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Fakt ist: Mit der Holzenergie-Förderung ist der Bund auf dem Holzweg
Ulrich Jansen vom BUWAL, Abteilung Luftreinhalteverordnung: "Zum Glück beträgt der Anteil [an Holzenergie] am Gesamtenergieverbrauch nur 2,5%"

Dienstag, 9. Dezember 2003

Lieber Herr Beeler
Ich bedanke mich für Ihre Antwort und die wertvollen Hinweise.
Anschliessend angehängt die Antwort von Herrn Jansen. Vielleicht könnten Sie mir, als Journalist mit langjähriger Erfahrung, gute Tipps geben, wie ich darauf reagieren könnte. Ich wäre sehr dankbar dafür.
Zu Roger de Weck: Danke für den Hinweis, wenn die Sachlage so ist, kann man von einem Raucher ja wohl kaum Sensibilität für eine solche Problematik erwarten.
Es grüsst Sie freundlich aus dem heute nebligen Elgg
Beatrice Macho

Ulrich Jansen schrieb:
Sehr geehrte Frau Macho
Ich möchte keinen langen E-Mail-Disput mit Ihnen führen, weil die politische Realität ohnehin keine 180-Grad Kehrtwendung bei der Förderung der Holzenergie zulassen würde. In der schweizerischen Energiepolitik wird der Brennstoff Holz sehr stark gefördert.
Bitte verstehen Sie meine Aussage nicht falsch: Ich sage damit nicht, dass uns die Luftreinhaltung gleich wäre oder dass Ihre Aussagen falsch wären. Wir könnten uns jetzt stundenlang über die Gewichtung der einzelnen Argumente im Bezug auf unser Umwelt-, Wald-, Energie- Gesundheits- und Wirtschaftspolitik auseinandersetzen. Dies würde aber die Situation nicht ändern.
Wir in unserer Abteilung versuchen lediglich mit technischen Vorschriften den "Lufthygienischen Schaden Holzverbrennung" möglichst zu begrenzen. Ob uns das gelingt, wird die Zukunft zeigen (zum Glück beträgt der Anteil am Gesamtenergieverbrauch nur 2,5% und mehr als verdoppeln lässt er sich kaum. Es gilt also, die Relationen zu wahren.)
Freundliche Grüsse
Ueli Jansen (E-Mail: ulrich.jansen@buwal.admin.ch)
BUWAL
Luftreinhaltung
CH-3003 Bern
Tel. 031 322 93 79

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Ich habe Herrn Jansen zu folgender Aussage noch die Frage gestellt:
"(zum Glück beträgt der Anteil am Gesamtenergieverbrauch nur 2,5% und mehr als verdoppeln lässt er sich kaum. Es gilt also, die Relationen zu wahren)"
Frage Macho: Sind in diesem prozentualen Anteil auch die vielen, bisher unkontrollierten Holzfeuerungen integriert (verschiedene Typen kleinere Öfen, offene Kamine Kaminanlagen etc.), die ja zu den hohen Schadstoffemittenten zählen?

 

Heizen

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