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Zuschriften und Antworten
Forum Dezember 2003 (Teil 2)

So schreiben Sie uns Ihre Meinung (es können auch Fotos und Zeichnungen eingeschickt werden):

 send

Die Namen aller Einsender sind der Redaktion bekannt, werden aber in der Regel abgekürzt zum Schutz vor Missbrauch.
Wir wählen Zuschriften an die Mythen-Post (sofern diese nicht als vertraulich oder persönlich gekennzeichnet sind) ganz oder auszugsweise für das Forum aus, wenn diese für die Öffentlichkeit von Interesse sind.

 


 

Entfernung meiner persönlichen Korrespondenz aus dem Forum der Mythenpost (Diese Nachricht darf, jedoch ohne Anhang, veröffentlicht werden)

Donnerstag, 11. Dezember 2003

Grüezi Herr Beeler
Vielen Dank für Ihre prompte und ausführliche Rückäusserung vom 10.12.03.
Ich finde es trotz Ihren Darlegungen nach wir vor absolut nicht in Ordnung, dass Sie meine persönliche Korrespondenz mit Ihnen, in denen ich Ihnen Messages von Ämtern und anderen Personen als persönliche Informationen übermittelte [Anmerkung der Mythen-Post: Wurde nicht konkret deklariert.], einfach so ins WEB aufschalten. Auf Ihrer Homepage ist kein Hinweis darauf, dass an Sie gesandte Mailkorrespondenz automatisch ins Forum aufgeschaltet wird, und dies ist auch völlig unüblich.
Es fehlt mir wahrlich nicht an Zivilcourage. Alle, die mich und meine Gradlinigkeit kennen, wissen das sehr genau. Dies wird auch durch meine zahlreichen Leserbriefe verdeutlicht, in denen ich klar vieles aufzeigte bezüglich Wirtschaftslobbyismus. (z.B. mein Engagement gegen Unrecht in Sachen Fluglastenverteilung im Kt. ZH von Seiten des BAZL [BR Moritz Leuenberger, dem ehemaligen BAZL-Chef André Auer], der ZH-Regierung [Regierungsrat Ruedi Jeker], sowie auch bezüglich den vielen Lügen seitens von Unique (Flughafen ZH AG) usw. Ich bin zutiefst davon überzeugt, wenn solche Engagements dem Ziel der Wahrheitsfindung und Gerechtigkeit dienen, hat man ganz klar im Sinne einer "höheren Order" zu handeln, insofern man wirklich in der Lage ist, glasklare Fakten zu erbringen.
Hierzu möchte ich Ihnen auch mitteilen, dass Ihre Informationen (div. Websites), betreffend den schadstoffbelastenden Holzfeuerungen absolut der Wahrheit entsprechen, da sie in völliger Übereinstimmung mit den Fakten sind.
Meine Präsentation (Schadstoffemittierung aus Holzfeuerungen), die bisher an viele Stellen gesandt wurde, manifestiert ja ganz klar Zivilcourage. Es gibt für mich aber eine deutliche Grenze und einen Unterschied, was als persönlich gelten muss und was in die Öffentlichkeit (bez. ins Web) gelangen darf.
Da gewisse Veröffentlichungen unserer persönlichen Korrespondenz im Forum der Mythenpost dem Ziel der Erreichung einer dringlichst nötigen Verbesserung in dieser leidigen Sache quersteht [Anmerkung der Mythen-Post: WO?], (dies hat nichts mit fehlender Zivilcourage zu tun!), erteile ich Ihnen nun die Order, die im Word-Dokument (angehängt an meinem Mail vom 10.12.2003) aufgeführten Einträge in Ihrem Forum rasch vollständig zu löschen. Selbstverständlich werde ich gerne zur gegebener Zeit jeweils Beiträge speziell für das Forum der Mythenpost verfassen und Ihnen auch entsprechende Informationen zukommen lassen, um die Leserschaft zu informieren. Zur Veröffentlichung braucht es aber wirklich mein O.K.
Ich hoffe - nachdem wir am gleichen Strickende ziehen - auf Ihr Verständnis und ersuche Sie, mir zu bestätigen, dass Sie die in meiner Beilage zum Mail vom 10.12.2003 aufgeführten Texte aus dem Forum umgehend entfernen, sowie meiner Bitte um Nichtveröffentlichung und Entfernung von Informationen gemäss Mail vom 9.12.2003 (unten nochmals angefügt) nachkommen werden.
Es grüsst Sie freundlich
Beatrice Macho (E-Mail: auf Wunsch der Absenderin am 14.12.04 entfernt)

PS: Es wäre zweckmässig, wenn Sie auf Ihrer Homepage gut ersichtlich darauf hinweisen würden, dass die E-Mail-Korrespondenz in der Regel direkt, ohne Rückfrage beim Absender, im Forum veröffentlicht wird.

 

Samstag, 13. Dezember 2003

Hallo Frau Macho
Habe erst heute "In Box" geöffnet. Vielen Dank für Ihre Nachricht.
Unüblich ist diese Art der Veröffentlichung vielleicht. Aber Erwin Kessler macht es ähnlich, siehe http://www.vgt.ch/
Wenn etwas als "persönlich", "nicht fürs Forum" etc. definiert wird, gelangt die Information selbstverständlich nicht ins Forum.
Es ist so, dass ich das Programm Word auf dieser Maschine nicht installiert habe. Ich werde mir die Datei auf einer anderen Maschine (wo das Programm installiert ist) anschauen und dann eine sorgfältige Abwägung vornehmen.
Meine Befürchtung ist eher, dass durch eine (übervorsichtige) "Zensur" wichtige Informationen der Öffentlichkeit vorenthalten werden.
Würden Leute in Verwaltungen, Waschmittelfabriken (Chemiker!), Forschung etc. "auspacken", was WIRKLICH dort, wo Entscheidungen gefällt werden, stattfindet, würde dies die Öffentlichkeit einen gewaltigen Schrift vorwärts bringen!
Das Problem seit Jahren ist die mangelnde Zivilcourage von Ärzten, Wissenschaftern, Forschern usw.
Soviel ich mich erinnern kann, gab's wegen Forum-Einträgen bis heute lediglich zwei Kritiken wegen den veröffentlichten Mails.
Meine Devise ist immer, "es möglichst gut und ohne Fehler zu machen". Wilhelm Reich hat einmal gesagt: "Jeder hat irgendwie recht." Aus Ihrer Optik mögen Sie recht haben. Auf der anderen Seite würde durch eine Streichung sämtlicher Texte ein Verlust entstehen. Das finde ich wiederum nicht gut. Vor einem Untersuchungsrichter würden Sie zwar recht bekommen. Die Justiz ist für mich vorliegend jedoch nicht der Massstab. Um eine hundertprozentig gerechte Antwort zu bekommen, müsste man Gott fragen.
Was wiegt mehr: Der Schutz der Person oder das Anrecht auf wichtige Informationen für die Öffentlichkeit? Ich kann Ihnen im Moment bei besten Willen keine "definitive Antwort" geben.
Würde ich darauf hinweisen, dass jede Anfrage/Nachricht automatisch ins Forum kommt, würde sich bald kein Mensch mehr melden und der Informationsnutzen wäre gleich Null. Damit wäre der Öffentlichkeit bzw. dem Erfahrungswissen nicht gedient!
Nochmals: Natürlich haben Sie aus der Sicht des "Persönlichkeitsschutzes" recht. Mir ist jedoch wichtiger, Menschen, Tiere, die Umwelt vor schädlichen oder lästigen Einwirkungen in der Praxis zu schützen (was der Staat machen müsste, aber in der Praxis nicht oder zu wenig tut). Dafür nehme ich eine abgewogene Lockerung des Persönlichkeitsschutzes in Kauf. Und zwar handelt es sich um eine Lockerung im positiven Sinne. In zweierlei Hinsicht: Für die betreffende Person selbst (positive Bekanntheit) und für die Öffentlichkeit (positiver Nutzen).
Wenn ich heutzutage Waschmittelhersteller wegen unnötig parfümierten Produkten kritisiere, greife ich (Logik der Justiz!) in den Wettbewerb ein und mache mich im Sinne des Gesetzes "strafbar". Das ist mir jedoch egal. Der Schutz der Menschen, Luft, Wasser etc. ist mir wichtiger!
Vorliegend muss ich ev. sogar in Kauf nehmen, ich würde "eigenmächtig und über Köpfe hinweg handeln". Und der Herr Beeler sei gar nicht so ein Netter, wie man geglaubt habe. Auf der anderen Seite jedoch wäre es m.E. nach die grössere Sünde, Ihre hervorragenden Gedanken, die Sie zum Thema Holzfeuerungen (Schadstoffausstoss) und darüber hinaus gemacht haben, in der Schublade verstauben zu lassen. Dies wäre zu schade und würde niemandem etwas nützen. Umso mehr, als dass man interessante Verfasser/Entdecker wie Sie höchst selten findet.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler


