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Zuschriften und Antworten
Forum Dezember 2003 (Teil 4)

So schreiben Sie uns Ihre Meinung (es können auch Fotos und Zeichnungen eingeschickt werden):

 send

Die Namen aller Einsender sind der Redaktion bekannt, werden aber in der Regel abgekürzt zum Schutz vor Missbrauch.
Wir wählen Zuschriften an die Mythen-Post (sofern diese nicht als vertraulich oder persönlich gekennzeichnet sind) ganz oder auszugsweise für das Forum aus, wenn diese für die Öffentlichkeit von Interesse sind.

 



 

Eine Mail zum Thema Tiernahrung

Freitag, 19. Dezember 2003

Sehr geehrte Damen und Herren
Habe gerade gelesen wie Sie Infos zu Tierversuchen herausgeben. Mein allerherzlichstes Kompliment.
Im vergangene Jahr habe ich angefangen, eine Hunde- und Katzennahrung zu vertreiben, die ohne Tierversuche und ohne Chemie hergestellt wird.
Mit der Zeit bin ich darauf gestossen, wie Hunde- und Katzenfutterhersteller schrecklichste Tierversuche mit Hunden und Katzen machen. Im Internet kann man viel darüber lesen wenn die Wörter "Tierversuch+Hundefutter" in der Suchmaschine eingegeben werden. Die Tierärzte empfehlen also Hunde- und Katzennahrung, für die schrecklichste Tierversuche gemacht werden. Der Tierhalter geht zum Tierarzt und glaubt er hat einen Tierfreund vor sich - und hat keine Ahnung über die grausamen Dinge, welche im Hintergrund ablaufen.
Seit ich das weiss, bin ich aktiv und doppelt motiviert unterwegs mit meinem Produkt. Es wäre gut, wenn die Medien das mal richtig bekannt machen würden. [Anmerkung der Mythen-Post: Frau Bertschinger hat das Mythen-Post Abo nicht einbezahlt, obwohl im August/September das Heft dort gestreut wurde.]
Im Namen all der armen Katzen und Hunde, die in Labors auseinandergeschnitten werden, damit die Hersteller herausfinden, wieviel Chemie den verwöhnten Artgenossen eingeflösst werden darf... [Anmerkung der Mythen-Post: Diese Aussage müsste konkret belegt werden, damit sie Kraft hat.]
Liebe Grüsse
Silvia Bertschinger (E-Mail: loewin1@bluewin.ch)
Zug

[Anmerkung der Mythen-Post: Es ist zu hoffen, dass obige Mail nicht rein zu Werbezwecken an unsere Redaktion gesandt wurde. Und dass die besagte Hunde- und Katzennahrung ohne Tierversuche und ohne Chemie hergestellt wird - wer überprüft das? Wo kann der Konsument heute noch Gewissheit haben, dass er nicht verschaukelt wird?]

 

Freitag, 26. Dezember 2003

Sehr geehrte Frau Bertschinger
Ich behaupte heute, dass die meisten Tierärzte mit echtem Tierschutz nicht viel am Hut haben, sonst würden sie unzählige Tätigkeiten ihres Berufes (Kastrationen ohne Narkose etc.) gar nicht ausüben. Überhaupt: Das ganze System ist tief krank, siehe http://www.vgt.ch/pressespiegel/031219.gif
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler

 

Freitag, 26. Dezember 2003

Sehr geehrter Herr Beeler,
vielen Dank für Ihre Antwort. Ich freue mich, dass es immer mehr Leute gibt, die bewusst alles ein bisschen hinterfragen.
Ich wünsche Ihnen wunderschöne Weihnachten und ein erfolgreiches 2004!
Grüsse
Silvia Bertschinger (E-Mail: loewin1@bluewin.ch), Zug


 

Weihnachts- und Neujahrsgrüsse

Mittwoch, 24. Dezember 2003

Hallo Urs
Ich hoffe, es geht Dir gesundheitlich gut, und ich hoffe auch, dass Du auch (...) mittlerweile im Griff hast.
Uns geht es allen immer noch gut und wir fühlen uns wohl hier in Neuseeland. Es ist Sommer und entsprechend ist es heute sonnig und warm gewesen. So richtig Weihnachtsstimmung kommt dabei natürlich nicht auf, aber es gibt Schlimmeres.
Ich hätte noch einige kleinere Dinge zu erzählen, aber dies kommt später. Ich weiss auch nicht ob Du meine E-Mails veröffentlichen würdest, was mir dann nicht so recht wäre.
Jedenfalls wünsche ich Dir jetzt schon mal einen schönen Weihnachtstag und viel Glück im Jahr 2004.
Herzliche Grüsse
Bert (E-Mail: igu@xtra.co.nz)

 

Mittwoch, 24. Dezember 2003

Hallo Bert
Danke für Deine E-Mail. Was vertraulich bleiben soll, geht nicht ins Forum. Ich will niemanden "vergewaltigen".
Deine Weihnachts- und Neujahrswünsche erwidere ich, obwohl ich vor allem (...) gebrauchen könnte. Aber ich will nicht unhöflich sein, solange ich nicht Horst heisse.
Beste Grüsse
Urs

PS: Saturn - "Geiz ist geil!"


