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Zuschriften und Antworten
Forum März 2002 (Teil 2)

So schreiben Sie uns Ihre Meinung (es können auch Fotos und Zeichnungen eingeschickt werden):

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Die Namen aller Einsender sind der Redaktion bekannt, werden aber in der Regel abgekürzt zum Schutz vor Missbrauch.
Wir wählen Zuschriften an die Mythen-Post (sofern diese nicht als vertraulich oder persönlich gekennzeichnet sind) ganz oder auszugsweise für das Forum aus, wenn diese für die Öffentlichkeit von Interesse sind.

 


 

Warum wird nicht über die Asbest-Nachfolgeprodukte informiert?

Donnerstag, 13. März 2002

Sehr geehrter Herr Brennwald
Vielen Dank für den Beitrag zum Thema ABB/Asbest in der heutigen "Rundschau" vom 13.3.02.
Zu Ihrer Information: Die nächste Katastrophe zeichnet sich mit den Asbest-Nachfolgeprodukten (Glas- und Steinwolle) bereits ab. Mehr dazu im Internet unter http://www.mythen-post.ch/themen_uebersicht/isolation.htm
In der Schweiz und den Nachbarländern wird bis heute zu diesem Thema geschwiegen, weil sonst das Milliardengeschäft der KMF-Industrie platzen könnte.
Weil ich seit Jahren vor diesen Produkten warne, haben mich KMF-Hersteller wegen "unlauterem Wettbewerb" eingeklagt. Der nächste Gerichtstermin ist am 25. März. Im Gegensatz dazu wurden in den USA bereits die ersten Schadenersatzklagen gegen KMF-Hersteller erfolgreich geführt. Es ist eine nur eine Frage der Zeit, bis der KMF-Mega-Isolations-Schwindel auch in Europa auffliegt.
Einen schönen Abend wünscht
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler

PS: Zu den Argumenten gegen KMFs auf der Mythen-Post Homepage kommen demnächst neue hinzu. Es wird spannend...!

 

Wie das Schweizer Staatsfernsehen die Sache immer noch verschläft, zeigt die nachfolgende Standard-Reaktion

Freitag, 15. März 2002

Sehr geehrter Herr Beeler
Besten Dank für Ihr Schreiben. Rückmeldungen und Anregungen unserer Zuschauer sind für unsere Arbeit sehr wertvoll und über Komplimente freuen wir uns natürlich besonders. Danke!
Gerne behalten wir Ihren interessanten Input. Bei einer diesbezüglichen Themenauswahl werden wir darauf zurückkommen.
Für Ihr Interesse an unserer Sendung danken wir Ihnen bestens.
Mit freundlichen Grüssen
Schweizer Fernsehen DRS
Denise Ris (Mail: Denise.Ris@sfdrs.ch)
Redaktion Rundschau


 

Anfrage betr. Bildschirmen

Donnerstag, 14. März 2002

An: Charlotte Strahm (c.strahm@cropmark.ch)