 

Zur Veröffentlichung

Freitag, 12. Dezember 2003

Lieber Herr Beeler
Hier ein Auszug aus der E-Mail-Korrespondenz mit unserer Gemeinde betreffend der Schadgasbelastung durch einen uralten Holz/Kohleofen. Er zeigt auf, wie mühsam es ist, eine solche (völlig unnötige) Giftgasbelastung abzustellen. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass selbst beim Verbrennen von naturbelassenem Holz in veralteten Ofenanlagen (wie ich heute weiss auch in neueren!) und/oder bei unsachgemässer Verfeuerung derart enorme Schadstoffmengen emittieren können. Der Kaminfeger hat uns ja bestätigt, dass Frau (...) z.B. die Luftregulierung überhaupt nicht versteht, welches ja ein wesentlicher Faktor zur Schadgasentstehung ist. Zudem wurde in der Nacht immer wieder Brennmaterial nachgelegt, welches dann bei "Schwelbrand" dahinmottete, und zu nächtlichen hohen Schadgasemittierungen führte. Leider kann man mit dieser Nachbarin nicht sprechen, da sie ein völlig uneinsichtiger, sturer (alter) Mensch ist, somit waren wir dringend auf das Handeln der Gemeinde angewiesen. Die Nachbarin war zudem auf das Heizen mit festen Brennstoffen absolut nicht angewiesen, da sie eine betriebsbereite Ölheizanlage besitzt!
Freundliche Grüsse
Beatrice Macho (E-Mail: auf Wunsch der Absenderin am 14.12.04 entfernt)

Beatrice Macho schrieb:
"Grüezi Herr Ziegler
Nachdem mein Mann und ich durch die täglichen Abgase (Schwefeldioxide SO2) der Kohleverbrennung durch Frau .(...) seit Nov. 2002 Atemwegsbeschwerden haben, und ich seit über zwei Monaten an ständigen Augenbindehautentzündungen leide, möchte ich die Gesundheitsbehörde anfragen, ob diese Behörde uns weiterhin diesen giftigen Abgasen der Kohleverbrennung durch Frau (...) aussetzen will und damit auch die volle Verantwortung für unsere Gesundheitsschädigung und deren Folgen (Arztkosten u. Schadenersatzforderungen) übernimmt?
Dazu nachstehende Website über die Giftigkeit und Schädlichkeit von Schwefeldioxid. http://www.seilnacht.tuttlingen.com/Chemie/ch_so2.htm
Wie Sie bereits durch uns wissen, entspricht die Kaminhöhe des Hauses von Frau (...) nicht den Vorschriften der Luftreinhalteverordnung (LRV), dazu beiliegende PDF-Dokumentation vom BUWAL.
Jeglicher Logik und Vernunft, und bezüglich dem heutigen Wissensstand und den Vorschriften zufolge, müsste das Verbrennen solcher Giftgase erzeugender Materialien in einem dicht überbauten EFH-Quartier, unter den Ihnen nun bekannten Tatsachen zufolge, ab sofort verboten werden, zumindest solange, bis der Kamin [Anmerkung der Mythen-Post: Die Abgase.] den Vorschriften der Luftreinhalteverordnung entspricht.
Hier nochmals die Tatsachen
- Frau .(...) verbrennt u.a. Kohle (erzeugt hochgiftige Schwefeldioxide, schädlich schon in kleinsten Mengen).
- Der Kamin ist nach der Luftreinhalteverordnung viel zu tief unten plaziert, und noch dazu mit einem Regendach versehen, sodass die giftigen Rauchgase - besonders auch die giftigen Schwefeldioxide - nicht zügig in die Höhe abgeführt werden, sondern häufig direkt mit entsprechendem Gestank zu unserem Haus und in unsere Zimmer emittieren.
- In kurzer Distanz westlich von (...) wohnend, und durch die vorherrschenden Ostwindlagen, sind wir von diesen Giftgasen enorm stark betroffen.
Es ist für uns eine frustrierende Tatsache, dass wir die Gesundheitsbehörde mit soviel Info-Material "füttern" mussten (u.a. auch mit dem Leitfaden des BUWAL), damit überhaupt einmal begriffen und verstanden wird, um was es geht, und endlich einmal eine Aschenprobe für Fr. (...) entnommen wurde. Und es ist im Weiteren eine frustrierende Tatsache, dass es die Behörde nun weiterhin wochenlang zulässt, dass wir - entgegen allen Vorschriften der Luftreinhalteverordnung - weiterhin solchen Rauchgiftgasen ausgesetzt werden.
Wie Sie wissen ist Frau (...) auf das Heizen mit dem Ofen für feste Brennstoffe absolut nicht angewiesen, da Sie eine betriebsbereite Ölheizungs-Kesselanlage besitzt! Es ist wirklich nicht einzusehen, dass wir aus einem nicht vorschriftsgemässen Kamin (und durch einen uralten Holzofen in dem alles Mögliche verbrannt wurde, wie wir heute wissen [Nachtrag in Klammern vom 12. 12. 03]) nach wie vor den giftigen Rauchgasen ausgesetzt werden.
Ich rufe Ihnen unsere Forderung nochmals in Erinnerung, welche lautete: Wir fordern die Gesundheitsbehörde Elgg unmissverständlich nochmals auf, unabhängig des noch offenstehenden Testergebnisses der Aschenproben, Frau (...) umgehend eine Verfügung zuzustellen, mit der Aufforderung, jegliches Verbrennen von festen Brennstoffen umgehend solange zu unterlassen, bis der Kamin den neuen BUWAL-Vorschriften entspricht.
Ich bitte um Beantwortung der eingangs gestellten Frage bis spätestens 25.2.2003.
Mit freundlichen Grüssen
Beatrice Macho (E-Mail: auf Wunsch der Absenderin am 14.12.04 entfernt)