 

Tierhaltung

Datum unbekannt

Guten Tag,
ich finde die Aufklärung, die Sie auf Ihrer Seite betreiben sehr gut und natürlich auch die Arbeit von Erwin Kessler.
Ich habe im Fach Deutsch ein (Übersichts-)Referat über die Missstände in den verschiedensten Tierfabriken (von Huhn bis Schwein usw.) gemacht und würde mich freuen, wenn Sie mir weitere Informationen schicken könnten. Danke.
Florian Egger (E-Mail: egger@sbg.at)

 

Ihre Anfrage

Freitag, 26. Dezember 2003

Hallo Herr Egger
Infos zu Ihrer Anfrage erhalten Sie unter http://www.vgt.ch/ Sie finden dort das umfassendste Archiv zum Thema Tierschutz-Missstände in der Schweiz.
Die Tierschutz-Verhinderungs-Mafia ist trotz Erwin Kessler weiter auf dem Vormarsch, siehe http://www.vgt.ch/pressespiegel/031219.gif
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler


 

Eine konstruktive Nachricht aus Luxemburg

Mittwoch, 24. Dezember 2003
Sehr geehrter Herr Voncken
Vielen Dank für Ihre Nachricht, die mich sehr gefreut hat! Der Einfachheit halber quote ich:

Sehr geehrter Herr Beeler
Oh, es hat lange gedauert, bis ich Ihnen antworte... aber besser spät als nie.
Ist in Ordnung!

Militant - prinzipiell ja. Aber (es gibt ja immer ein "aber": Die militante Art und Weise, die ich persönlich gut finde, ist die "dokumentarische". Also z.B. Fotos oder Filme, die schockieren (siehe z.B. Tierschutz), aber gepaart mit einem nüchternen und sachlichen Ton. Das macht das Ganze sehr professionell und seriös. Vielleicht geht es Ihnen auch manchmal so, dass Sie eher einem sachlichen Vortrag zuhören wollen als einem, der mit vielen subjektiven Äusserungen durchsetzt ist.
Ihr Ansatz ist völlig richtig. Erwin Kessler macht es im Tierschutz so. Das dürfte tatsächlich der bestmögliche Weg sein.

"Meine klare Absicht ist es, der internationalen Glas- und Steinwollemafia den Todesstoss zu versetzen. Wie würden Sie das bewerkstelligen?"
Keine einfache Aufgabe... Vielleicht sollten Sie versuchen, sich mit Leuten zusammenzuschliessen, die ähnliche Interessengebiete haben. Wer könnte das sein? Als erstes mal die Opfer. Ich würde mir so viele Fotos und Berichte von Opfern sammeln, wie ich nur erhalten könnten. Dann würde ich ev. mit Organisationen wie Greenpeace oder Oeko-Test Kontakt aufnehmen - klingt ein bisschen komisch, die in einem Atemzug zu nennen. Aber beide haben einen grossen Kreis an "Kunden", die an diesen Sachen interessiert sind. [Anmerkung der Mythen-Post: Die Praxis sieht leider anders aus!]
Ich würde versuchen, in gewissen Abständen einen Artikel in deren Zeitschriften unterbringen zu können. Oder denen einfach nur das Informationsmaterial geben (manchmal mögen die es nicht, fremde Schreiber zu publizieren).
Ich weiss nicht, vielleicht haben Sie das ja schon gemacht und es hat nicht gefruchtet...
Greenpeace Deutschland findet Glaswolle eine tolle Sache! (Fragen Sie mal nach, ob und falls ja, wieviel Isover bezahlt.) Die Schweizer Firma Flumroc (Steinwolle) trat schon als Sponsor des WWF Schweiz auf.
Oeko-Test hat seinerzeit die "alten" KMFs kritisiert und mittlerweile die Kritik praktisch eingestellt (>Anpassung geht über alles!) Seit einiger Zeit werden sogar mit Steinwolle isolierte Gebäude als "Oekohaus"-Musterbeispiele in Oeko-Test gebracht. Kein Witz!! Wirtschaftliche Interessen haben Vorrang. Und viele Leser haben nicht gerne, wenn "extreme [aber wahre] Ansichten" veröffentlicht werden.
Oeko-Test schwimmt nicht direkt gegen den Strom bzw. will diesen aufhalten, sondern versucht auf seine Art mitzuschwimmen und dabei zu profitieren. Aus demselben Grund habe ich auch Mühe mit K-Tipp, Saldo etc. Motto all dieser (angepassten) Konsumentenschutz-Zeitschriften: die wirklich heissen Themen ja nicht anrühren!!! (>Es könnte finanzielle Einbussen bedeuten)
Ihr Vorschlag, Artikel in anderen Zeitungen/Zeitschriften zu publizieren, wäre gut. NUR: Es ist heutzutage extrem schwierig, dass kritische Beiträge auch übernommen werden. Vor gut einem Jahr hat lediglich der Puls-Tipp in der Schweiz etwas sanft Kritisches zum Thema KMFs verfasst. Von den übrigen Medien (inkl. Schweizer Fernsehen) wird das Thema totgeschwiegen. Alles auf der Mythen-Post Homepage nachzulesen!

"In den USA gibt es das FIN (FIBERGLASS INFORMATION NETWORK). Was halten Sie von dieser Homepage http://www.sustainableenterprises.com/fin/"
Finde ich gut (Schreibstil und Übersichtlichkeit). Was unbedingt fehlt, sind Fotos, um die Leute dazu zu bringen, diese Texte auch zu lesen. Es ist wichtig, den Leuten zu zeigen, welch schlimme Krankheiten diese "Wollen" auslösen können!
Da gehe ich mit Ihnen einig.

