. mit?

Sonntag, 26. September 2004

Guten Tag Herr Urs Beeler
Ich bin nicht beleidigt, ich habe nur ein bisschen Mühe, wie Sie mit Mitmenschen bezüglich Respekt und Anstand umgehen.
Leider bin ich sehr beschäftigt und widme mich meinen Verpflichtungen gegenüber SIB Vorstand / Diors / SIB FGHU / Netzwerk Funk / Familie usw.
Ich muss leider auch Prioritäten setzen.
Zur Zeit bin ich selber an einem Bau an der Realisierung für MCS-Patienten. [Anmerkung der Mythen-Post: ?]
Das ganze Unterfangen ist nicht einfach.
Alle Baumaterialien müssen auf die Verträglichkeit geprüft werden. [Anmerkung der Mythen-Post: Und wie soll das wissenschaftlich objektiv geschehen? Praktischer ist hier der Bumann/Beeler weg, das Erfahrungswissen MCS-Betroffener zu integrieren.]
Ich arbeite mit deutschen Spezialisten zusammen. [Anmerkung der Mythen-Post: Theorie ist das eine, Praxis das andere.]
Auch der Standort / Metalle / E-Smog sind strengstens zu berücksichtigen. [Anmerkung der Mythen-Post: Ist geschehen und kann man nachlesen.]
Sorry, keine Zeit. [Anmerkung der Mythen-Post: ?!]
Mit freundlichen Grüssen
H.

 

Sonntag, 26. September 2004

Sehr geehrter Herr H.
Ich begegne denjenigen Leuten gegenüber mit Respekt, die es verdienen.
Insofern bin ich Ihnen aber dankbar, dass Sie geantwortet haben. Wie Sie ja schreiben, ist für Sie Vorstandsarbeit wichtiger. ("Sage mir, welche Prioritäten Du setzt und ich sage Dir, wer Du bist.")
Ich kann und will nur mit geradlinigen, ehrlichen Leuten zusammenarbeiten, die mit Freude, Fachwissen und voller Überzeugung mitmachen. Keine halbe Sachen! [Anmerkung der Mythen-Post: Beeler will mit solchen Aussagen die Leute auf Kurs bringen oder dazu, dass sie "aussteigen". Jedenfalls für klare Verhältnisse sorgen.]
Übrigens: Sie haben mich ja schon mal wegen mangelndem Rückgrat betr. KMFs enttäuscht. Ihre aktuelle Reaktion betr. MCS-Haus ist im Prinzip nur eine Bestätigung von Bekanntem. [Anmerkung der Mythen-Post: Beeler provoziert hier mit dem Ziel, dass H. mit seinem baubiologischen Wissen trotz Differenzen mitmacht.]
Trotzdem wollte ich Ihnen eine zweite Chance geben. Jetzt ist die Sache wenigstens geklärt.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler

 

Sonntag, 26. September 2004

Ergänzung

Im vorgestellten Projekt stimmen einige Aussagen nicht!!!!! [Anmerkung der Mythen-Post: Welche?]
Schadstofffreie Bauten gibt es für einen MCS-Patienten nicht, denn je nach Sensibilität müsste angepasst werden. [Anmerkung der Mythen-Post: Genau das wollen Bumann/Beeler > mittels individuellem MCS-Erfahrungswissen das Optimum.
Es ist falsch, generell von "MCS-Patienten" zu sprechen. Dies suggeriert die Beziehung Patient <> Arzt. Dass dies nicht die Lösung ist, wurde auf der Mythen-Post Homepage bereits schon ausführlichst dargelegt.
Was bringt es, Chemikaliensensiblen einfach pauschal den Status "Patienten" zu geben? Der Weg muss sein, Chemikaliensensible und deren Gespür für Schadstoffe ernst zu nehmen und entsprechend gesunden Wohnraum zu schaffen sowie für immunsystem-, haut- sowie umweltfreundliche Wasch-, Putz-, Reinigungsmittel und Körperpflegeprodukte zu sorgen. Dabei müssen die MCSler offen und ehrlich sagen, was verträglich ist und was nicht! Mit diesem Wissen kann man dann Häuser, Produkte etc. entsprechend MCS-gerecht konzipieren. DAS IST EIN POLITISCHER AUFTRAG, WELCHER DER PROPHYLAXE DIENT!
Das bringt mehr als heuchlerisches "Heilungsgetue" von angeblichen "Fachleuten", die gar nicht wissen, worum's geht!
Und wie sagte Dr. med. Elisabeth Kübler-Ross treffend: Die Ärzte müssten zuerst lernen, auf Patienten zu hören. In der Praxis geschieht heute genau das Gegenteil: Der "Patient" wird von der Verantwortung/Mitarbeit ausgeschlossen - der Schul- und Alternativmediziner "weiss" und bestimmt, "was los ist", obwohl er in der Realität keine Ahnung hat. So kommt man nicht weiter!!]
Auch die E-/ H-Statik / Felder müssen berücksichtigt werden.
Im Projekt können keine Metallgeländer verwendet werden => Antennenwirkung Erdung usw....!!! [Anmerkung der Mythen-Post: Wie ist die Meinung elektro- bzw. elektromagnetisch empfindlicher Menschen dazu? Wie sehen die Alternativen aus?]
Badewanne => kein Kunststoff usw. [Anmerkung der Mythen-Post: Nur auf der Zeichnung sieht es nach Plastik aus. In der Realität wäre es wohl eine aus Keramik.]
H.