PS: In die obigen Vorwürfe ist Frau Margot Spiller nicht eingeschlossen, da sie erst vor kurzem über unsere Situation genauer informiert wurde.
Kopie an Gemeindepräsident, Herrn Knellwolf"

 

Samstag, 13. Dezember 2003

Liebe Frau Macho
Vielen Dank für die Post. Sie machen das hervorragend! Es läuft in der Praxis genauso, wie Sie schreiben. Die Behörden machen wenig bis gar nichts - die ganze Beweisführung muss von den Betroffenen kommen. Ich kann mir alles, was Sie erlebt haben, real vorstellen.
Nach diesem Schema läuft es heutzutage überall. Auch in der Medizin! 99% der Ärzte wollen nur Geld verdienen, warum/weshalb jemand krank geworden ist, interessiert praktisch niemand (bringt kein Geld ein , sondern höchstens Ärger mit den Verursachern). Für die Ursachenbekämpfung ist der durch Schadstoffe krankgemachte Patient sogar noch selber verantwortlich. (Das ist nicht gerecht!)
Gratulation zu Ihrer Zivilcourage. Viel zu oft ist es nämlich so, dass sich Betroffene nicht einmal wehren. Der Arzt verschreibt Inhalationssprays, Cortison etc. Fall erledigt. Doch seit Jahren kämpfe ich dafür, dass die Leute endlich auf die Barrikaden gehen und SELBER gegen die Ursachen und Verursacher kämpfen. Nur das bringt uns weiter!
Ich bin Ihnen dankbar, Ihre Informationen übernehmen zu dürfen und anderen Menschen bereitstellen zu können, denn viele wissen in ähnlichen Fällen nicht, wie sie sich konkret wehren sollen. Es geht um die richtigen Informationen und um "Hilfe zur Selbsthilfe". Mit Fakten, einem Argumentenkatalog, der Vorgehensweise (Praxisbeispiel) usw. Ich hoffe, dass viele Menschen in diesem Land Ihrem Beispiel folgen werden.
Ferner hoffe ich, dass Sie beim Thema Holzheizungen weiter am Ball bleiben. Bis heute habe ich noch niemandem erlebt, der dieses Thema so griffig abgehandelt hat. Grosses Kompliment! Jetzt geht es darum, dass Ihre Arbeit auch in der Praxis Früchte trägt und möglichst schnell viele dieser Dreckschleudern in der Schweiz verschwinden!
Noch ein Tipp: Am 3. November 2003 meldete sich ein Herr Bernhard Meili bei mir. Adresse:
Bernhard Meili (E-Mail: b.meili@kme)
Kursleiter KME
Schönberggasse 1
8001 Zürich
Tel: 01 266 14 25
Priv: 01 858 27 58
Er kritisierte die Beiträge auf der MP-Homepage und wolle "aus Umweltschutzgründen" eine Holzheizung installieren!! Senden Sie ihm Ihre Präsentation. Vielleicht bewegt die ihn noch zum Umdenken...
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
Urs Beeler

PS: Nochmals Vielen Dank! Schön, dass es Sie (Ihre Arbeit) gibt!


 

Werbung für gesundheitsschädigende ätherische Öle/Duftstoffe auf SWR 3

Samstag, 13. Dezember 2003

Sehr geehrte Damen und Herren (E-Mail: info@swr.de)
Zu Ihrer heutigen Abendsendung mit dem Thema Weihnachten: Was bringt es, mit ätherischen Ölen die Sinne zuzudröhnen?
Gute Genesung!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler

PS: Ätherische Öle sind bekannte Allergie- und MCS-Auslöser, keine wohltuenden Gerüche (wie von den Herstellern und Ihnen vorgegaukelt wird), sondern Stoffe mit gesundheitsschädigendem Potential.
Wohnungen (Polstermöbel, Vorhänge etc.), Treppenhäuser, Kleider usw. nehmen den üblen Geruch an.
Eine gute Idee, dafür Werbung zu machen?

[Anmerkung der Mythen-Post: Unter dem Titel "Wie schmeckt Weihnachten?" brachte SWR 3 am 13.12.03 um 19.15 Uhr besagten Beitrag, der am Montag, 15.12.03 um 12.00 Uhr sogar noch wiederholt wurde.
Es ist nicht das erste Mal, sondern schon eher die Regel, dass auf SWR 3 Werbung für Duftdrogen gemacht wird. Offenbar, weil es dort in der Redaktion Duftstoffsüchtige gibt und diese meinen, man müsse die "Duft-Botschaft" weiter vermitteln. Zeichen von Krankheit und Degeneration.
Anlässlich eines Weihnachtsmarktes vom 12.-14. Dezember 2003 in Schwyz, hat es dermassen penetrant nach ätherischen Ölen ("Weihnachtsstimmung"!?), Duftlämpchen etc. im Dorf Schwyz gestunken, dass man bald eine Gasmaske hätte anziehen können.
Brutal-Nette, Brutal-Sanfte schreiben heute vor, wie Weihnachten zu riechen hat. Übelriechender, penetranter Gestank zieht durch Strassen und Gassen in die Häuser. Duft-Marketing heisst das Zauberwort. Alles verlogen, falsch, heuchlerisch - bis zum "Geht-nicht-mehr". Und das strohblöde Volk mit abgestumpften Empfindungsorganen merkt es nicht!!]


 

Duftkalender und Öle [Anmerkung der Mythen-Post: Die sanfte Verblödung!]

Samstag, 13. Dezember 2003

An:
Primavera Life
Am Fichtenholz 5
D 87477 Sulzberg
Tel.: 08376 - 808-0
www.primavera-life.de

Sehr geehrte Damen und Herren (E-Mail: info@primavera-life.de)
Zur heutigen Sendung "Wie schmeckt Weihnachten?": Was bringt es, mit ätherischen Ölen, Duftlämpchen, Duftbrunnen die Sinne zuzudröhnen? Übel riechende Wohnungen, Polstermöbel, Vorhänge, Kleider, Treppenhäuser - und Ihnen ein paar Euros.
Die runzelige, lederige Esoterik-Frau im Beitrag - weiss sie überhaupt noch, was saubere Luft ist? Wohl kaum. Müsste sie wählen, zwischen Himmel (saubere Luft) und Hölle, würde sie sich vermutlich für Belzebub entscheiden. Der Schwefel besitze eine "wohltuende Wirkung".
Warum wurde nicht gesagt, dass das natürliche Geruchsempfinden im Laufe der Jahre durch das drogenähnliche Inhalieren [Anmerkung der Mythen-Post: Drogenähnlicher Konsum!] von ätherischen Ölen immer mehr abnimmt? Passt wohl nicht so gut zu Weihnachten!
Möge die im Beitrag gezeigte Esoterik-Frau doch in Zukunft gesunde Bio-Äpfel verkaufen. Damit fügt sie sich und der Umwelt keinen Schaden zu.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler

PS: Wieviel mussten Sie SWR3 für den PR-Beitrag zahlen? Oder lief es mit Ingrun Finke via Vitamin-B?

 

Warum Duftdrogen zu Weihnachten?