Schöne Grüsse zurück und schöne und besinnliche Feiertage!
Guy Voncken (E-Mail: guy.voncken@waagner-biro.com)
Dudelange / Luxemburg
PS: Gestern habe ich die Isolierung für mein Dach bestellt. Natürlich Holzfaser
Gratulation! Gutex? Steico? Bin gespannt auf Ihre praktischen Erfahrungen.
Auch Ihnen schöne Feiertage und ein gutes neues Jahr!
Herzliche Grüsse aus Schwyz
Urs Beeler


 

Information

Samstag, 27. Dezember 2003

http://vegi-tierfutterversand.vegetarismus.ch/
Informativer Web-Auftritt einer sehr couragierten Frau. Silvia Laver klärt seit Jahren bezüglich Tiermissbrauch auf. Weltweit geschieht tagtäglich massivstes Unrecht an wehrlosen Tieren.
B. Clarissa Macho (E-Mail: auf Wunsch der Absenderin am 14.12.04 entfernt)


 

Steinwolle/Glaswolle

Sonntag, 28. Dezember 2003

Hallo,
ich habe Ihren Bericht gelesen und muß Ihnen zustimmen. Welche Möglichkeiten habe ich, um mein Haus korrekt zu dämmen. Ich benötige für die Außenfassade und für das Dach Materialien zum Dämmen.
Welche Produkte gibt es Ihrer Meinung nach, die dafür angemessen sind?
Erbitte um Rückantwort.
Mit freundlichen Grüssen
Peter Harder (E-Mail: harder.peter@onlinehome.de)

 

Dienstag, 6. Januar 2004

Sehr geehrter Herr Harder
Die Aussenfassade nicht dämmen > lesen Sie die betr. Artikel von Dipl.-Ing. Paul Bossert zu diesem Thema auf der Mythen-Post Homepage.
Im Dachbereich: Holzfaserdämmplatten (z.B. Gutex, Steico) oder Zellulose (Isofloc, Thermofloc, Isodan etc.).
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler

PS: Direkt mit obigen Firmen Kontakt aufnehmen und Gruss ausrichten.

 


Aromen, Düfte, ätherische Öle

Sonntag, 28. Dezember 2003

Sehr geehrter Herr Beeler,
vor ca. einem Jahr habe ich Sie kontaktiert, um Informationen über Gentechnik zwecks eines Schulprojektes zu erhalten und Sie haben mir auch sehr weitergeholfen. Seitdem schicken Sie mir regelmäßig die neuen Informationen zur Arbeit der Mythen-Post. So oft ich kann (ich bin 20 und zur Zeit im Abiturstress), verfolge ich Ihre sehr bewundernswerte Arbeit und finde es sehr schätzenswert, dass Sie sich für Umweltschutz und bessere Lebensqualität einsetzen (koste es was es wolle). Ihre Diskussionen und Argumentationen im Forum Ihrer Homepage haben Hand und Fuß und lassen sich mit großem Interesse lesen, obwohl ich zugeben muss, dass ich wenig Ahnung von allergieauslösenden Baustoffen und Dämmmaterialien wie Glaswolle habe. Aber ich lese mich in dieses Thema von Zeit zu Zeit ein. Ich denke, ich bin einer der jüngeren Menschen, die Ihre Arbeit verfolgen. Deshalb schreibe ich Ihnen hier noch einmal, denn in dieser E-Mail soll nicht nur Bestätigendes geschrieben werden.
Heute habe ich von Ihnen eine E-Mail über eine Diskussion mit dem Thema "Duftstoff, Aromen und ätherischen Ölen" erhalten.
Ich selber bin der Meinung, dass unsere Luft überfüllt ist mit Duftstoffen und ähnlichem. In einem Einkaufszentrum kommt man an Parfümläden nicht vorbei, ohne den beissenden Geruch von tausend verschiedenen künstlichen Stoffen zu riechen. Selbst in ausgewählten Teeläden gibt es ätherische Öle, die mehr oder weniger künstliche Bestandteile enthalten.
Jedoch trage auch ich Parfüm und Deo. Ich achte zwar darauf, es in Maßen zu benutzen, um meine Mitmenschen nicht "einzunebeln", aber ich trage es gerne.
Und ich bin ebenfalls von ätherischen Ölen in Duftlampen angetan. Sehr selten befinde ich mich in meinem Zimmer und mache die Duftlampe mit beruhigendem Lavendelöl an, um mich bei diesem Duft in ein Buch zu vertiefen.... Sicher; ich kann mich auch ohne Duftöl entspannen und ein Buch lesen, allerdings genieße ich diesen Luxus des Luftaromas sehr gerne.
Warum sollen Menschen sich das Leben nicht wenigstens ab und zu verschönern, indem Sie einen Duft auftragen oder ein ätherisches Öl genießen? [Anmerkung der Mythen-Post: Ist das wirklicher Genuss?]
Viele von ihnen befreien die Nase bei Erkältungen und verschaffen den Nasennebenhöhlen einmal Entspannung. [Anmerkung der Mythen-Post: Zumindest verspricht dies die Werbung...]
Düfte machen das Leben manchmal einfach schöner, wobei ich mir der Luftverschmutzung dabei bewusst bin. Vielleicht ist der Gebrauch von Düften einfach ein Laster der Menschen, um anderen unangenehmen Düften natürlicher Art aus dem Weg zu gehen und es wäre vielleicht ein Leichtes, sich von künstlichen Düften zu entsagen, aber es verschönert für eine gewisse Zeit den Tag, und jeder einzelne sollte doch seine Vorlieben ausleben können. [Anmerkung der Mythen-Post: Solange es andere nicht tangiert und gesundheitlich schadet.]
Sicher werden Sie mit der Menge der Masse argumentieren, denn wenn Millionen von Menschen Düfte benutzen, hat dies eine gewaltige Auswirkung auf die Luft. [Anmerkung der Mythen-Post: STIMMT GENAU!]
Ich bin mir sicher, dass Sie - wenn Sie mir antworten - unwiderlegbare Argumente vorzuweisen haben und ich bin auf Kritik eingestellt und kann sie auch aufnehmen, allerdings möchte ich meine Gedanken und meine Meinung nicht hinter dem Berg halten, denn es ist wichtig, seine Vorstellungen mitzuteilen und zu vertreten. [Anmerkung der Mythen-Post: Stimmt. Kommunikation durch Konfrontation.]
Mit freundlichem Gruß und gespannt auf die Antwort
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)