Sehr geehrte Frau Strahm
Vielen Dank für Ihre Nachricht. Schade, dass der 21" Apple Studio Display nicht mehr erhältlich ist. Ich habe diesen Röhrenmonitor bei Graphiker Walter Kümin in Zürich gesehen sowie zwei Exemplare beim Theresia Verlag in Lauerz. Die Qualität hatte mich überzeugt. Die blau/grünen (passend zu den späteren G3) kenne ich ebenfalls; diese überzeugen mich von der Bildschärfe her nicht. Den Apple Cinema Display (22 Zoll) habe ich ebenfalls mehrmals begutachtet. Von der Grösse her praktisch, jedoch für die Bildbearbeitung meiner Ansicht nach nicht optimal. Auch die Textdarstellung passt mir nicht.
Einen 22" Quato gibt es in der Druckerei - mir gefällt diese Art Röhrenmonitor nicht.
Der Philips 21P ist von der Baugrösse her kompakt (kurze Röhre), die Bildschärfe jedoch ungenügend. Der Philips 19P hat ein Bild ähnlich wie ein LCD. Störend wirken ausserdem die zwei dünnen, deutlich sichtbaren Trinitron-Drähte. (Sowohl den 21 P wie den 19P hatten wir bei uns getestet.)
Weiter probierten wir vor Jahr einen 18-Zoll-EIZO-LCD-Flachbildschirm aus. Die Bildqualität hatte uns gar nicht überzeugt. Zum selben Ergebnis kam auch der Händler, Herr Beat G. aus B.
Weiter wurde ein 15-Zoll-NEC-LCD getestet. Die mitgelieferte Pivot-Software führte sowohl unter System 7.5.5 wie 9.04 zu Systemabstürzen. Ausserdem war das Bild des NEC nicht über die ganze Seite konstant scharf.
Der aktuelle Philips 15-Zoll-Monitor (P2?) ist von der Qualität her für einen LCD gut. Die mitgelieferte Pivot-Software ist jedoch nur für PCs ausgelegt. Im Querformat ist dieser LCD für Bildbearbeitung bzw. DTP nicht geeignet.
Der aktuelle Philips 18-Zoll-LCD hat Mühe mit der Textdarstellung.
Miro bzw. Radius hat uns von der Qualität her generell nie überzeugt.
Seinerzeit schaute ich auch auch den EIZO F77 (?) in einem Architekturbüro in Unterägeri an. Abgesehen vom nicht stimmenden Preis-/Leistungsverhältnis konnte mich die Bildqualität auch nicht optimal überzeugen.
Was von der Bildqualität (Schärfe) her gut ist: die alten A4-Potrait-Monitore (monochrom) von Apple, wobei man aus 10 Monitoren den besten aussuchen musste (die Qualität schwankte enorm!). Auch durfte es sich um keine Spätserie handeln, denn bei denen hatte nicht nur die Bildröhre, sondern auch die Elektronik geändert (qualitativ sehr schwache Geräte). Nicht zu vergessen: Ein enormer Schwachpunkt aller alten A4-Monitore war/ist die enorme Strahlung.
Gut ist der Philips 109MP Brilliance, der ca. 1999 gebaut wurde (zu der Zeit nach Angaben von Philips ihr bestes Gerät, auch deutlich besser als ihr damaliger 21-Zoll-Brilliance-Bildschirm). Es handelt sich beim 109 MP um einen Lochmasken-Monitor. Folglich müsste die gute Bildröhre von Hitachi stammen. Interessant aber war, dass der damalige 19-Zöller von H., den ich bei Dataquest in Dietikon anschaute, qualitativ deutlich schlechter war als der Philips. Das zeigte sich vor allem in der Bildschärfe. Der Grund?
Warum schreibe ich Ihnen das? Damit Sie ungefähr meine Qualitätsvorstellungen kennen...
Meine Fragen: Ist der 19" Hitachi CM771 ET von der Bildschärfe her besser als die Hitachi 21-Zöller (vgl. oben das Beispiel mit Philips)? Auf der Cropmark-Homepage gibt es zusätzlich noch einen 21" Hitachi CM811ET Plus und einen CM815ET Plus. Was ist der Unterschied zu den von Ihnen genannten? Welches ist betr. Bildqualität (Schärfe) das Spitzenmodell?
LaCie kenne ich von den Bildschirmen her nicht, Sony zu wenig (Mit Flat Trinitron kann ich nichts anfangen). Was schlagen Sie vor?
Zum voraus vielen Dank für Ihre Bemühungen!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler


 

Thema KMFs nicht verschlafen!