Montag, 22. Dezember 2003

Sehr geehrter Herr Beeler,
vielen Dank für Ihr Feedback zur SWR-Sendung.
Für die Erstellung dieses Beitrag mussten wir nichts bezahlen, wir wurden sehr kurzfristig vom SWR gefragt und waren kostenlos eingeladen, daran teilzunehmen.
Als Vertriebsfirma freuen wir uns, unser Produktthema im Fernsehen darstellen zu können, denn natürlich soll PR und Werbung uns "ein paar Euro" bringen; von den Euros leben die Firma, die Arbeitsplätze, der Handel, unsere Anbauprojekte in vielen Ländern und das Primavera - Netzwerk. [Anmerkung der Mythen-Post: Analog wird die Produktion von Isolations-Sondermüll mit dem "Erhalt von Arbeitsplätzen" begründet!!]
Was es bringt, mit Ätherischen Ölen umzugehen?
Ich kann hier nur von meiner persönlichen Erfahrung ausgehen: Sehr viel!
Ich bin seit 17 Jahren bei PRIMAVERA LIFE beschäftigt und benutze Ätherische Öle privat seit 22 Jahren. [Anmerkung der Mythen-Post: Gute Besserung!!]
Mein Geruchsempfinden hat im Lauf dieser Jahre kein bißchen gelitten [Anmerkung der Mythen-Post: Blanke Selbsttäuschung!], im Gegenteil. Der Umgang mit und der wohldosierte [Mythen-Post: Ulkig - wer durch ständige Duftkonsum seine Sinne zugenebelt bzw. abgestumpft hat, bestimmt, was "wohldosiert" ist. Für einen Alkoholiker sind 6 Flaschen Bier pro Tag auch "wohl dosiert"...], permanente Gebrauch von Ätherischen Ölen hat meine Nase und meinen Geruchssinn super trainiert.
Räucherungen, Airsprays und Duftöle möchten meine Familie und ich nicht mehr in unserem Leben missen. [Anmerkung der Mythen-Post: KRANK!]
"Die runzelige, ledrige Esoterik-Frau" ist eine Primavera-Seminarleiterin, die in ihrer Freizeit viel und ausgiebig wandert und dem Thema Frische Luft durchaus sehr zugeneigt ist. [Anmerkung der Mythen-Post: Aber in der Praxis führt sie den Kampf gegen saubere, geruchsneutrale Luft!]
Das Thema "mit Duft zudröhnen" ist meiner Meinung nach nur dann eines, wenn die Dosierung nicht stimmt. [Anmerkung der Mythen-Post: Ulkig, wenn das Mass dann Süchtige bestimmen. Realität ist: Durch das Zudröhnen mit ätherischen Ölen etc. nimmt das Riechvermögen laufend ab. Immer höhere Dosen werden im Gegenzug eingesetzt.] Dröhnung ist ja eine Art Betäuben und weniger der Genuß oder das bewußte Riechen. Denn für alle Düfte gilt: Immer der Nase nach. [Anmerkung der Mythen-Post: Wer auf das Zeug steht, kann sich damit ja zudröhnen - bis er vom künstlichen Duftgestank stirbt. Selber schuld - Eigenverantwortung! Das Problem ist, dass Duftstoffsüchtigen meinen, die ganze Welt (Häuser, Wohnungen etc.) müsse nach ihrem Gestank (ätherischen Ölen etc.) riechen. Diese Absicht ist krank wie das heute überall anzutreffende Resultat!) Und die eigene Nase sagt einem genau, was sie als wohltuend und angenehm empfindet. [Anmerkung der Mythen-Post: Genau! Und die gesunde, kluge Nase sagt: "Ich will saubere Luft, keinen Gestank!"] Erst recht, wenn sie trainiert wird.
Ich wünsche Ihnen ein frohes und wohldosiert duftendes Weihnachtsfest. [Anmerkung der Mythen-Post: Nicht gute Wünsche dominieren, sondern Zwang und negative Absichten. Das sagt alles!]
Mit freundlichen Grüßen aus Sulzberg
Nina D. Jaksch (E-Mail: nina.jaksch@primavera-life.de)
Marketing/ Produktmanagement
PRIMAVERA LIFE
tel 0049-8376-808-66
fax 0049-8376-808-63

 

Mittwoch, 24. Dezember 2003

Frau Jaksch
Grosse Teile der heutigen Gesellschaft sind krank. Das hat bereits Sigmund Freud (voraus)gesagt. Sie versuchen aus der Konsumdegeneration Profit zu machen. Stellt sich die Frage: Wer ist kränker - die Leute, welche sich mit ätherischen Ölen etc. zudröhnen wollen oder Sie, welche die Duftdrogen vertreiben?
Dass Sie offenbar abhängig geworden sind, beweist Ihr Satz: "Räucherungen, Airsprays und Duftöle möchten meine Familie und ich nicht mehr in unserem Leben missen." Warum nicht gleich Haschisch?
Sie behaupten allen Ernstes, Ihr Riechvermögen hätte unter dem Dauerkonsum nicht gelitten. (Analog argumentieren starke Raucher, wie würden den Qualm nicht riechen.) Damit belügen Sie sich selber.
Und: Würden Sie den Wert sauberer Luft erkennen und tatsächlich schätzen, täten Sie die Raumluft in Wohnungen mit Duftsprays, Duftbrunnen, ätherischen Ölen etc. nicht künstlich (und dazu noch völlig unnötig) verschmutzen! Eine einfache Logik. Im Endeffekt vor allem eine Charakterfrage!
Wenn ich an Sie und Ihre Firma denke, kommt mir folgendes Weihnachtsbild in den Sinn: Das Jesuskind in der Krippe mit einer Gasmaske.
Was über Jahre krumm geworden ist, lässt sich (meist) nicht mehr gerade biegen. Es liegt an Ihnen, sich zum Positiven (saubere Luft statt unnötige, künstliche Raumluftverschmutzung) zu ändern. Nutzen Sie die Chance!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler


 

PDFs sind jetzt abrufbar

Sonntag, 14. Dezember 2003

Sehr geehrte Frau von Dach
Ihre beiden PDF-Dateien sind jetzt online abrufbar unter http://www.mythen-post.ch/themen_uebersicht/aktuelles.htm
Meine Unterschrift bekommen Sie. Bin im Moment immer noch mit Arbeit im Rückstand.
Hoffe, dass es Ihnen gesundheitlich einigermassen gut geht.
Der neuste Schrei in der Weihnachtszeit sind ätherische Öle, Duftlampen, Duftbrunnen und anderer solcher Müll. [Anmerkung: Und viele stinkende Wohnungen "dank" Brise Duft, Airwick usw.] Marketing- und Konsum-Degeneration. Eine Katastrophe! Würde mich nicht wundern, wenn sich die Menschheit eines Tages mit ihrer eigenen Blödheit und emotionalen Abgestumpftheit zugrunde richtet. Obwohl dies bei einer vernunftbegabten Spezies nicht zwingend wäre.
Im Dorf Schwyz ist die Luft wegen obengenanntem Duftstoff-Müll und veralteten Holzheizungen aktuell (Weihnachtsmarkt vom 12.-14. Dezember 2003) so schlecht, dass man sich bald eine Filtermaske wünscht. Die ganze Atmosphäre erinnert nicht an Weihnachten, sondern eher an Krieg.
Trotzdem: Eine schöne Woche und viel Erfolg mit Ihrer Kampagne gegen Feuerwerke wünscht Ihnen
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler

 