 

Dienstag, 6. Januar 2004

Sehr geehrte Frau Bangel
Vielen Dank für Ihre Nachricht.
"Ich bin mir sicher, dass Sie - wenn Sie mir antworten - unwiderlegbare Argumente vorzuweisen haben und ich bin auf Kritik eingestellt und kann sie auch aufnehmen, allerdings möchte ich meine Gedanken und meine Meinung nicht hinter dem Berg halten, denn es ist wichtig seine Vorstellungen mitzuteilen und zu vertreten."
Ich danke Ihnen für Ihre Ehrlichkeit und Offenheit. Tatsächlich könnte ich "losschlagen". Aber ich tue es für heute einmal nicht. Denn Sie haben sich über das Thema selber Gedanken gemacht - und das finde ich sehr gut!
Sie schreiben: "Ich selber bin der Meinung, dass unsere Luft überfüllt ist mit Duftstoffen und ähnlichem." GENAUSO IST ES. Deshalb heisst die Konsequenz: AUSSTIEG! Ziel: (Möglichst) SAUBERE LUFT!
Es ist bedenklich, wie heutzutage Menschen (relativ) saubere Nordsee- oder Bergluft nicht mehr zu schätzen wissen, aber umso mehr auf von der Industrie künstlich hergestellte Duft-Produkte (bzw. Duft-Drogen) fliegen = sich an der Nase herumführen lassen! Zeichen der Entfremdung.
Meine Devise ist einfach: Zu Luft, Wasser, Boden, der Natur und den Tieren etc. Sorge halten!
Es gibt unzählige Leute, die in ihrer Jugend geraucht haben wie die Schlote - bis sie plötzlich selber gemerkt haben, dass sie eigentlich völlig auf dem Holzweg sind. Später sagen sie dann, sie seien "besonders stolz darauf, mit dem Rauchen aufgehört und wenigstens in diesem Punkt Willensstärke gezeigt zu haben". Für diese Menschen wäre es heute undenkbar, zu rauchen; sie machten einen Bewusssteins- und Erfahrungsprozess durch.
Vielleicht wird das Ihnen mit ätherischen Ölen etc. auch so gehen - und Sie werden plötzlich den WERT sauberer Luft erfahren, an einem schönen See oder auf einem Berg tief durchatmen und sich sagen: "Jetzt ist mir wohl!"
Und vielleicht werden Sie von diesem "Punkt der Reinheit" an die Welt der künstlichen Düfte plötzlich nicht mehr mögen.
Eine lustige Geschichte hat mir Robert Marty aus Brunnen erzählt. Früher habe es in Brunnen einen Lehrer gegeben, der Schüler, die rauchten, mit folgender Massnahme "bekehrt" hätte. Sie mussten an einem Mittwochnachmittag in der Schule antreten und Brissago rauchen, bis ihnen schlecht wurde... Die Jugendlichen seien nachher "geheilt" gewesen. Heute dürfte eine solche Therapie kaum mehr durchgeführt werden, obwohl sie erfolgreich war.
Doch zurück zum Thema Düfte: Sie sind heutzutage billig herzustellen und dienen dem Kundenfang. Solche Düfte sind "nicht ehrlich". Es ist z.B. technisch möglich, einen Duft herzustellen, auf den Männer total abfliegen. Wenn eine Frau ein solches Parfüm aufträgt, wird der spätere "Erfolg" nicht ausbleiben. Nur: "Es" passt nicht - und Ernüchterung wird sich einstellen.
Bei den Tieren spielt der Duft bei der Partnerwahl eine enorme Rolle. Beim Menschen (der biologisch gesehen nichts anderes als ein Säugetier ist) ist es genauso. Deshalb bin ich dagegen, dass dieses Naturgesetz künstlich ausser Kraft gesetzt bzw. verzerrt wird.
Im übrigen ist der natürliche Duft einer Frau für den Mann am anziehendsten - und umgekehrt (vorausgesetzt, sie passen zusammen!). Es wurde sogar wissenschaftlich belegt, dass die natürlichen Körper-Duftstoffe am meisten "anturnen". Aber statt dies als Erkenntnis "Hört wieder auf Eure natürlichen Instinkte und vor allem Eure Nase" auszulegen, begann man künstlich mit der Herstellung von Pheromonen und deren Vermarktung. (Motto: Geld hat Vorrang!)
Die Nase hat eine hervorragende Funktion in der Möglichkeit der Beurteilung von anderen Leuten. "Ich mag den nicht riechen", kann man wörtlich nehmen.
Diese Fähigkeit ist jedoch bei einem Grossteil der heutigen Männer/Frauen zugeschüttet bzw. verkümmert. Künstlicher Duftgestank wird als "normal" empfunden.
Ich behaupte, dass sauberes, klares Denken an saubere Luft, eine intakte Umgebung etc. geknüpft ist. Da verträgt es keine Schadstoffe (z.B. auch Amalgam etc. nicht).
Bier z.B. wirkt entspannend, doch diese wohltuende Wirkung "rächt" sich, indem noch am anderen Tag das Reaktionsvermögen deutlich schlechter ist.
Parfüms, ätherische Öle etc. werden von KonsumentInnen nach längerem Gebrauch gar nicht mehr richtig wahrgenommen. In der Folge werden die Dosen erhöht, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Das Geruchsempfinden nimmt weiter ab. Die Betroffenen bestreiten das, aber es ist so. Anders wären die extremen Duftfahnen von exzessiven Parfümträgerinnen und Rasierwasserträgern gar nicht möglich.
Mit dem Geruchsverlust ist auch ein Sensibilitäts bzw. Wahrnehmungsverlust verbunden.
Zur heutigen Duftüberflutung kann ich nur sagen: "Denn sie wissen nicht, was sie tun."
Sie schreiben: "...jeder einzelne sollte doch seine Vorlieben ausleben können." Wenn's den anderen nicht tangiert und keine gesundheitlich negativen Auswirkungen hat, i.O. Nur ist dies bei Duftlämpchen, ätherischen Ölen, parfümieren Waschmitteln, Weichspülern etc. eben gerade NICHT der Fall! Und das Problem ist, dass die entsprechenden Auswirkungen heutzutage entweder gar (noch) nicht erkannt oder einfach ignoriert werden.
Duftstoffallergien, MCS etc. haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Ebenso Symptome wie Kopfweh (Sick Buidling Syndrom) etc. DAS SIND KLASSISCHE FRÜHWARNZEICHEN!
Heute jedoch gilt: Profit um jeden Preis, egal, wenn die Leute daran auch krank werden!
Drogen (legal oder illegal) sind nie Zeichen einer gesunden Gesellschaft.
Von Cicero, Marcus Tullius, röm. Redner und Staatsmann (106-43 v. Chr.) stammt der Spruch: "Die Frau riecht am besten, die nach gar nichts riecht." (Ad Atticum) Dieser Meinung schliesse ich mich an. (Gilt natürlich auch für den Mann!)
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler

PS: Haben Sie dieses Streitgespräch auch gelesen, siehe http://www.mythen-post.ch/datei_archiv_17_11_03/bossert_november_2003.htm

 

Dienstag, 6. Januar 2004

Sehr geehrter Herr Beeler
Danke für die Antwort! Ich wünsche Ihnen ein frohes neues Jahr und weiterhin viel und vor allem noch mehr Erfolg mit Ihrer Arbeit. Sie haben natürlich mit allem, was Sie schreiben recht und ich stimme Ihnen auch zu. Dennoch werde ich mir den Luxus von Parfüm leider(!) nicht abgewöhnen. [Anmerkung der Mythen-Post: Junge Frau, junge Frau...!] Und natürlich genieße ich schon jetzt die Qualität reiner Luft [Anmerkung der Mythen-Post: Zuhause?], da ich schon seit Jahren mit meiner Familie nach Frankreich fahre, um dort zu campen und Kanu zu fahren. Diese Urlaube ziehe ich anderen Urlauben in touristenüberfüllten Feriengegenden (Mallorca etc.) immer vor!
Allerdings möchte ich Ihnen von einer sehr komischen und in diesem Zusammenhang auch etwas unheimlichen Geschichte berichten: Unter meinem Regal im Zimmer stand bis vor ein paar Tagen meine Duftlampe. Die Schale, in die das Wasser und das Öl kommt, ist aus Glas. In meinem Regal steht mein Parfüm. Nachdem ich mir die Hände eingecremt hatte (sogar mit parfümfreier Handcreme) [Anmerkung der Mythen-Post: Die Haut regeneriert sich selber - ohne Cremen und Salben.], nahm ich mein Parfüm und es rutschte mir aus der Hand. Sie wissen sicher schon, wo es hingefallen ist: Es fiel auf die Glasschale der Duftlampe - und diese zersprang in Scherben.
Es ist tatsächlich passiert. Ich denke mir das nicht aus, um Ihnen ein Zeichen vorzugaukeln oder ähnliches. Dafür hätte ich ja keinen Grund. Aber vielleicht sollte ich dieses Geschehen als Zeichen nehmen und mir keine neue Duftlampe kaufen. [Anmerkung der Mythen-Post: Sehr richtig!]
Mein Parfümflakon ist nicht zerbrochen... Aber vielleicht passiert das ja auch noch. Ich werde mir jetzt das Streitgespräch, auf welches Sie mich hingewiesen haben, durchlesen und verbleibe mit herzlichen Grüßen
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)

P.S.: Ich bin Schülerin einer UNESCO-Projektschule und in diesem Zusammenhang entsteht gerade eine Website zum Thema "Baltic-Sea-Project". Unsere Projektarbeit befasst sich mit dem gesamten Ostseeraum, seinen Problemen für Fische, Wasser und Strand. Das Baltic-Sea-Project wurde geschaffen, um die Menschen auf die Umweltprobleme im Ostseeraum aufmerksam zu machen und um Lösungen zu finden. Unsere Homepage ist ein kleiner Beitrag zu diesem Projekt und ist bald freigeschaltet (...).
Noch eine Frage: Sind alle Themen der Mythen-Post durch Suchmaschinen zu finden? Denn ich bin mir sicher, dass Ihre Arbeit viele Informationen für Schülerreferate enthält. Es ist heutzutage nämlich immer schwerer, gute und richtige Informationen zu finden.

