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Ein ganz seltenes Ereignis
Streitgespräch mit einem uneinsichtigen KMF-Befürworter

Donnerstag, 13. November 2003

Sehr geehrte Damen und Herren (E-Mail: info@baumarkt.de)
Sie empfehlen Mineralwolle-Produkte auf Ihrer Homepage. Da kann ich Ihnen aus umweltmedizinischer Sicht nur "gute Besserung" wünschen, siehe http://www.mythen-post.ch/themen_uebersicht/isolation.htm
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler

 

Freitag, 14. November 2003

Guten Tag,
vor drei Jahren verbrannten in Malente (Nordsee) drei 16-jährige Mädchen aus Süddeutschland, die dort den ersten gemeinsamen Urlaub verbracht hatten. Sie wohnten in einer Dachgeschoss-Ferienwohnung, die ökologisch gedämmt worden war. Ich habe die Leichen gesehen (verbrachte dort meinen Urlaub und half als Mitglied der freiw. Feuerwehr am Rande etwas mit). Schöner "gesunder" Anblick. Ach hätte man das Dach doch mit Mineralwolle gedämmt.
Soviel zu Ihrer weltanschaulichen Darstellung der idealen Dämm-Methoden... Im übrigen geht von Mineralwolle keine Gefährdung aus, wenn sie ordentlich eingebaut wird. Von Schlaftabletten auch nicht, wenn man sie richtig dosiert nimmt.
Dämmen Sie ruhig mit Wolle oder Holzfaserplatten, wir haben nichts gegen beide Produkte und empfehlen auch diese. Man muß eben wissen, wie man mit dem Material umgeht.
Mit freundlichem Gruß
Lothar Schumacher
Tel. 0 21 61 / 99 36 71
E-Mail: horsmann@pw-internet.de
PW-Internet-Solutions: info@pw-internet.d

 

Samstag, 15. November 2003

Sehr geehrter Herr Schumacher
Sie sind seit Jahren der Erste, welcher sich (ausser den Herstellern) für KMFs stark macht. Damit sind Sie eine absolute Ausnahmeerscheinung!
Darf ich fragen: Sind Sie im PR-Bereich für die KMF-Lobby tätig und haben Sie deshalb keine Ahnung, worum's geht?
Schon mal was von Sondermüll gehört? Von der Gesundheitsschäden durch KMF's (Asthma, Ekzeme, Allergien, Krebs etc.)? Offenbar nicht - weil sie - "richtig dosiert" - Schlaftabletten einnehmen?
Wenn Sie nur ein Fünckchen weiter denken würden, hätten Sie selber festgestellt, dass KMFs nicht ewig "richtig eingebaut" bleiben, sondern irgendwann einmal wieder ans Tageslicht kommen...
Und noch etwas zu Ihrem Aberglauben, dass KMFs sich im Brandfall "harmlos" verhalten, siehe http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_8_8_02/prof_paul_szabo.htm
Nochmals gute Besserung!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler

 

Montag, 17. November 2003

Guten Tag Herr Beeler,
ich kenne die Schweizer nur als besonnene Personen (meine Großmutter war Schweizerin, ich habe im Aargau und in Luzern haufenweise Verwandtschaft).
Das fanatische Herumeifern liegt den Schweizern nicht; Sie sind da wohl die Ausnahme, die es ja auch geben muß.
Wir tun m e h r für ökologisches Bauen, als Sie mit Ihrer "mythen-post". Wir betreiben das Portal fachwerkhaus.de (bei Ihnen würde man sagen "Riggelhüsli"), in dem es nur um ökologisches Bauen geht.
Auch bei baumarkt.de haben wir für ökologische Materialien eine Rubrik eingerichtet und zahllose Fachinformationen im Netz, damit sich jeder sein eigenes Urteil bilde.
Natürlich kann ich ein ökologisches Reetdach bauen, das ich dann aber mit Chemie tränken muß [Anmerkung der Mythen-Post: Völliger Quatsch!] - genauso, wie die von Ökofreaks bevorzugte Zellulose, die zudem noch den "Vorteil" hat, dass sie sich senkt und bei Dämm-Maßnahmen Kältebrücken entstehen. Das habe ich selbst in einem schwedischen Fertighaus feststellen können, weshalb man doch lieber mit Steinwolle dämmt. [Anmerkung der Mythen-Post: Gute Besserung!]
Alle Stoffe haben Wirkungen, wenn sie mit Feuer in Berührung kommen und brennen oder schwelen. Die Frage ist aber nicht, wie schwerwiegend diese Wirkungen in diesem oder jenem Fall ist [Anmerkung der Mythen-Post: Nicht!?], die Frage ist, welche Überlebenschancen ich habe. Als Vater von sechs Kindern bewegt mich das mehr, als weltanschaulicher Baustoff-Fanatismus.
Dämmen Sie Ihr Haus wie immer Sie wollen, reiten Sie von mir aus als Kreuzritter bis Jerusalem. Aber unterlassen Sie bitte beleidigende Anmerkungen wie "wenn Sie nur ein Fünkchen weiter denken würden...". Nein, wir sind nicht für die KMF-Industrie tätig, wir haben auch keinen Werbekunden aus diesem Industriezweig. Lassen Sie also bitte diese Verdächtigungen. Und ersparen Sie sich bitte weitere E-Mails.
Ich habe nichts dagegen, wenn Sie vor Schweizer Geldinstituten dagegen protestieren, dass dort schmutziges Geld gehortet wird, während in Indien 6-jährige Kinder für ein paar Räppli in Laugen herumstampfen, um Leder zu gerben, das auch auf der Bahnhofstraße in Zürich in Form von Krokotaschen angeboten wird. I c h war in Indien, i c h bin seit 15 Jahren Pate von drei afrikanischen Kindern. Da können Sie mir gerne nacheifern. Ihren Kampf gehen Mineralwolle können Sie austragen, wo Sie wollen - nicht in meinen Diensten. [Anmerkung der Mythen-Post: Mit Ablenken ist es nicht getan!]
Mit freundlichem Gruß
Lothar Schumacher (E-Mail: schumacher@pw-internet.de)
Tel. 0 21 61 / 99 36 11

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Montag, 17. November 2003

Hallo Herr Schumacher
Besten Dank für Ihre Nachricht. Ihr Hauptproblem: Sie sind nicht ehrlich mit sich selbst!
Auf der einen Seite angeblich "Ökologie"("Riegelhüsli") - auf der anderen "Mineralwolle": Wie soll das zusammengehen?
Es wurden seit Generationen Hausdächer ohne Glaswolle (und Chemie) gebaut! "...das ich dann aber mit Chemie tränken muß" - was soll dieser Spruch?
Wenn Sie sich mit dem Thema Zellulosedämmung auseinandergesetzt hätten, würden Sie wissen, dass es verschiedene Produkte gibt. - Und was ist z.B. mit Holzfaserdämmplatten und Kork?
Welche Überlebenschancen Sie haben? Ein schwaches Gift über lange Zeit eingenommen, hat die Wirkung einer hohen Dosis. Schon mal darüber nachgedacht?
Ich hoffe sehr, dass Ihre Kinder - trotz den ungünstigen Bedingungen - sich zu positiven Wesen entwickeln können und sich möglichst früh von Ihnen geistig und emotional emanzipieren. Denn so, wie Sie argumentieren, sind Sie wahrlich kein Vorbild - auch nicht mit drei afrikanischen Patenkindern.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler

 

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