Montag, 15. Dezember 2003

Sehr geehrter Herr Beeler
Ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Gesundheitlich geht's mir leider im Moment nicht gut: mein unmittelbarer Nachbar hat wieder zu renovieren angefangen und ich fühle mich wie vergiftet.
Das Problem mit den Duftstoffen, ätherischen Ölen etc. kenne ich leider nur zu gut; seit einigen Jahren kann ich ohne Gesichtsmaske gar nicht mehr nach draussen. Und es wird immer schlimmer, besonders auch was die Raumbeduftung angeht! Auch wird es immer mehr zu einem Problem, überhaupt noch unparfümierte und auch von ätherischen Ölen nicht kontaminierte Lebensmittel kaufen zu können; ein Problem, das mittlerweile jeder MCSler kennt. Parfümbenutzer gehören zu den rücksichtslosesten Menschen überhaupt. Das Recht auf parfümfreie Luft wird uns anderen ja schon lange abgesprochen!
Falls wir vorher nichts mehr voneinander hören, wünsche ich Ihnen schon jetzt eine gesegnete Weihnacht und ein gutes Neues Jahr mit viel Kraft, Durchhaltevermögen und natürlich das Wichtigste: gute Gesundheit!
Mit freundlichen Grüssen
Susanne von Dach (E-Mail: susanne.von_dach@bluewin.ch)
Internet: http://www.stop-fireworks.org/

[Anmerkung der Mythen-Post: Es ist GENAUSO, wie Frau von Dach schreibt. Die heutzutage stattfindende unnütze, aber gesundheitsschädigende Raumbeduftung ist eine absolute Katastrophe! Ebenso, wie es kaum mehr möglich ist, nicht mit Duftstoffen kontaminierte Lebensmittel zu kaufen. (z.B. Orangen mit künstlichem = parfümiertem Orangenduft!)
Im Winter cremen sich Kassiererinnen ihre Hände mit übelriechenden, parfümierten Handcremen ein. Resultat: Alles, was durch die Kasse - genauer: die Hände der Kassiererin geht - ist voll von penetrant riechenden Duftspuren und kann dann zuhause mühsam abgewaschen werden (falls dies überhaupt geht und die Duftstoffe auf den Verpackungen nicht hartnäckig haften bleiben.)
Die heutige Zwangsparfümierung (Waschmittel- und Körperflegeprodukte, Raumbeduftung, "Wellness" etc.) ist absolut schizophren. Läuft jedoch noch immer nahezu unerkannt ab von Medizin, Medien und einem Grossteil der Bevölkerung.
Die heutige Dummheit und Skrupellosigkeit von Industrie, Medizin, Behörden usw. lässt nicht auf Einsicht hoffen. Und so etwas wie Vernunft und Einsicht (und Hören auf die Sinne!) scheint es auch bei den meisten Konsumenten (noch) nicht zu geben. Die einzige echte Hoffnung für die Zukunft besteht wohl lediglich darin, dass in den nächsten Jahren zehntausende von Leuten krank werden und die Sozialversicherungsbudgets massiv belasten. Wohl nur dadurch wird sich ein positives Umdenken ergeben.]

 

Mittwoch, 24. Dezember 2003

Sehr geehrte Frau von Dach
Vielen Dank für Ihre Nachricht. Es ist genauso wie Sie schreiben! Was mich vor allem ärgert: Wohl 99% der Mediziner haben von der MCS-Problematik keine Ahnung, wollen davon (meist) nichts wissen und sich schon gar nicht für Prophylaxe einsetzen. Inkl. "Ärzte für Umweltschutz". Traurige Realität. Aber an Krankheiten Geld verdienen - da sind die Herren Mediziner immer mit dabei.
Falls Sie konkrete negative Erfahrungen gemacht haben, bitte mailen. Ich möchte mit der Mediziner-Lobby demnächst journalistisch abrechnen. Es ist unwissenschaftlich und der Gipfel der Frechheit, wenn heutzutage MCS-Betroffene von der Medizin, IV-Stellen etc. als "psychisch Kranke" abgestempelt werden, nur, weil den betreffenden Stellen das nötige umweltmedizinische Know How und die menschliche Sensibilität fehlt.
MCS-Betroffene haben Erfahrung und das umfassendste Wissen betr. unverträglicher Stoffe. Es ist an der Zeit, dass Medizin, Industrie etc. daraus lernen und auf die Stimmen MCS-Betroffener hören.
Ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr 2004! Auch Ihnen Energie und Durchhaltevermögen. Nicht resignieren, sondern aus der Kraft, die zur Verfügung steht, das Menschenmögliche machen! Mit Stop-fireworks.org haben Sie bereits eine wichtige und positive Pionierarbeit geleistet. Weiter so!
Mit herzlichen Grüssen
Urs Beeler

PS: Unterschrift für die Petition wird per Post folgen.


 

Persönliche Korrespondenz

Mittwoch, 17. Dezember 2003

Lieber Herr Beeler
Ich habe ein bisschen in Ihr Forum geschaut. Mich hat vor allem Ihre Korrespondenz mit Herrn Kessler interessiert. Bei gewissen Passagen bin ich ein bisschen erschrocken und möchte Ihnen dazu sagen, dass ein "Austreten" aus diesem Leben durch eigene Hand "nie" eine Lösung ist, denn unsere Existenz geht weiter, nur in einer anderen Form. Wenn wir hier in diesem Dasein das Handtuch werfen, müssen wir es woanders wieder aufheben. Das soll keinesfalls eine Belehrung sein, sondern beinhaltet eine Weisheit, die auch nicht von heute auf morgen entstanden ist. [Anmerkung der Mythen-Post: Nicht einmal als Toter kann man seine Ruhe haben? Warum nicht die Erlösung und ein Zustand unendlichen Glücks?]
Ich habe (...) Nach einer sehr tiefgehenden Erfahrung habe ich sozusagen ein zweites Leben bekommen. Glauben Sie mir, ich kenne auch seelische Tiefgänge. Heute kann ich erkennen, dass einiges, was sehr steinig war, zu meinem Lebensweg gehörte, um zu tieferen Weisheiten zu gelangen.
Ich habe dem Katholizismus längst den Rücken gekehrt [Anmerkung der Mythen-Post: Ein Fehler. Man muss den Glauben nicht ablehnen, sondern erkennen, um was es geht!], und mein Inneres stimmt am besten mit dem tibetischen Buddhismus [Anmerkung der Mythen-Post: Bereits Wilhelm Reich hatte mit Buddhismus Mühe.] überein, aber doch auch nicht so, dass ich Buddhistin werden möchte. Die Weltreligionen beinhalten nach meinen Erkenntnissen teils enorme Schwachstellen [Anmerkung der Mythen-Post: Es geht nicht um die Schwachstellen, sondern um das Erkennen des positiven Kerns!], wäre es nicht so, wäre die Entwicklung der Menschheit ganz anders geprägt worden. [Anmerkung der Mythen-Post: Das Problem ist immer, was die Menschen aus einer Lehre machen! Die Praxis kann von der ursprünglichen Lehre selbst enorm abweichen.] Ich gehe deshalb meinen ganz persönlichen, eigenständigen Erkenntnis-Weg.
Ich sende Ihnen ein Maskottchen mit. Es ist eine Aufnahme, die diesen Sommer bei einer Pyramidenanlage in Frankreich gemacht wurde (von ...); ein Energiewirbel kam dabei zum Vorschein. (...)
Viele Grüsse
XY

 

Mittwoch, 17. Dezember 2003

Liebe Frau XY
Vielen Dank für Ihre Nachricht. Mit Erwin Kessler habe ich eine (jahre)lange Korrespondenz geführt (siehe auch unter "Korrespondenz").
Uns verbindet eine Art Seelenverwandtschaft. Ich bin für Kessler bzw. seine Ziele in den vergangenen Jahren praktisch durchs Feuer gegangen (ohne Rücksicht auf Verluste). Es war für mich eine Selbstverständlichkeit. Ich finde seine Arbeit nach wie vor hervorragend und äusserst wichtig.
Dass er mir gegenüber (als Freund) nicht gleich solidarisch ist, enttäuscht mich und stellt viel (auch einen Teil seiner Person) in Frage. Kessler ist "live" eben nicht so, wie man ihn aus seinen Texten kennt!