 

Dienstag, 6. Januar 2004

Sehr geehrte Frau Bangel
Ich wünsche Ihnen ebenfalls ein gutes neues Jahr. Ja, Erfolg kann ich gebrauchen. Vor allem in einer Gesellschaft, in der Geld das A und O ist.
Dass viele Frauen an ihrem Parfüm hängen, ist mir bekannt. Freuen wir uns umso mehr an der zerstörten Duftlampe - diese Scherben sind kein Verlust, sondern ein Gewinn!!
Frankreich finde ich ebenfalls sehr schön, um dort Ferien zu machen. Passen Sie aber mit dem Kanu auf!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler

PS: Mit der Bemerkung, dass es heutzutage schwierig ist, wichtige und nützliche Informationen zu finden, haben Sie sehr recht.
Die Mythen-Post Homepage weist aktuell zwischen 70'000-80'000 Hits pro Monat auf. Meist wird dabei via google.ch, google.de, google.at und search.ch gesucht.

 

Dienstag, 6. Januar 2004

Nur noch kurz: Habe das Streitgespräch mit Bossert gelesen. Sie haben ja einen wunderbaren Humor. Bossert wird, wenn er nicht mehr weiterkommt, sofort aggressiv. Daran merkt man, dass er nicht mehr weiter weiß. Für mich haben Sie das Streitgespräch gewonnen, auch wenn Bossert leider nicht zu überzeugen ist, dass er sich entscheiden muss.
Einen schönen Abend noch!
Jasmin Bangel (E-Mail: jazzieba@yahoo.com)

 

Dienstag, 6. Januar 2004

Sehr geehrte Frau Bangel
Vielen Dank für die Nachricht und das Kompliment! Ja, diese Gesellschaft lässt sich nur als Komödiant überleben...
Obwohl ich mich viel mit ernsten Themen auseinandersetzen muss (jemand muss diesen Job ja machen), ist meine Lieblingssparte eigentlich der Humor.
Als psychischen Ausgleich sehe ich mir gerne Sendungen wie "Bewitched" (Deutsch: "Verliebt in eine Hexe" mit Elisabeth Montgomery in der Hauptrolle), "Mr. Ed" (das sprechende Pferd), "Seinfeld" und "Frasier" an. Mir gefällt auch Harald Schmidts Humor (wobei der qualitativ stark variiert).
Schmidt hat z.T. wirklich hervorragende Unterhaltung geboten, z.B. Geschichtsunterricht mit den Playmobil-Figuren, Analyse des politischen Weltgeschehens etc. - Humor und Unterhaltung auf höchstem Niveau!
Schmidt ist jedoch leider auch zu totalen Witz-Fehlgriffen, humorlosen Geschmacklosigkeiten etc. imstande (vgl. v.a. frühere Episoden zusammen mit seinem Kollegen Feuerstein). Comedy-Müll würde ich als Regisseur oder Produzent nicht durchlassen. Wobei es aber vermutlich die Tiefen braucht, damit man die Höhen erkennt. Und alles ist auch immer eine Frage der Entwicklung und Erfahrung.
Noch zu Bossert: Bei ihm ist schade, dass er aus seinen praktischen Erkenntnissen nicht die nötigen Konsequenzen zieht. Das Streitgespräch ist ein "harter Fight". Von dem ich profitiert habe, weil Bossert meine Schwächen aufzudecken versuchte, ähnlich einem erfahrenen Boxer. Fürs Boxen schwärme ich übrigens nicht, aber von Mohammed Ali kann man lernen.
Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht!
Mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler


 

Weihnachts- und Neujahrsgrüsse

Montag, 29. Dezember 2003

Hallo Urs
Danke für Dein E-Mail.
Ich bedaure, dass Du immer noch finanzielle Probleme hast, glaube aber nicht, dass es gerechtfertigt ist, meinen Vater, der noch nie eine besonders gute persönliche Beziehung zu Dir hatte, deshalb als geizig zu bezeichnen, weil er nicht bereit ist, Dir mal eben xy Mio CHF zu schenken, bzw. (...) zu investieren.
Du hast Dich bewusst selbst in diese Misere hineingesteuert, indem Du die Mieter rausgeschmissen hast [Anmerkung der Mythen-Post: Sie sind selber gegangen. Zum Glück!] aus Gründen, weil Du Dich nicht an deren "schlechte Gewohnheiten" anpassen wolltest [Anmerkung der Mythen-Post: Weil es auch keinen Sinn machen würde, sich an "schlechten Gewohnheiten" anzupassen!] und dennoch in dem für Dich viel zu grossen und zu teuren Haus wohnen bleiben wolltest. [Anmerkung der Mythen-Post: Ein rationales Argument.] Ich bin nicht davon überzeugt, dass es eine überwältigende Überwindung gebraucht hätte, sich an ein paar Mieter im Haus "anzupassen" [Anmerkung der Mythen-Post: Hier "checkt" es Bert nicht.], zumal offensichtlich Deine finanzielle Existenz davon abhängig gewesen wäre. [Anmerkung der Mythen-Post: Die Logik, die dahinter steckt. Wenn's finanziell eng wird, gibt's nur einen Ausweg - Anpassung. Ohne sich die bösen Folgen davon zu vergegenwärtigen!]
Anyway - Happy New Year - Es Guets Nüüüüs - Ein Gutes Neues Jahr!
Viele Grüsse
Bert (E-Mail: igu@xtra.co.nz)

PS: Mars ist rot!