Samstag, 16. März 2002

An: Denise.Ris@sfdrs.ch

Sehr geehrte Frau Ris
Besten Dank für Ihre Nachricht. An Ihrer Stelle würde ich das Thema KMF nicht verschlafen. Denn es wird noch spannend!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler


 

Echo aus Berlin

Samstag, 16. März 2002

Liebe Mythen-Postler,
herzliche Grüsse aus Berlin in die Schweiz.
Den Tipp auf Ihre Internetseite mit dem Link dazu habe ich von Architekt Konrad Fischer erhalten. http://home.t-online.de/home/konrad-fischer.
Inzwischen habe ich mich auf einigen Seiten umgesehen. Sie haben sich mehr auf den Aspekt der allergenen Belastungen konzentriert, wobei aber auch umweltpolitische Aspekte zur Sprache kommen (Recycling).
Mir gefallen sowohl die Themenwahl als auch die Herangehensweise. Gelegentliche Polemik finde ich nicht abträglich.
Vorhin habe ich mich mal beim GGD umgesehen, der natürlich eine andere Sichtweise hat. Sie können unter www.mineralwolle.de erfahren, dass MiWo unerhört ökologisch und unbedenklich ist.
Ich glaube aber auch, dass man mit dieser Dämmung sowohl Häuser als auch Lungen kaputt machen kann.
Mit meiner Seite offenbare ich ein gewisses Faible für den Verbraucherschutz. Besuchen Sie mal diese Seite, Sie können sich gern im Forum oder im Gästebuch eintragen, machen Sie ruhig etwas Werbung für die von Ihnen behandelten Bau-Themen.
Um das Thema auch hierzulande etwas zu propagieren, würde ich gern auf Ihr Material zurückgreifen. Natürlich gibt es eine ordentliche Quellenangabe mit Links. Dazu benötige ich Ihr Einverständnis, worum ich hiermit bitte.
Ich bin kein Öko oder Grüner, aber immerhin Philanthrop und im Zeitalter des Internets finde ich eine Ausrichtung über Ländergrenzen hinweg ganz gut.
Ich freue mich auf Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüssen
M. Bumann (Mail: service@dimagb.de)
Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann, Königsseestr. 12, D-12527 Berlin, Tel. +49-30-67489727, Fax +49-30-67489213

DIMaGB.de - Informationen für Bauherren ein Internet-Projekt von:
Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann
Königsseestr. 12, D-12527 Berlin
E-Mail: bauherrenberatung@dimagb.de
Homepage: http://www.dimagb.de

 

Sonntag, 17. März 2002

Sehr geehrter Herr Bumann
Vielen Dank für Ihre E-Mail vom 16.3.02. Beste Grüsse meinerseits nach Berlin!
Sie haben recht, dass man mit Mineralwolle sowohl die Häuser wie die Lunge kaputt macht.
Selbstverständlich steht Ihnen das Material auf der Mythen-Post Homepage zur freien Verfügung. Je mehr Leute informiert werden, umso besser!
Für Kritik und Anregungen bin ich stets dankbar. Jeder neue Tag ist dazu da, um zu lernen. Und jeder Fehler, den man nicht korrigiert, wäre ein zweiter.
Eine interessante Seite, die ich Ihnen weiter empfehlen kann, ist jene von Dr. Erwin Kessler, Präsident des Vereins gegen Tierfabriken, Schweiz: www.vgt.ch. Bevor er sich professionell dem Tierschutz widmete, war er ebenfalls als Bauingenieur tätig.
Herzliche Grüsse aus der Schweiz sendet Ihnen
Urs Beeler


 

Die Redaktion der Rundschau meldet sich nochmals

Montag, 18. März 2002

Sehr geehrter Herr Beeler
Besten Dank für Ihren Hinweis in Sachen Glaswolle. Mit Interesse habe ich mich auf Ihrer Homepage umgesehen. Ich habe einige Kopien zusammen mit Ihrem Mail der Kassensturz-Redaktion weitergegeben - ich denke, das Thema ist bei den Konsumentenschützern am besten aufgehoben... Sie werden sich in den nächsten Tagen (noch vor dem Termin denke ich) bei Ihnen melden.
Nochmals besten Dank und freundliche Grüsse
Res Gehriger (Mail: Res.Gehriger@sfdrs.ch)
Redaktion Rundschau

Anmerkung der Mythen-Post: Die Redaktion des Kassensturz hat sich in der Folge nicht gemeldet. Da erstaunt nicht, sondern funktioniert erfahrungsgemäss in Sachen Tierschutz, Boykott etc. genauso. Nur keine allzu heissen Eisen anrühren.