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Freiheit, Unabhängigkeit, Lebensqualität, der Kampf für Gerechtigkeit und das Gute bedeuten mir alles. Mein Problem: Die Sanduhr läuft allmählich ab (Finanzen!). Ich bin nicht der Typ, der mit Kompromissen leben kann. Das geht nicht gut. Anpassung würde mich kaputt machen. Besser sich umbringen, als sich vom System zu einem angepassten Krüppel machen lassen. 99% der Gesellschaft besteht aus solchen (frustrierten, z.T. auch innerlich resignierten) Angepassten - viel Spass, wenn deren sekundären Triebe (Neid, Habgier, Heimtücke etc.) walten > ist heute vielerorts "Alltag". Ich habe mich jahrelang mit Wilhelm Reich (Schüler von Sigmund Freud), Marx, Engels etc. befasst und weiss, "worum's geht".
Religiös angesprochen fühle ich mich heute dem Buch "Jesus Sirach" (Altes Testament) und dem Matthäus-Evangelium tief verbunden.
Im Falle eines Selbstmordes verhalte ich mich gegenüber Menschen, denen es viel schlechter geht (z.B. Blinde oder Menschen mit anderen schlimmen Krankheiten), meiner Familie (speziell meine Mutter und meine Gotte, die das meiste für mich getan haben und meine bisherige Arbeit erst möglich machten), nicht fair. Mein Tod würde die treffen, die's am allerwenigsten verdient haben. Umgekehrt: Wenn ich nicht mehr so leben und wirken kann, wie ich möchte und es nötig ist, was macht es dann für einen Sinn?
Aus der Geschichte ist bekannt, dass des öfteren Suizid einem Leben in Sklaverei und Untertanentum vorgezogen wurde. Und meine Devise war schon immer: Entweder spiele ich die erste Geige oder gar keine.
Mit herzlichen Grüssen
Urs Beeler

PS: Zusicherung - Ihre persönliche Korrespondenz wurde anonymisiert.

 

Donnerstag, 18. Dezember 2003

Lieber Herr Beeler
Sie sind offensichtlich ziemlich eingesturt und sehen nur noch einen Weg. Sie müssen sich wirklich bewusst sein, dass Sie nicht einfach ins "Nichts" verschwinden, Ihr Bewusstsein bleibt existent. [Anmerkung der Mythen-Post: Beweise?!] Nichts geht in der unermesslichen Grösse der Schöpfung verloren, nicht das kleinste Teilchen, nichts ist sinnlos im grossen Ganzen. [Anmerkung der Mythen-Post: Und was ist mit Kriegen, Seuchen, Hungersnöten, Leiden usw.?] Es ändern "nur" die Aggregatzustände. Ihr Bewusstsein bleibt erhalten und muss die "unerledigte" Arbeit wo anders weiterführen. [Anmerkung der Mythen-Post: Wo bitte, wenn Frau XY Bescheid weiss?] Sie kommen aber auch nicht in die Hölle, das ist ganz dummes Zeugs der katholischen Kirche. [Anmerkung der Mythen-Post: Aber statt mit der Hölle wird man mit dem "geänderten Aggregatzustand" einzuschüchtern versucht?!]
Ich habe genauso Probleme mit dieser Welt, den Schlechtigkeiten, Korruptionen usw. Ich habe schon oft zu meinem Mann gesagt, ich bin hier auf dem falschen Planeten, aber das muss wohl so sein, ist mir so bestimmt.
Manchmal kann ich richtig - sozusagen von oben (das in aller Bescheidenheit gesagt! ) - auf das niederige Bewusstsein sovieler Menschen hinunterblicken, und das ist erschreckend. [Anmerkung der Mythen-Post: Was ist mit diesem Satz gemeint? Geht es um eine Bewusstseinserweiterung bzw. gesteigerte Sinneswarnehmung?]
Ich denke Sie sollten üben (so entnehme ich es, aus allem was ich von Ihnen gelesen habe, ohne Sie persönlich zu kennen), Ihre Sturheit abzulegen, um sich auf andere Situationen einstellen zu können. [Anmerkung der Mythen-Post: Und was sollte das bringen? Heisst das Ziel Orientierungslosigkeit?] Wichtig ist auch, sich bewusst zu sein, dass wir die existente Schlechtigkeit grundsätzlich nicht in grossen Schritten, sondern nur in ganz kleinen beeinflussen können. [Anmerkung der Mythen-Post: Durch Einsicht kann jeder an sich arbeiten - grosse Humanisten wie Goethe, Schopenhauer usw. sind das Beispiel dafür!] Die Welt existiert nun mal in Polaritäten. Gut und Schlecht gehört dazu, darin enthalten sind viel Zwischenstufen. Bei den Lobbys kämpfen wir gegen Giganten der Schlechtigkeit, aber auch diese werden einmal fallen. [Anmerkung der Mythen-Post: Soll man warten, bis es soweit ist oder selber etwas nachhelfen?] Alles hat seine Zeit. Unser Planet ist ein winziges kleines Etwas im unermesslichen Grossen, aber jede Seele ist sehr wertvoll [Anmerkung der Mythen-Post: Wenn dem so wäre, hätten wir ja fast das Paradies.], wie immer sie entwickelt ist. [Anmerkung der Mythen-Post: Vorsicht mit solchen Verallgemeinerungen. Waren z.B. die Nazischergen und Folterer "wertvoll"?] Jedes Leben ist ein Unikat, etwas ganz Einmaliges, ein Wunder! Wir sollten zu diesem Wunder Sorge tragen. Versuchen Sie Ihre Sturheit zu brechen, versuchen Sie daran zu üben, von fixen Ideen wegzukommen. [Anmerkung der Mythen-Post: Und das soll es dann bringen? Damit im Umweltschutz, Tierschutz und Konsumentenschutz ja nichts zum Besseren geschieht? Eine merkwürdige Logik!] Nun hoffe ich, die richtigen Worte gefunden zu haben [Anmerkung der Mythen-Post: Nein, heute war's wohl nicht der richtige Tag...], dies ist oft in dieser Kürze und besonders auf Distanz ganz schwierig, denn man muss auf jeden Menschen individuell eingehen, das kann ich besser, wenn ich die Schwingungen der Menschen im direkten Visavis spüren kann. Unser Bewusstsein [Anmerkung der Mythen-Post: Der Körper.] strahlt sehr viel mehr ab (Bewusstseins-Frequenzen) als wir uns bewusst sind. [Anmerkung der Mythen-Post: Und die Grundlage dieser Theorie?] Wir kommunizieren unbewusst über solche Frequenzen, sowie auch enorm mit unserer Körpersprache, viele sind sich dessen nicht bewusst. Es gibt ja auch die Redewendung: Man hat nicht die gleiche Wellenlänge.
Es würde mich interessieren, was Ihre Mutter und Ihre Gotte zu solchen Gedanken von Ihnen meinen [Anmerkung der Mythen-Post: Die kennen Beeler in- und auswendig.], erzählen Sie diesen Ihnen nahestehenden Menschen überhaupt von Ihren Nöten und Selbstmordgedanken, wissen diese davon? [Anmerkung der Mythen-Post: Sie haben alles täglich miterlebt.]
Ich sende auch an Sie meine Präsentation, die ich in der Adventszeit gestaltet habe, vielleicht können Sie ein bisschen verstehen, was ich darin übermitteln möchte.
Liebe Grüsse
XY