 

Sonntag, 26. September 2004

Danke für den Hinweis. Gerade mit solchen Einwänden würden Sie der Sache dienen.
Für Kritik/Anregungen bin ich stets dankbar. Das optimale Ergebnis sollte über "persönlichen Differenzen" stehen!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler

PS: Wenn Sie weitere Einwände haben, bitte mailen > Werbung für Sie! Ich kann sie dann mit Erwähnung Ihres Namens integrieren. Hier besteht ja keine "Gefahr" für Sie wie im KMF-Streit.

 

Sonntag, 26. September 2004

Sehr geehrter Herr Beeler
MCS ist eine sehr sehr heikle Angelegenheit. Die Personen können auch sehr unterschiedlich z.B. auf Laubholz und Nadelholz reagieren => Fenster, Türen und Schränke werden zu einem Problem. [Anmerkung der Mythen-Post: Bekannt und bereits im Projekt integriert.]
Das Haus sollte auch auf dem Lande und fern von Smog stehen. [Anmerkung der Mythen-Post: I.O. Vor allem Holzfeuerungen (auch von Holzverarbeitungsbetrieben!) sind ein grosses Problem.] Badeinrichtungen wenn möglich ohne Kittfugen. Gasbeton kommt bei den MCS-Patienten gut an. [Anmerkung der Mythen-Post: Wobei Dipl.-Ing. Paul Bossert betr. Gasbeton skeptisch ist wegen der Feuchtespeicherung.]
Bei Backsteinen kenne ich Betroffene, die negativ reagieren. [Anmerkung der Mythen-Post: Danke für den Tipp. Das muss untersucht werden.] Und und.
Leider kann ich nur kurz Antworten. Gründe sind bekannt.
Ich bin mit Chr. Schifferle in Kontakt. Er wird am Montag im TV Aufnahmen (...)
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende
H.

PS: Im Anhang noch ein Beispiel über Luft- und Materialanalysen. Die Muster sind nur zur Orientierung

 

Sonntag, 26. September 2004

Sehr geehrter Herr H.
Vielen Dank für die guten Tipps. Damit kommen wir weiter. Gerne nehme ich noch mehr Anregungen entgegen (falls Sie Zeit haben).
Eine schöne Woche wünscht Ihnen
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler

PS: Falls Massivhölzer eingesetzt werden, mit welchen haben Sie punkto Verträglichkeit die besten Erfahrungen gemacht? Kennen Sie MCS-verträgliche Holz-Lacke? > ich frage Sie, weil ein reiner Steinbau sehr kalt werden kann. Es heisst nicht umsonst "Holz isch heimelig"...
Wie sind Ihre Erfahrungen betr. Verträglichkeit von Farben (falls ja, welche)? Kalk, Sumpfkalk? Bodenbeläge? > Wenn das Haus wie ein Bunker ist, kann schwerlich Seelenfreude aufkommen.
Kennen Sie sich in Farbpsychologie und -gestaltung aus? > Die Farbwahl ist wichtig fürs seelische Wohlbefinden.
Wie würden Sie das Heizungsproblem lösen? Z.B. Marmorheizung, Wärmepumpe mit Bodenheizung?
Welches Material würden Sie für eine Innentreppe nehmen?
Das oberste Projekt-Ziel heisst Geruchsneutralität und eine möglichst gute Raumluft. [Anmerkung der Mythen-Post: Es geht um ein Optimum an Wohn- und Lebensqualität.]


 

Ein paar Fragen an umweltmobil.de

Sonntag, 26. September 2004

Sehr geehrter Herr Gries
Falls Massivhölzer eingesetzt werden, mit welchen haben Sie punkto Verträglichkeit die besten Erfahrungen gemacht? Kennen Sie MCS-verträgliche Holz-Lacke? > ich frage Sie, weil ein reiner Steinbau sehr kalt werden kann. Es heisst nicht umsonst "Holz isch heimelig"...
Wie sind Ihre Erfahrungen betr. Verträglichkeit von Farben (falls ja, welche)? Kalk, Sumpfkalk? Bodenbeläge? > Wenn das Haus wie ein Bunker ist, kann schwerlich Seelenfreude aufkommen.
Kennen Sie sich in Farbpsychologie und -gestaltung aus? > Die Farbwahl ist wichtig fürs seelische Wohlbefinden.
Wie würden Sie das Heizungsproblem lösen? Z.B. Marmorheizung, Wärmepumpe mit Bodenheizung?
Welches Material würden Sie für eine Innentreppe nehmen?
Das oberste Projekt-Ziel heisst Geruchsneutralität und eine möglichst gute Raumluft.
Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Urs Beeler

 

Sonntag, 26. September 2004

Sehr geehrter Herr Beeler,
hier nur einige Antworten; Sie werden verstehen, daß die von Ihnen angesprochenen Fragen Teil unserer Sanierungskonzepte und Beratungskompetenz ausmachen und nicht völlig kostenfrei sind. [Anmerkung der Mythen-Post: Kein erfreuliches Zeichen, wenn schon von Geld geredet wird.]
Selbstverständlich sind Laubhölzer (Erle, Buche, Ahorn, Eiche etc) den terpenhaltigen (z.B. D 3-Caren) und -ausgasenden Nadelhölzern immer vorzuziehen.
Eine Fußbodenheizung ist im Grunde genommen völlig unphysiologisch und auch aus anderen Gründen nicht zu empfehlen, wenn es um Allergiker bzw. MCS-Erkrankte geht.
Mehr Infos sind unter http://www.umweltmobil.de und http://www.innenraumschadstoffe.de zu erhalten.
Sollten Sie an weiterer geschäftlicher Zusammenarbeit interessiert sein, erwarte ich Ihre Nachricht.
Mit freundlichen Grüßen.
Holger Gries (E-Mail: info@umweltmobil.de)

 


 

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