 

Eine heftige Debatte zwischen langjährigen Freunden

Sonntag, 4. Januar 2004/
Dienstag, 6. Januar 2004

Urs Beeler: Standard
Bert Engelbrecht: Grün
Urs Beeler: Rot

Hallo Urs
Danke für Dein E-Mail. Der Einfachheit halber schreibe ich meine Kommentare zu Deinem E-Mail in Deinen Text in Farbe, ähnlich wie Du dies jeweils im Mythen-Post-Forum tust.
Gruss Bert

Hallo Bert
Es geht hier nicht so sehr um Deinen Vater, sondern um Dich! Warum erwähnst Du dann meinen Vater? Wie Du ja weisst, habe ich keine xy Mio CHF. Und was ist mit Deinen Beteiligungen? Wenn Du wolltest, könntest Du es über das Geschäft machen. Schliesslich bist Du "Vice-Precident".
Wie ich Deiner Mail entnehme, hast Du im Grunde nichts kapiert. [Anmerkung der Mythen-Post: Beeler formuliert es hier sehr hart. Er meint unter "kapieren", dass es ihm um UNABHÄNGIGEN und FREIHEIT geht und dies Bert Engelbrecht - nach über 20 Jahren Freundschaft - nicht "klar" sei.] Wie konnte man meinem E-Mail auf Grund Deines vorangegangenen E-Mails entnehmen, dass ich nichts kapiert hätte? Wenn Du nachliest und nachdenkst, kommst Du ev. darauf!
Das ist bedenklich für jemand, der mich seit über 20 Jahren kennt. Und von dem ich dachte, er sei mein Freund. Doch wie heisst der bekannte Spruch: Erst in Geldfragen lernt man die Menschen richtig kennen. Genau! Wahrscheinlich hättest Du gerne, dass ich meinen Besitz verkaufen würde und in eine Sozialwohnung einziehen würde, damit ich Dir das Geld überweisen könnte und Du in Deiner "Festung" wohnen bleiben könntest. Habe ich das je verlangt? Du unterstellst mir Dinge und entlarvst dabei Dein eigenes Denken. Besser späte Erkenntnis als gar keine! Für Dich wäre es undenkbar, xy Mio. oder einen x-beliebigen Betrag irgendwo zu "parkieren". So wie für Vater Engelbrecht, so scheint auch für Dich mittlerweile Geld eine lebensbestimmende Funktion bekommen zu haben. Fragt Euch einmal: Was wärt Ihr ohne Geld? Ohne Geld wäre ich von der Sozialhilfe abhängig und hätte einen niedrigen Lebensstandard. Das wäre für mich kein Grund für Selbstmordgedanken oder ein Grund, andere für meine Situation verantwortlich machen zu wollen. [Anmerkung der Mythen-Post: Eine kluge Antwort von Bert Engelbrecht. In der Praxis ist es jedoch heutzutage so, dass nicht gilt: "Geld und Glück dem Ehrlichen und Tüchtigen", sondern "Geld und Erfolg dem Skrupellosen und Angepassten". Und deshalb kann man nicht dem Einzelindividuum allein die Schuld für ein allfälliges finanzielles Scheitern geben, sondern eben auch "anderen", sprich der Gesellschaft!] Du weichst hier aus. Du würdest vorliegend nicht helfen, selbst wenn Du PROBLEMLOS könntest. DARUM geht es. Nach 8 Jahren hast Du - ohne es vermutlich selber zu merken, weil es langsam vor sich ging - ähnliche Züge wie Dein Vater entwickelt. Wenn Du meinst, das sei "richtig" - es ist Dein Leben! Aber mit einem Horst-Bert Engelbrecht habe ich nichts am Hut!
Geld ohne Gesundheit, Zufriedenheit, eine geistige Unabhängigkeit, Freiheit und Lebensqualität (eine intakte Umgebung!) ist praktisch nutzlos. Die meisten Menschen sind sich dessen nicht bewusst. Geld stellt einen tauschbaren Gegenwert zu Leistung dar, und um Geld zu erhalten, muss man normalerweise Leistung erbringen, die von anderen benötigt wird. Deine Theorie stimmt natürlich, aber auf der anderen Seite ist es heute kaum noch möglich, in unserer überbevölkerten Zivilisation dauerhaft Gesundheit, Zufriedenheit, Unabhängigkeit, Freiheit und Lebensqualität in einer intakten Umgebung ohne Leistung/Geld zu erreichen und schon gar nicht, wenn man so verwöhnt und anspruchsvoll ist wie Du. [Anmerkung der Mythen-Post: Die Engelbrechtsche Geld-/Leistung-Theorie stimmt am Anfang, aber sie steht nicht fest für alle Zeit!] Tja, der Kontakt zu Deinem Vater scheint wirklich abgefärbt haben. "Faust im Sack" und "Leistung" erbringen. Dabei handelt es sich um eine "erzwungene Leistung" - als Preis für den Frust gibt's Geld. Ein hoher Preis!
Das Thema "Leistung" und "Geld" habe ich bereits vor 15 Jahren abgehandelt. Wer will, kann es nachlesen.
Es wäre gut, mehr Leute wären verwöhnt und anspruchsvoll. Dann würde die Welt besser aussehen und die Menschen wären glücklicher. Dann gäbe es z.B. auch weniger NEID auf Personen, die unabhängig und frei leben wollen.
In den vergangenen 8 Jahren scheint eine immer grösser werdende geistige Kluft zwischen uns entstanden zu sein. Ich glaube, Du bist in dieser Zeit noch extremer, kompromissloser und verbittert geworden, während dem ich mich nicht besonders verändert habe. Ich bin erfahrener und geradliniger geworden. In der Art der vergangenen 5 Jahre möchte ich mich auch weiter entwickeln. Mit "verbittert" hat dies nichts zu tun. [Anmerkung der Mythen-Post: sondern mit Freiheit und Unabhängigkeit!] Ich weiss, was ich will und was nicht.
Vermutlich würdest Du Dich heute mit Markus Waldvogel und Herr Fritschi von der SKB besser verstehen als mit mir. Who knows? Ihr könntet z.B. über Euer Lieblingsthema - Geld - reden... Ist recht so. Im Laufe der Zeit verändern sich eben auch die Menschen. Und viele Ehen gehen auseinander. Du warst jahrelang ein treuer, verlässlicher Freund, den ich sehr schätzte. Müsstest Du Dich aber heute zwischen einem Koffer mit 2 Mio. Schweizer Franken und mir entscheiden, würdest Du Dich - "der neue Bert" - seien wir offen, höchstwahrscheinlich für den Koffer entscheiden. Wenn ich 2 Mio CHF geschenkt bekäme, wäre ich bereit, Dein Haus zu kaufen, und Du könntest dort wohnen bleiben. Das wäre durchaus möglich. Aber gleichzeitig würdest Du auch noch versuchen, möglichst viel Profit mit (anderen) Mieteinnahmen herauszuschlagen! Stimmt's oder habe ich recht? [Anmerkung der Mythen-Post: Und mit Beelers Unabhängigkeit und Freiheit wäre es vorbei!]
"An ihren Taten müsst ihr sie erkennen!" Damit ist bildlich alles gesagt, was gesagt werden muss. Und eine weitere Korrespondenz erübrigt sich. Du scheinst inzwischen so sehr von Dir selbst eingenommen und überzeugt zu sein, dass Du keinerlei Kritik mehr verträgst und nur noch Deine Meinung gelten lässt. Wenn es nach Dir ginge, müssten sich alle Leute an Dich anpassen. Wenn es sich um positive, gut gemeinte Kritik handelt, die einen weiter bringt, bin ich durchaus "lernfähig". "Geld" ist für mich jedoch kein Mittel der Überzeugung! [Anmerkung der Mythen-Post: Vor allem dann nicht, wenn es zum Zwecke der Machtausübung eingesetzt wird!]
Wenn ein anderer bessere Argumente als ich vorbringt, kann ich vom ihm lernen. Falls ich bessere Argumente habe, ist es umgekehrt.
Du kannst mich ruhig als "von sich selbst eingenommen" und "überzeugt" kritisieren. Mich interessiert, ob das, was ich sage, stimmt. Wenn ich Fehler mache, korrigiere ich diese.
Falls es so wäre, wie Du schreibst, dass ich "nur meine Meinung gelten liesse", dann wären im Forum gar keine anderen Meinungen zu lesen als meine. Ist in der Praxis aber nicht so!
"Wenn es nach Dir ginge, müssten sich alle Leute an Dich anpassen." Hier stellt sich die Frage: Was wäre daran falsch? Würde es gesellschaftlich mehr nützen oder schaden?
Wichtig ist, selber bestmöglich denken zu lernen, seine Energie zum Positiven einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen!
"Denken und tun, tun und denken, das ist die Summe aller Weisheit." (Goethe)
Gruss
Urs