 

Donnerstag, 18. Dezember 2003

Liebe Frau xy
Sie sehen die Sache sehr angepasst und esoterisch. Je nach Charakter weichen die Menschen auf die eine oder andere Weise aus. Schwäche heisst dann "Flexibilität", "sich auf die Umstände einstellen". So aber läuft es nicht!
Jesus ging seinen kompromisslosen Weg - und landete konsequenterweise am Kreuz. Er wusste von Anfang an, worauf er sich einliess!
Kessler ging im Tierschutz, speziell in der Schächtkritik, den konsequenten Weg, wissend, dass dies im Endeffekt Gefängnis bedeuten wird.
Ich gehe meinen geraden Weg.
Sturheit drückt etwas Negatives aus. Ich sage dem: Konsequenz!
Es ist mir schon lange klar (und auch nicht anders zu erwarten), dass nur wenige diesen Weg gehen (wollen).
Der Staat und die Gesellschaft waren früher brutaler und brachten Regimegegner selber um. Wir haben heute einen "humanen" Staat und eine "nette" Gesellschaft. Brutal Nette!
Niemand wird umgebracht - die Leute, die früher auf dem Scheiterhaufen landeten, müssen sich heute selber umbringen.
Meine Einstellung betr. Selbstmord ist hingehend bekannt und deshalb auch im Internet veröffentlicht, damit sich jeder ein eigenes Bild machen kann.
Ich habe schon immer das gemacht, was ich will. Sie gehören zur Gruppe, die meinen ev. Suizid dann auf "Sturheit" zurückführen werden. Bin im Moment daran, die einzelnen Theorien (auch von anderen ) zu sammeln und auszuwerten.
Ich mache Ihnen keinen Vorwurf. Selbst Kessler, der mich seit Jahren kennt und wirklich intelligent ist, "checkt" nur einen Teil.
Mit Ihren "Differenzierungen" und dem Ratschlag zur "Anpassung" gehe ich nicht einig. Weil es Ausweichen bedeutet! Genau deshalb läuft die Welt (> die Menschheitsgeschichte), wie sie läuft!!
Sie entlarven sich selbst mit dem Spruch. "Versuchen Sie Ihre Sturheit zu brechen, versuchen Sie daran zu üben von fixen Ideen wegzukommen."
Warum stellen Sie nicht Ihre Kritik betr. Holzfeuerungen ein? "Versuchen Sie Ihre Sturheit zu brechen, versuchen Sie daran zu üben von fixen Ideen wegzukommen."
Mit Ihrer Mentalität hätten Sie vor 2000 Jahren Jesus vermutlich geraten, seinen Idealen abzuschwören und sich ja nicht aufs Äusserste einzulassen. Mit dem Hinweis, dass "Sturheit" nichts bringe. Und was bringt das Gegenteil?
Wo Sie nicht weiter wissen, flüchten Sie in die Esoterik. Vorteil: Hier muss nichts bewiesen werden. Da ist mir die Frau Macho, die sich knallhart mit den Fakten betr. Schadstoffausstoss von Holzfeuerungen befasst und engagiert, sympathischer. Weil sie etwas Positives und Konkretes bewirkt. Ich rate Ihnen davon nicht ab.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler

 

Donnerstag, 18. Dezember 2003

Lieber Herr Beeler
Auch dies ist nicht fürs Forum gedacht. [Anmerkung der Mythen-Post: Und deshalb anonymisiert.]
Selbstverständlich habe Sie aus Ihrer Sicht der Dinge und in Ihrem Bewusstsein recht. Ich habe Ihnen nur einen Faden hingelegt, den Sie natürlich nicht aufnehmen müssen. Es ist mir schon lange klar, dass wir Menschen - auch wenn wir die gleiche Sprache sprechen - oft komplett aneinander vorbeireden.
Ein wirklich weiser Mensch sollte ja nie jemandem etwas aufzwingen, was Erkenntnisse in einem höheren Sinn anbelangt, und gerade diese Erfahrung Ihrer Entgegnungen und Argumentationen zeigt mir wieder erneut auf, wie verschieden doch die Bewusstseine der Menschen sind.
Sie sind ein absolut rational denkender Mensch und Sie können sich vermutlich kaum vorstellen, dass hinter dem, was die menschlichen Sinnesorgane wahrnehmen können, ganz andere Wirklichkeiten sind. Bsp: Die Farben, die wir wahrnehmen sind in Wirklichkeit Wellenlängen, die unser spezifisch menschliches Gehirn dann als Farbe umsetzt und einordnet. Vom existenten Lichtspektrum können wir nur einen winzigen Ausschnitt, mittels unserer Sinnesorganen direkt wahrnehmen und auch unseren menschlichen Hörorganen sind absolute Grenzen gesetzt. Es gibt höhere und tiefere Frequenzen (Infra- und Ultra-Frequenzen), die unser Gehör nicht wahrnehmen kann. Jede existente Art von Lebewesen im Tierreich nimmt die Welt - mittels den ureigenen, spezifischen Sinnesorganen - ganz anders wahr. Ein Regenwurm z.B. erlebt die Welt ganz anders als eine Biene oder ein Elefant. Der Beispiele sind noch grenzenlos viele. Wie wirklich ist also die Wirklichkeit?
Die Wissenschafter rätseln derzeit (wie bei so vielem!), was denn die dunkle Materie sei. Ich hätte Ihnen hierzu eine schlichte Antwort.
Die Wissenschafter sprechen vom "Urknall", den es nie gab. [Anmerkung der Mythen-Post: Beweise?!] Was war denn vor dem Urknall? Die These des Urknalls ist ein barer Unsinn, aber bei den Menschen muss ja wohl alles knallen. [Anmerkung der Mythen-Post: Widerlegen?!]
Sie werfen jegliche Erkenntnisse in einen esoterischen Eintopf [Anmerkung der Mythen-Post: Das stimmt überhaupt nicht!], und ich muss Ihnen in Einem recht geben, dass sich da extrem Unsinniges tummelt. Man denke nur etwa an die "Glimmer-Uriella", die total neben den Schuhen steht.
Ich bin weit weg von dem, was gemeinhin als Esoterik verstanden wird. [Anmerkung der Mythen-Post: Diesen Eindruck hatte man jedoch bei der vorhergegangenen Mail nicht.]
Zu Jesus möchte ich Sie fragen, ob er denn wirklich vor 2003 Jahren in einer Krippe geboren wurde. Warum muss eine grenzenlos intelligente Schöpfung einen Menschen (notabene via unbefleckter Empfängnis!!! ) auf diesen winzigen Planeten Erde schicken, um die Menschheit zu erlösen? [Anmerkung der Mythen-Post: Gegenfrage - weshalb sollte dies nicht geschehen?]
Diese geniale Schöpfung hat doch ganz andere Mittel zur Verfügung, beispielsweise Ändern der genetischen Anlagen, um die Menschen zu verbessern. [Anmerkung der Mythen-Post: Mit der Genetik allein ist es offenbar nicht getan! Es braucht den Verstand und Verantwortungsbewusstsein!] Sehen Sie sich die Gebete der katholischen Kirche an, diese sind so hohl, so ohne Inhalt. [Anmerkung der Mythen-Post: An der Lehre liegt es nicht, sondern an den Menschen!] Z.B. "Vater unser, der Du bist im Himmel" - in welchem Himmel denn? Wo ist er? [Anmerkung der Mythen-Post: Das hat mit der Religionsgeschichte und dem Monotheismus zu tun. Das Vater Unser ist ein Grosses Gebet - und wurde selbst von kritischen Denkern wie Wilhelm Reich als solches verehrt, vgl. besonders sein Buch "Christusmord".]
Die Menschen leiern das so vor sich hin, ohne dabei das Geringste zu studieren. Eine Masse von Lämmern [Anmerkung der Mythen-Post: Oder Wölfen?], aber keineswegs unschuldigen.
Natürlich hat man die Aufgabe - insofern man dazu fähig ist - gegen Unrecht etwas zu unternehmen. Aber man soll keineswegs daran zerbrechen. [Anmerkung der Mythen-Post: Wieviele Märtyrer sind daran zerbrochen?] Ich setze mich schon lange gegen viel Unrecht ein, vermutlich habe ich auch mehr bewirkt als ich erkennen kann; aber daran zu Grunde zu gehen ist nicht meine Aufgabe. Viel eher, dass ich meine Grenzen erkennen kann, wo ich dann nichts mehr tun kann.
Mit freundlichen Grüssen
XY


