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Luftverschmutzung durch Zementfabrik im Talkessel Schwyz
Bilder von den Abgasimmissionen der Zementfabrik Brunnen im Jahre 1998

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Ein Versuch mit "alternativen Brennstoffen"? Zumindest ist das nicht nur Wasserdampf!

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Und das in einem Kurort!

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Zementfabrik-Betreiber bluffen Ende der Neunzigerjahre damit, für das Betreiben von Zementöfen statt Kohle, Öl etc. alternative Brennstoffe zu verfeuern. Dies alles unter der Flagge des "Umweltschutzes". In Wirklichkeit sparen die Zementwerke dadurch den Zukauf von normalen Brennstoffen.

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Werden in Zementfabriken Altpneus, Tierfette usw. als alternative Brennstoffe verheizt, ist dies für die Umwelt kein Gewinn. Im Gegenteil: Denn für Zementwerke gelten viel laschere Vorschriften als für moderne Kehrichtverbrennungsanlagen. Und was von Zementwerken unter grösseren Abgasimmissionen verbrannt wird, fehlt an Rohstoffen den Thermokraftwerken.

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Aufnahme vom März 1998. Wer solches im Talkessel Schwyz kritisiert(e), gilt als "grün" und "gewerbefeindlich"!
Als die Mythen-Post bereits schon im Jahre 1994 (und zuvor) das Thema Zementfabrik Brunnen brachte, wurde als Reaktion Kritik vom damaligen kaufmännischen Direktor der Zementfabrik Hürlimann, Bepp Dettling, in einem Leserbrief im "Bote der Urschweiz" geübt. Die Mythen-Post würde mit solchen Beiträgen und Forderungen (saubere Luft!) der Umwelt einen "Bärendienst" erweisen. Die Logik dahinter stimmte so wenig 1994 wie heute. Fakt ist, dass die permanente Kritik der Mythen-Post Jahr für Jahr Fortschritte im Umweltschutz gebrachte hatte und erbringt.
Erschreckend ist, dass Umweltschutz-Schlenderian über Jahre (wenn nicht Jahrzehnte!) in einem Talkessel legal ablaufen konnte. Zwar hörte man dann und wann Kritik. Doch sobald es darum ging, etwas Positives zu bewegen, stand Urs Beeler stets alleine da. Wie üblich - in einem Tal von Höselern.
Ein typisches Beispiel aus der Zeit: Elektro Hediger, Brunnen, wurde damals als Inserent von einer Drittperson dahingehend kritisiert, dass die Firma Aufträge von der Zementfabrik habe, gleichzeitig aber in der Mythen-Post inseriere. Das gehöre sich als Gewerbler nicht!! Hediger liess sich jedoch nicht erpressen und inserierte weiter in unserem Heft.
Die klare Linie der Mythen-Post in Sachen Umweltschutz hat in den Neunzigerjahren zehntausende von Franken Umsatzeinbussen gefordert. Immer wieder wurde von Gewerblern kritisiert, die Mythen-Post engagiere sich zu stark für den Umweltschutz. Letzteres sei der Grund, weshalb man nicht inseriere. Beeler zog jedoch seinen Kurs kompromisslos durch.

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