 

Glasfasern

Mittwoch, 20. März 2002

An: Res.Gehriger@sfdrs.ch

Sehr geehrter Herr Gehriger
Die "Rundschau" gefällt mir besser als der "Kassensturz". Der "Kassensturz" (als Konsumentenschutzmagazin) verschläft diese wichtige Sache seit Jahren - und ich gehe nicht davon aus, dass sich das ändert.
Beim Wärmedämmen handelt es sich um ein internationales Thema. Derselbe "Dämmwahnsinn" wie in der Schweiz findet in grossem Stil auch in Deutschland und anderswo in Europa statt.
Nachdem das sogenannte Lichtenfelser Experiment zur Dämmstoff-Frage auf Oberfranken-TV (Deutschland) dreimal mit TOP-Resonanz gesendet wurde, kommt es nun als 6-Minuten-Beitrag der ARD am 2.4.02, 21.30 Uhr, in der Wissenschaftssendung GLOBUS. Prof. Gertis wird voraussichtlich die Gegenposition zu den Lichtenfelser Dämmforschern einnehmen.
Ich würde mich mit Sicherheit nicht mit dem Thema KMF seit Jahren herumschlagen, wenn ich nicht wüsste, dass dahinter ein Mega-Schwindel steckt!
Primär hatte ich mich bisher dem gesundheitlichen Aspekt gewidmet. Interessant ist nun, dass sich immer mehr Ingenieure zu Wort melden. Prof. Dr. Ing.-habil. Claus Meier, Architekt SRL, Nürnberg, schreibt wörtlich am 3.10.2001 an die Redakteurin Inge Beckel von "tec-21": "Nur eine rigorose Abkehr vom Dämmungswahn mit Polystyrol und Mineralwolle kann die Gebäude noch retten." Und an anderer Stelle: "Die ausschliessliche Beachtung der Dämmung und der damit irrtümlich ausgeübte Zwang zum 'MINERGIE-Standard' mit seinen Superdämmungen führen (...) zu irreparablen Bauschäden."
Wie bereits erwähnt: Ich sehe das Thema von der Bedeutung her nicht im "Kassensturz", sondern in der "Rundschau". Die Mentalität der "Rundschau" passt mir besser (früher Britschgi/jetzt Brennwald) und die Reichweite (3SAT) ist grösser. Die Möglichkeiten der "Rundschau", hier eine Super-Story zu machen, sind ebenfalls besser.
Kompliment in diesem Zusammenhang für die guten Berichterstattungen, z.B. über "Davos", Noricum/Bührle, Frauenbeschneidung in Afrika, französisches Panzerschiessen auf glarnischem Boden, Schächten usw.
Schauen Sie sich einmal die grossspurigen Sprüche ("Im Dienste der Menschen und der Umwelt...") der Firma I. unter www.i...ch an - und fragen Sie sich dann, wieso z.B. in den USA bereits erfolgreich Klagen gegen KMF-Hersteller geführt wurden; dass von Bewohnern aus Gesundheitsgründen KMF-belastete Häuser verlassen werden mussten; dass spezielle Filteranlagen gegen die Partikelbelastung von Glas- und Steinwolle eingesetzt werden usw. Ganz zu schweigen von den riesigen Altlasten, die in den vergangenen 60 Jahren produziert und verarbeitet wurden. Und dann die Unmengen von schlampig verarbeiteten Objekte.
Durch puren Zufall entdecke ich am vergangenen Freitag in Seewen-Schwyz, dass die gesamte Decke des Lagers der Abegg Bürotechnik AG offen mit Mineralwolle isoliert wurde. Das Material hängt frei (ohne jede Abdeckung!) herunter. Wer sich nur einige Zeit im Raum aufhält, den fängt's an zu jucken bzw. bekommt Atemnot.
Prof. Zeltner, Direktor des Bundesamtes für Gesundheit, unterschätzt die Problematik völlig bzw. will oder darf sie nicht sehen (Kein Wunder: Das würde Verantwortung bedeuten!).
Nebenbei: Typisch auch die Reaktion der SUVA beim Fall Eternit: Als "10 vor 10" kürzlich eine Stellungnahme der SUVA wünschte, war diese zu keiner bereit. Die Asbest-Problematik (erst 1990 kam es in der Schweiz zum Verbot!) wurde seinerzeit völlig verschlafen - dieselbe Ignoranz herrscht heute betr. KMFs.
Leider gibt es viel zu wenige wache Mediziner, Ingenieure und Journalisten mit Rückgrat. I., F. und S. würden mich hier in der "Provinz" kaum verfolgen, wenn meine Kritik haltlos wäre.
Warum wohl konnten Sie in den Schweizer Printmedien bis heute praktisch nichts Kritisches zum Thema KMF lesen?
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler

PS: KMFs sind übrigens Sondermüll.


 

Endlich mal wieder etwas Positives: ein Inserat!

Donnerstag, 21. März 2002

Grüezi Herr Beeler
Besten Dank für Ihre Inserate-Infos. In der Beilage finden Sie unsere Vorlage im TIFF-Format.
Wir bitten - sofern noch möglich - um Plazierung in der April-Ausgabe. Von weiteren Schaltungen sehen wir vorderhand ab. [Warum bloss, wir sind günstiger und interessanter als der "Bote"...!?!]
Herzlichen Dank und freundliche Grüsse
Thomas Kaufmann (Mail: thomas.kaufmann@schuler.ch)
SCHULER, St. JakobsKellerei
Franzosenstrasse 14, 6423 Seewen-Schwyz
Tel. 041 819 33 69, Fax 041 819 32 64
Internet: http://www.winestar.com


 

Das Lichtenfelser Experiment in GLOBUS (ARD) - eine Pressemitteilung von Konrad Fischer

Donnerstag, 21. März 2002

Bitte beachten: Unser Lichtenfelser Experiment zum Dämmstoff-Thema kommt nun am 3. April um 21.45 Uhr in der Wissenschaftssendung GLOBUS im ERSTEN (ARD)! Auch ein Umweltmediziner und voraussichtlich Prof. Gertis werden Beiträge rund um die mörderische Schimmelbauweise gem. EnEV 2002 liefern.
Mit freundlichem Gruß
Konrad Fischer (konrad-fischer@t-online.de)


 

Mythen-Post Info jetzt auch in Deutschland präsent

Freitag, 22. März 2002

Sehr geehrter Herr Beeler,
der Beitrag ist veröffentlicht, natürlich voll verlinkt und mit Auflistung im Infobereich BAUTECHNIK.
Hat Arbeit gemacht, aber ich glaube, das Ergebnis ist ganz gut. Ich habe auch gleich einen Hinweis im Forum geschaltet.
Mit freundlichen Grüssen
M. Bumann (Mail: service@dimagb.de)

 

Samstag, 23. März 2002

Sehr geehrter Herr Bumann
Vielen Dank für die positive Nachricht! Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler


 

Parfümierte Postchecks - Reklamation an das Postscheckamt Luzern

Freitag, den 22. März 2002

Sehr geehrte Damen und Herren
Die vor einer Woche bestellten Postchecks inkl. Couvert - heute abgeholt - haben (kein Witz!) dermassen übel nach Parfüm gestunken, dass wir sie fortwerfen mussten.
Dürfen wir Sie bitten, uns nochmals eine neutrale 25er Serie zuzustellen?
Zum voraus vielen Dank für Ihre Bemühungen! Ein schönes Wochenende wünscht
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler

[Anmerkung: Eigentliche Parfüms, Shampoos, Deos, Rasierwasser, Handcremen (weil zusätzlich auch noch parfümiert) etc. stinken heutzutage vielfach wie die Pest. Erstaunlicherweise kann jedoch solcher Müll abgesetzt werden, weil das natürliche Geruchsempfinden vieler Menschen verkümmert ist. Hersteller wie Beiersdorf (Nivea), Procter & Gamble, Yves Rocher, Ellen Betrix, Roche, Louis Widmer, etc. namentlich zu kritisieren, ist in der Schweiz verboten ("unlauterer Wettbewerb"). Wer es dennoch tut, dem drohen hohe Bussen oder gar Gefängnis.
So kommt es, dass heutzutage der grösste Müll in Apotheken, Drogerien, Parfümerien, Warenhäusern, Supermärkten etc. abgesetzt werden kann, der u.a. für die Ausbreitung der Umweltkrankheit MCS (Multiple Chemical Sensitivity) (mit)verantwortlich ist.
Umsätze der Kosmetik- und Schönheitsindustrie sind für den Staat wichtiger als der Schutz der Konsumenten vor Allergien und chemischer Vergiftung.]


 

Eine Information an die Rundschau

Samstag, 23. März 2002

An: Res.Gehriger@sfdrs.ch

Sehr geehrter Herr Gehriger
Bitte beachten: Das Lichtenfelser Experiment zum Dämmstoff-Thema kommt am 3. April um 21.45 Uhr in der Wissenschaftssendung GLOBUS im ARD. Auch ein Umweltmediziner und voraussichtlich Prof. Gertis werden Beiträge rund um die mörderische Schimmelbauweise gemäss der deutschen EnEV 2002 liefern.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler


 

Die typischen Falschinformationen durch die KMF-Industrie

Sonntag, 24. März 2002

Hallo, Herr Beeler,
ziehen Sie sich mal diese Zitate rein. Die Broschüre können Sie bestellen bei: www.mineralwolle.de
Aus: "50 Antworten zur modernen Dämmung", herausgegeben von der Gütegemeinschaft Mineralwolle e.V.
Seite 26: "Muss man besondere Schutzmaßnahmen bei der Verarbeitung von Mineralwolle beachten?
Nein. ... empfiehlt es sich dennoch ... locker sitzende, geschlossene Arbeitskleidung und Arbeitshandschuhe zu tragen."
Seite 10: "Setzt Mineralwolle nach dem Einbau Faserstaub frei?
Nein. Untersuchungen im Auftrag des Umweltbundesamtes belegen, dass in Wohnräumen und öffentlichen Einrichtungen, die mit Mineralwolle gedämmt sind, keine signifikante Faserstaubfreisetzung erfolgt."
Seite 15: "Ist Mineralwolle recyclierbar/wieder verwertbar? Ja. ..."
Seite 15: "Wie und wo kann man alte Mineralwolle-Dämmstoffe entsorgen?
Mineralwolle kann wie jeder andere Bauschutt entsorgt werden...."
Alles klar?
Mit freundlichen Grüssen
M. Bumann (Mail: service@dimagb.de)


 

Nachgefragt in der Dämmstoff-Geschichte

Montag, 25. März 2002

Hallo Herr Beeler
Wann genau geht es im Fall der neusten Anklage gegen Sie vor Gericht? Ich sollte das wissen, damit ich den Artikel planen kann. Die nächste Ausgabe ist nämlich schon voll mit Heu(Schnupfen) und Jod-Allergie, da würde ich mit dem Thema bei meinen Kollegen abblitzen.
1. Also: Wann etwa ist der Gerichtstermin- bzw. Entscheid?
2. Sie sagen, in den USA sei es wegen Stein- und Glaswolle schon zu Schadenersatz-Klagen gekommen. Können Sie mir Details bzw. Belege liefern?
3. Wo lese ich die Zusammenhänge mit alten und neuen KMFs nach? Alle diese Regelungen, haben Sie da Material?
4. Warum sind Sie schwer erreichbar?
Bis auf bald, freundliche Grüsse und Dank
T.G.

