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Das eigene Denken kann zum Glück niemandem abgenommen werden
Einem Glaswolle-Arbeiter kommen Zweifel

Donnerstag, 15. August 2002

Sehr geehrte Damen und Herren
Ich bin seit 2 Monaten temporär in einer Fassadenbaufirma im Zusammenbau angestellt.
Meine Haupttätigkeit besteht darin, Glaswolle auf einer Bandsäge zuzuschneiden und in die Fassadenelemente zu tun.
An den Juckreiz habe ich mich gewöhnt, er ist nicht mehr so stark.
Ich habe allerdings Probleme mit den Augen. Sie sind gerötet und jucken.
Mein Vater war Arbeitsschutz-Vertreter und meinte, es gehe keine Gefahr von der Glaswolle aus, aber Ihre Webseite macht mir schon ein bisschen Angst!
Mit freundlichen Grüssen
Sean Lawson (E-Mail: sean@intergga.ch)

 

Montag, 2. September 2002

Sehr geehrter Herr Lawson
Vielen Dank für Ihre E-Mail. Entschuldigen Sie die etwas späte Antwort.
Es zwingt Sie niemand, mit Glaswolle arbeiten zu müssen. Es ist eine Gewissensfrage!
Mit Ihrer Tätigkeit helfen Sie direkt mit, dass weiter Isolations-Sondermüll-Altlasten produziert werden. Der Juckreiz und die geröteten Augen sind typische Alarmsignale des Körpers, welche heutzutage jedoch vom verarbeitenden Gewerbe ignoriert werden.
Bauherren/Hauseigentümer erhalten ein schlechtes/problematisches Produkt. Mit der Verarbeitung von Glaswolle wird der Umwelt geschadet, ganz abgesehen von den (späteren) Auswirkungen auf die Gesundheit.
Die KMF-Industrie mit ihren Helfershelfern betreibt bewusst Desinformation. Wie hätte sonst jahrzehntelang Asbest hergestellt werden können, wenn nicht immer Leute dagewesen wären, die beschwichtigt hätten?
Klären Sie Ihre Arbeitskolleginnen und -kollegen sowie Verwandte und Bekannte über die KMF-Problematik auf. Kündigen Sie die jetzige Stelle (Sie können nur gewinnen!) und nehmen Sie eine neue Tätigkeit auf, hinter der Sie mit gutem Gewissen stehen können und die Ihrer Gesundheit nicht schadet.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler

PS: Schauen Sie mal im Internet unter http://www.sustainableenterprises.com/fin/

 

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