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Eine positive Idee, die aber vermutlich in der Praxis scheitern dürfte
Die Alte Brauerei zurückkaufen?

Montag, 6. September 2004

Ein flotter Kollege machte Urs Beeler am Samstag, den 4. September 2004 den Vorschlag, die Alte Brauerei zurückzukaufen. Genau diese Idee kam Beeler ein Tag zuvor, nämlich am Freitag, 3. September 2004 - ein Tag nach der Versteigerung. Theoretisch wäre dies vielleicht sogar noch möglich, wenn dem neuen Besitzter Walter Fässler ein guter Preis bezahlt würde.
Tatsächlich möchte Urs Beeler die Alte Brauerei nach wie vor in eigenem Besitz haben. Doch "Geld ist wichtiger als Geist" - nach diesem Motto setzte dann die Schwyzer Kantonalbank die Zwangsversteigerung durch wegen rund Fr. 30'000.-- Zinsausständen, die entweder durch Miete oder Verkauf hätten locker hereingewirtschaftet werden können. Sogar eine Neufinanzierung durch die Sparkasse Schwyz wäre möglich gewesen, wenn Beeler die nötige Solidarität durch Dritte (Mieter, Käufer, Firmen, Privatpersonen) erfahren hätte. Dies war nicht der Fall. Trotz über 128'000 Hits auf die Mythen-Post Homepage im Monate August 2004, Aufrufen und Medienberichten. Wie sollte diese Solidarität nach monatelangem Kampf im nachhinein entstehen?
Die schöne Alte Brauerei mit einmaliger Lage im Zentrum in Schwyz ist ein absolutes Bijou. Es ist schleierhaft, dass für dieses einzigartige Objekt mit traumhafter Lage lediglich Fr. 1'360'000.-- bezahlt wurden. Denn schon die einzigartige Lage ist x-hunderttausend Franken mehr wert! Dass von anderen nicht mehr geboten wurde, zeigt nur, dass diese Leute "wahre Werte" nicht erkennen.
Es ist dieselbe Mentalität, die in der prächtigen Pfarrkirche St. Martin in Schwyz neue absolut unpassende Kirchenbänke im Stil von IKEA einbauen liess. Wie sagt doch Kessler in solchen Fällen treffend: "Gegen menschliche Dummheit und Verantwortungslosigkeit kämpfen selbst Götter vergebens."

Weitere Überlegungen
Heute werden für Eigentumswohnungen in Luzern oder Zug 1 Mio. Franken geboten, die nicht einen winzigen Bruchteil der Lebens- und Wohnqualität der Alten Brauerei bieten! (Schon gar nicht von der Atmosphäre her!)
Würde - aus rein kaufmännischen Überlegungen - die Alte Brauerei abgerissen und an deren Stelle ein Neubau mit luxuriösen Eigentumswohnungen hingestellt, kann mit dem Verkauf ein lukratives Geschäft realisiert werden. Mit der traumhaften (unverbaubaren!) Aussicht auf das untere Feldli ist es sogar ein "narrensicheres Geschäft". Selbst für diese Variante [Anmerkung der Mythen-Post: Die Beeler wohl kaum übers Herz gebracht hätte!!], bei der Beeler schätzungsweise Fr. 700'000.-- Gewinn (!) erwirtschaftet hätte, wollte die Schwyzer Kantonalbank NICHT mitmachen, ebensowenig wie betr. einer Umnutzung der Alten Brauerei. Im Gegensatz dazu hat die Schwyzer Kantonalbank - nebst hohen Zinsen - lieber die Zwangsversteigerung auf Biegen und Brechen durchgesetzt. Resultat dieser Politik: über 1/4 Mio. Verlust für Urs Beeler, ganz zu schweigen vom immateriellen Schaden!
Tatsächlich könnte mit einem Rückkauf der Liegenschaft und Vollvermietung dieser Verlust rückgängig gemacht und die Weiterexistenz der Alten Brauerei sichergestellt werden. Dies würde jedoch Solidarität von Mietern, Käufern, Investoren etc. voraussetzen. Diese war VORHER nicht da, wie sollte sie es NACHHER sein? [Anmerkung der Mythen-Post: Genau aus diesem Grund ist die Sache ja vorher schon gescheitert!] Also: Was tun? Beeler kann da - trotz bestem Willen - aufgrund äusserer Umstände/Faktoren (die er nicht beeinflussen kann und für die er nichts kann) leider gar nichts tun. Ausser, es würde noch ein grosszügiger Mäzen erscheinen!

 

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