 

Dienstag, 26. März 2002

Sehr geehrter Herr G.
Besten Dank für Ihre E-Mail. Die Einvernahme beim Bezirksamt Schwyz war gestern (25.3.02).
1. Das Strafverfahren wurde eröffnet. Wann das Urteil zugestellt bzw. wie es aussehen wird, kann ich zum heutigen Zeitpunkt nicht sagen.
2. Ja, das kann ich. Dem Bezirksamt Schwyz habe ich zur Aufklärung der Sache dienliche Beweisstücke vorgelegt. Ich werden Ihnen davon in den nächsten Tagen Kopien schicken. Gegenüber dem Untersuchungsrichter habe ich erwähnt, dass es mich schon etwas kurios dünke, wenn in den USA bereits erfolgreich Schadenersatzklagen gelaufen seien - im Gegensatz dazu mir in der Schweiz von den Glas- und Steinwolleherstellern der Prozess zu machen versucht werde. Wie wohl die Justiz dastehen werde, wenn sich das Blatt in ein paar Jahren wende...
3. Der Anwalt der KMF-Hersteller legte dem Bezirksamt - wenn ich mich richtig erinnere (d.h. ohne Gewähr) - u.a. folgenden Inhalt http://www.gisbau.de/aktuelles/Mineralwoll_Daemmstoff.pdf zu den Akten. Sollte die Adresse nicht zutreffen, kann ich Ihnen auch hierzu Kopien senden.
4. Warum ich schwer erreichbar bin? Das hat verschiedene Gründe: Ich muss konzentriert arbeiten können, das verträgt keine Ablenkung. Zweitens bin ich - nach Aussage von Tierschützer Erwin Kessler - "der geborene Einzelgänger" (was zutrifft). Ich pflege eigentlich nur Kontakt zu "ausgewählten Leuten".
Zu den heutigen Medien habe ich ein distanziertes Verhältnis. Die meisten Journalisten (inkl. Verleger) haben meiner Meinung nach kein bzw. zu wenig Rückgrat. Dann bekommen sie automatisch meinen Zorn zu spüren und sind "böse" auf Beeler...
Ich kenne Sie nicht. Tatsächlich habe ich mir schon überlegt, Sie anzurufen. Der Text betr. MCS hat für Sie gesprochen. Umgekehrt habe ich mir gesagt: besser abwarten. Zuerst einmal schauen, ob bzw. was Herr G. zum Thema KMF bringt... Wenn ich sehe, dass Sie sich gesellschaftlich positiv engagieren und die Konfrontation mit Lobbyisten nicht scheuen, werden Sie mich automatisch (und darüber hinaus noch - wie man sagt - von der sonnigen, humorvollen Seite) kennenlernen.
Einen schönen Nachmittag wünscht
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler

 

Dienstag, 26. März 2002

Sehr geehrter Herr Beeler
Danke für Ihr Mail. Ich habe soeben in unserer Red.-Sitzung das Thema "abgesegnet". Meine Leute zeigten sich ganz schön interessiert. Ich plane den Artikel auf Juni, weil wir im nächsten Heft wie schon gesagt ähnliche Themen haben.
Ich bin übrigens nicht einfach ein Journalist, der sich zur Abwechslung mal der Glas- und Steinwolle annimmt und dann wieder über MCS schreibt. Ich weiss schon lange Bescheid über die Sauereien im Baugewerbe.
Danke für die Zustellung von Kopien und überhaupt für Ihre Kooperation.
Beste Grüsse
T.G.

 

Dienstag, 26. März 2002

Sehr geehrter Herr G.

