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Sogar das gibt's
Anonymer Schreiber würde den durch äussere Umstände verursachten Selbstmord begrüssen

Sonntag, 27. Juni 2004 / mit Anmerkungen vom Montag, 28. April 2004

Ja, Herr Beeler
Da Sie mich ja in Ihrem letzten Erguss erwähnen, fühle ich mich legitimiert, Ihnen meine Meinung zu übermitteln, da Sie mich ja offensichtlich wenigstens als ''Hobbypsychologen'' schätzen.
Zu Ihrem ''Selbstmord'':
1. Gesellschaftlichen Selbstmord haben Sie ja schon vor Jahren mit Inbrunst begangen - nach und nach haben Sie sich ''unmöglich gemacht''... There's no way back! [Anmerkung der Mythen-Post: Mit Geld steht die Zukunft offen!]
2. Was Ihr physisches Verschwinden auf unserem Planeten angeht, möchte ich folgendes anbringen:
- Sprechen Sie doch nicht von Selbstmord - ist ja scheusslich. Es wird doch wohl ein Freitod sein. Sie möchten einfach mit Ihrem Dasein aufhören, das Ihnen nutzlos erscheint. [Anmerkung der Mythen-Post: Aus diesen Sätzen erkennt man, dass lakelanders@hotmail.com nicht einmal ein "Hobbypsychologe" ist. Urs Beeler würde sich nicht freiwillig umbringen, sondern auf äusseren Druck hin! So, wie das die jüdischen Soldaten der Festung Massada einst getan haben - nicht zum Vergnügen!
Weiter betrachtet Beeler seine Existenz absolut nicht als nutzlos; sie würde dann nutzlos, wenn er nicht mehr frei und unabhängig - wie gewohnt - arbeiten und wirken könnte.
Es ist wirklich ein Armutszeugnis - nicht nur dieses Anonymen, sondern vieler anderer -, dass dieser entscheidende UNTERSCHIED nicht erkannt wird!] Das ist ja ehrenhaft [Anmerkung der Mythen-Post: An diesem Spruch erkennt man einmal mehr den Charakter des lakelanders@hotmail.com] und ich finde, dieser Entscheid könnte manchem ein Vorbild sein. Ein solch endgültiger Schritt zeugt vor Verantwortung und Anstand gegenüber der Gesellschaft und ist oft der beste Weg, endlich ernst genommen zu werden. (Verboten ist ein Freitod übrigens schon lange nicht mehr) [Anmerkung der Mythen-Post: Erwin Kessler hat vor Jahren einmal gesagt, damit seine historische Arbeit im Tierschutz effektiv von der Gesellschaft anerkannt werde, müsse er vermutlich bereits tot sein.
Das Schweizer Fernsehen hat den Fall "Meier 19" erst dreissig Jahre (!) nach den Vorfällen in Zürich und darüber hinaus auch noch erst am späten Abend ausgestrahlt.
Und wie hiess doch gleich der Maler, der zu Lebzeiten kein oder bloss ein einziges Bild verkaufte und dessen Werke heutzutage die höchsten Preise erzielen?
lakelanders@hotmail.com meint, ein Freitod sei "nicht verboten". Klar: Wert tot ist, kann strafrechtlich nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden. Aber die Selbstmord-Ankündigung ist juristisch keineswegs unbestritten. Wer es nämlich nicht geschickt anstellt, kann vorher von Behörden, die es ja so "gut" meinen, aus dem Verkehr gezogen werden. Der Witz ist, dass die Behörden hier letztlich aber immer den Kürzeren ziehen: Die Leute bringen sich dann einfach nach den staatlichen erzwungenen Massnahmen um.]
3. Ich habe allerdings den Eindruck, dass diese Ankündigung eine weitere Koketterie Ihrerseits ist und den (kindischen) Zweck [Anmerkung der Mythen-Post: Was bitte soll daran "kindisch" sein?] erfüllen soll, dass Ihnen jemand Geld gibt oder sonst entgegenkommt. [Anmerkung der Mythen-Post: Und das wäre vermutlich, was sich lakelanders@hotmail.com am allerwenigstens wünscht! Vgl. die diesbezüglichen Einträge im Forum.]
Nun, wie ich Ihnen vor geraumer Zeit angekündigt habe, ist Ihre Sache verloren. [Anmerkung der Mythen-Post: Falls gescheitert, dann nur am Geld und nicht an den Ideen und Idealen!] Sie stören nicht einmal mehr, aber ich denke, Sie haben Ihr Gesicht endgültig verloren. [Anmerkung der Mythen-Post: ...und da sind wir wieder beim altbekannten Thema "Anpassung". - Nur am Rande: die Aussage des Anonymen widerspricht inhaltlich dem, was er oben erwähnt hat "der beste Weg, endlich ernst genommen zu werden".]
Gute Reise in die Zukunft [Anmerkung der Mythen-Post: Was nicht positiv gemeint ist. Es wäre für den Anonymen - und für viele andere - der grösste Frust, wenn es Beeler im letzten Moment doch noch schaffen würde.
Das Schweizer Fernsehen zum Beispiel wartet mit seinen Berichterstattung auch zuerst darauf, bis sich jemand tatsächlich umgebracht hat, um hinterher "Betroffenheit", "Bestürzung" etc. ausdrücken zu können. Das Vorher interessiert nicht.]
Anonym (E-Mail: lakelanders@hotmail.com)

 

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