 

Aufforderung zum Löschen aller meiner Texteinträge in Ihrem Forum

Samstag, 20. Dezember 2003

Herr Beeler
Meine Zeit ist mir zu wertvoll um auf einer solchen Basis den Dialog mit Ihnen weiterzuführen. [Anmerkung der Mythen-Post: Es hat sich in der vergangenen Korrespondenz auch nicht mehr viel Nützliches ergeben.]
Ihr Fanatismus und Ihre Sturheit macht Sie offensichtlich blind, wie man vertrauliche, persönliche Korrespondenzen und Informationen zu behandeln hat. [Anmerkung der Mythen-Post: Die Informationen sind anonymisiert. Wo liegt das Problem?] Indem Sie solchen Schriftverkehr ohne Einholung der Erlaubnis der Absender (und gegen deren Willen!) einfach so in Ihrem Web-Auftritt veröffentlichen [Anmerkung der Mythen-Post: Das Thema wurde bereits in vorhergegangenen Mails besprochen.], handeln Sie nicht nur unmoralisch und anstandslos, sondern Sie erweisen sich selbst und allen anderen, die sich für eine bessere Luft einsetzen, einen Bärendienst. [Anmerkung der Mythen-Post: Inwiefern? Die Begründung fehlt.]
Wenn Ihr Handeln auf einem solch unsoliden Fundament [Anmerkung der Mythen-Post: Nicht irgend etwas behaupten, sondern bitte auch mit Fakten belegen.] aufgebaut ist, dann wird ein Erfolg ausbleiben und alle Ihre Bemühungen werden auf einen unfruchtbaren Boden fallen und nichts Positives bewirken. [Anmerkung der Mythen-Post: Ja, wer sich halt nicht so verhält, wie es manche Leute von einem erwarten, dem wird postwendend mit "negativen Konsequenzen" gedroht. Ein alter Trick. Ob Beelers Arbeit etwas Positives bewirkt, wird die Zukunft zeigen.]
Ihr Verhalten manifestiert offensichtliche Konfrontation mit allem und jedem. Darum schlittern Sie auch ins Chaos. [Anmerkung der Mythen-Post: Die Alternative heisst Anpassung und "nichts bewegen". Warum wird hier plötzlich das Schreckgespenst "Chaos" ins Feld geführt? Noch ein paar E-Mails früher hiess es, selbst bei einem Selbstmord ändere nur der "Aggregatzustand"...
Es wird einfach irgend etwas behauptet, mit dem man "Eindruck" machen will. Beeler interessieren klare Fakten und Argumentationen - nicht leere Sprüche.
Und was versteht die Korrespondentin im obigen Zusammenhang unter "Chaos"?]
Abschliessend fordere ich Sie ein allerletztes Mal auf, nun ALLE meine Texte umgehend aus Ihrem Forum zu entfernen. [Anmerkung der Mythen-Post: Damit macht man eigene Denkfehler/Unzulänglichkeiten nicht ungeschehen.]
XY

 

Sonntag, 21. Dezember 2003

Liebe Frau XY
Ich bin auch nicht für Dialoge, die nichts bringen. Im Gegensatz zu Ihnen aber - so bekomme ich den Eindruck - habe ich keine Angst, aus möglichen Fehlern zu lernen und mich weiter zu entwickeln. [Anmerkung der Mythen-Post: Ein zwar oft schmerzlicher Prozess.]
Den Satz "Sie erweisen sich selbst und allen anderen, die sich für eine bessere Luft einsetzen, einen Bärendienst" hörte ich bereits im Jahre 1994 (Leserbrief im "Bote der Urschweiz") von einem ehemaligen Direktor der Zementfabrik Hürlimann in Brunnen, der sich damals über einen mehrseitigen Bericht (zum Thema Luftverschmutzung) in der Mythen-Post betroffen fühlte. Dem Kritiker ging es um reine Ablenkung. Meine Argumentation wurde nicht widerlegt.
"Wenn Ihr Handeln auf einem solch unsoliden Fundament aufgebaut ist, dann wird ein Erfolg ausbleiben und alle Ihre Bemühungen werden auf einen unfruchtbaren Boden fallen und nichts Positives bewirken." Sie schreiben in einer vorausgegangenen Mail, eine Hölle gäbe es nicht, operieren aber (vermutlich unbewusst) selber immer wieder gerne mit dem Angst-Argument. Mich interessieren nicht leere Drohungen/Befürchtungen, sondern FAKTEN. Bitte belegen Sie, wo mein Fundament angeblich unsolid ist, Fehler aufweist etc. Wenn es solche gibt, kann ich daraus LERNEN! Sie können mir keinen besseren Gefallen tun, als meine Arbeit kritisch zu überprüfen und zu hinterfragen! (Alternative: Sie spenden 1 Mio.)
Von Hans A. Pestalozzi stammt der Spruch: "Kommunikation durch Konfrontation". Sagen Sie, was Sie daran stört.
Es gibt schon genügend Angepasste bei den Printmedien (NZZ, TA, Weltwoche, Beobachter, K-Tipp etc.) und im Fernsehen (SF DRS etc.). Was bringt das?
Mir kommt es einzig und allein darauf an, ob das, was ich schreibe/sage, stimmt und gesellschaftlich positiv ist. Ob es den Leuten auch gefällt, ist völlig zweitrangig.
Ich bin es gewohnt, dass "die Leute nach ein paar Wochen mit Beeler flüchten". Ist völlig in Ordnung und ich habe kein Problem damit.
"Ja, die Frau XY hat gute Arbeit betr. dem Nachweis 'zv' geleistet. Später habe ich nichts mehr von ihr gehört", kann ich (ev.) sagen. (Auch in einem solchen Fall: Unsere Kommunikation war positiv!)
Mit Paul Bossert habe ich im Moment ein ähnliches Problem, siehe http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_17_11_03/bossert_november_2003.htm Er ist ein Unkonventioneller mit Humor.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler


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