Vielen Dank für Ihre E-Mail! Jetzt klingt es interessant!
Gegenüber "normalen" Journalisten haben ich tatsächlich so meine (Vor)Urteile: zu viele sind berufsmässig total nervös, schloten wie die Weltmeister und was sie schreiben, liest man gescheiter nicht, sonst regt man sich nur auf... Zum Glück sind natürlich nicht alle so.
Das Thema KMF ist wirklich interessant und was man schliesslich herausfindet "der Hammer".
Der Anwalt der KMF-Hersteller legte mir praktisch die gesamte Mythen-Post Homepage zum Thema Isolation als "unlauterer Wettbewerb" aus.
Ich hätte die KMF-Hersteller vorher um eine Stellungnahme bitten sollen, lautete ein Vorwurf. Darauf sagte ich, die Glas- und Steinwolleproduzenten und Handwerker würden Bauherren und Hauseigentümer ja auch nicht über die gravierenden Nachteile ihrer Isolationsprodukte informieren. In diesem Fall sei es mir wohl gestattet, ein journalistisches Gegengewicht zu schaffen. Im übrigen sei eine Gegendarstellung der KMF-Hersteller bereits in Heft 11/98 erschienen und daher deren Sichtweise bekannt.
Erstaunlich sei auch, dass die Firma S. mich wegen unlauterem Wettbewerb einklage. Denn diese Firma hätte (habe!) ich bis heute in der Mythen-Post kein einziges Mal namentlich genannt. (...)
Juni als Termin finde ich sehr gut. Bis dahin haben Sie genügend Zeit, sich mit der Materie eingehend zu beschäftigen. Mit den verschiedenen Quellen (die Kopien erhalten Sie nächste Woche) können Sie dann mit Sicherheit einen interessanten Beitrag machen.
Der Krieg mit der KMF-Lobby hat mich schon tausende von Franken gekostet und massive Verluste (Inserate-Boykotte von Zimmerleuten, Dachdeckern, Baugeschäften Isolationsfirmen usw., die mit Glas-und Steinwolle isolieren) verursacht.
Mit dem Satz "Ich bin übrigens nicht einfach ein Journalist, der sich zur Abwechslung mal der Glas- und Steinwolle annimmt und dann wieder über MCS schreibt: Als ausgebildeter Umweltbeauftragter kenne ich Lehm- und andere Öko-Häuser von innen und weiss schon lange Bescheid über die Sauereien im Baugewerbe." haben Sie mein Interesse und meine Sympathien geweckt.
Noch zu meinen Informanten: R.M. (früher Zimmermann) kennt das Arbeiten mit Glaswolle und dessen Nebenwirkungen. M. ist im Normalfall ein netter, aufgestellter Mann. Es könnte jedoch sein, dass er jetzt wegen (...) etwas gestresst ist.
Eine weitere geeignete Auskunftsperson ist P.K. Herr K. hatte während der Schreinerlehre mit Glaswolle arbeiten müssen und danach das Material systematisch gemieden.
Richten Sie Herrn K. bitte einen schönen Gruss von mir aus. (P.K. ist ein flotter Mann und besitzt einen tollen Humor: Den müssen Sie erleben!)
Entschuldigen Sie, dass Sie den Link nicht öffnen konnten. Ev. Grund: PDF bzw. Schriftproblem. Ich habe Ihnen deshalb noch die html-Version http://www.google.de/search?q=cache:uwb2Ubrg6dsC:www.gisbau.de/aktuelles/Mineralwoll_Daemmstoff.pdf+Glaswolle&hl=de&ie=UTF-8
Jetzt müsste es eigentlich funktionieren.
Wenn ich sehe, dass etwas Positives geleistet wird, helfe ich gerne! Sie können auf meine Kooperation zählen.
Einen schönen Abend wünscht
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler


 

Forum März 2002 (Teil 1)


Forum Jahr 2002

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