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Eine informative Kampagne von Beatrice Macho
Schadstoffe aus Holzfeuerungen Power Point Präsentation - Mail an die Lungenliga Zürich

Freitag, 28. November 2003

Guten Tag
Ich bin mir nicht sicher, ob Sie mein Mail mit der Präsentation von dieser Woche erhalten haben, denn von (...) erhielt ich eine Fehlermeldung bezüglich einer Mail-Adresse lungzurich.ch.
Dem Gefahrenpotential durch Luftschadstoff-Belastungen aus Holzfeuerungen wird erschreckend wenig Beachtung geschenkt. Aus diesem Grund ist nach einer umfangreichen Recherche diese Präsentation entstanden. Eine diesbezügliche Aufklärung ist dringend erforderlich, denn die Schadgase und Partikel - die aus zahlreichen Holzfeuerungen emittieren - sind nicht nur erheblich gesundheitsschädigend, sondern auch klimarelevant.
Ich bitte Sie, den Inhalt der Präsentation integrativ in Ihre Tätigkeit einfliessen zu lassen und die pps im Sinne der Aufklärung weiterzuvermitteln.
Falls Sie Probleme beim Öffnen der pps, oder kein Power-Point Programm installiert haben, können Sie sich ohne weiteres an mich wenden.
Es grüsst Sie freundlich
Beatrice Macho
Römerweg 1
8353 Elgg

 

Datum unbekannt

Sehr geehrte Frau Macho
Besten Dank für die Zustellung der interessanten Präsentation zur Luftschadstoff-Belastung durch Holzfeuerungen. Ihr E-Mail hat uns erreicht unter der Adresse info@lungzurich.org die Endung .ch hat bei Ihnen wohl die Fehlermeldung ausgelöst.
Ich werde die Datei gerne unseren Lungenfachärzten weiterleiten und auch intern den beratenden Krankenschwestern vermitteln.
Da ich erst heute aus den Ferien zurückgekehrt bin, kann ich selbst kein detailliertes Feedback zum Inhalt geben. Ich gehe mit Ihnen allerdings einig, dass der Feinstaubbelastung in unserer Atemluft viel zu wenig Beachtung geschenkt wird und hoffe, dass Ihr Input seine Wirkung zeigt.
Herzlichen Dank nochmals und freundliche Grüsse
Robert Zuber (E-Mail: robert.zuber@lungzurich.org)
Lungenliga Zürich
Geschäftsführer
Wilfriedstrasse 7
8032 Zürich
Tel 01-268 20 00
Fax 01-268 20 20

 

Mittwoch, 3. Dezember 2003

Sehr geehrter Herr Zuber (E-Mail: Robert.Zuber@lungzurich.org)
Es freute mich, dass Sie mir gleich am ersten Arbeitstag nach Ihren Ferien ein Feedback zusandten. Es ist dringend erforderlich, dass die Unsitte der Holzverfeuerungen, unter den - in meiner Präsentation geschilderten Bedingungen - verboten wird. Diese Holzfeuerungen sind besonders auf dem Land eine enorme Umweltverschmutzung und -belastung, besonders auch eine hohe Schadpartikelbelastung (PM10), denen die Natur (Menschen, Tiere, Pflanzen) hilflos ausgeliefert ist. Es ist ein gewaltiges Paradoxon, dass man schon seit vielen Jahren Ölfeuerungen alle 2 Jahre kontrolliert und bei den heutigen grössten Schadstoffspeiern (den zahlreichen Holzfeuerungen <70) überhaupt nichts macht. Diese lassen die Behörden (BUWAL, kantonale Ämter) schon seit vielen Jahren (unter dem Deckmantel Umweltschutz und klimaneutral) ihr Unwesen treiben.
Man sieht jetzt, wenn man bei schönem Wetter übers Land marschiert, überall Rauchqualm aus Holzfeuerungen (vor allem auch aus Bauernhäusern). Der Qualm überzieht oft ganze Gebiete und der penetrante Geruch ist weit zu riechen. Ebenso sieht man jetzt wöchentlich die Unsitte der Grünabfallverbrennungen, speziell in Privatwäldern, die vielfach weite Gebiete mit Rauchqualm verpesten. Vor kurzem erlebten wir im Gebiet Bichelsee (Kt. TG), wie dieses schöne Tal über einen Kilometer weit mit schädlichem Rauchqualm überdeckt und verpestet wurde.
Solchen Missbräuchen und Umweltdelikten gehört wirklich dringlichst der Riegel vorgeschoben. Ich bin sehr dankbar und froh, wenn sich die Lungenliga auch in diesem Sinne einsetzt. Meine Recherchen ergeben das Bild, dass auf dem Land solche Verfeuerungen gebietsweise zu einer weit höheren Schadstoff- und Partikelbelastung führen, als dies bei verkehrsreichen Strassen der Fall ist. Im Zederntal in Österreich führte z.B. Benzopyren (ein gefährliches PAK), das bekanntlich sehr schädlich und krebserregend ist, durch Holzheizungen zu einer enormen Umweltbelastung. Es wurden dort weit höhere Werte von Benzopyren gemessen, als in der stark befahrenen Stadt Salzburg.
Ich bedanke mich für die Weiterleitung der Präsentation an Lungenfachärzte und Krankenschwestern. Die Thematisierung dieser Problematik ist dringend erforderlich.
Mit herzlichen Grüssen
Beatrice Macho (E-Mail: bmacho@freesurf.ch)

 
 

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