PS: Eine riesige Plakat-Kampagne in ganz Deutschland. Darauf ein Bild mit Vater Engelbrecht und jeweils verschiedenen Inhalten/Sprüchen: "Faust im Sack!" - "Passen Sie sich an!!" - "Der Aufschwung kommt!" - "Wachstum ist das halbe Leben!" - Zusammen mit Roger Schawinski erfolgreich strahlend: "Nur der Zaster zählt!" - Neben einem Bettler unter einer Brücke: "Selber schuld...!!"
Goethes Faust neu überarbeitet. Szene im Studierzimmer. Faust: "Was ist es, was die Welt im Innersten zusammenhält?" Engelbrechtscher Chor im Hintergrund: "GELD und ANPASSUNG...!!!" Was sollte so eine Plakat-Kampagne bringen? Ich käme nie auf so einen Gedanken.

[Anmerkung der Mythen-Post: Beeler springt hier mit seinem über Jahre besten und treusten Freund Bert Engelbrecht ziemlich unzimperlich um und verschont ihn nicht, getreu dem Motto: "Kommunikation durch Konfrontation" (Hans A. Pestalozzi). Wobei: Keine Angst - Bert Engelbrecht hat durch jahrelangen Kontakt mit seinem knallharten Manager-Vater "Nerven wie Drahtseile" entwickelt und sich als zähe norddeutsche Natur an orkanähnliche Sturmböen gewöhnt.]


 

Ein gutes Neues Jahr!

Dienstag, 6. Januar 2004

Lieber Christian (E-Mail: info@mcs-liga.ch)
Danke für die guten Wünsche! Dir ebenfalls von Herzen eine gutes Neues Jahr, viel Kraft und Durchhaltevermögen!
Mit besten Grüssen aus Schwyz
Urs Beeler


 

Die besten Wünsche für 2004

Dienstag, 6. Januar 2004

Lieber Matthias Bumann
Auch Ihnen die besten Wünsche für 2004! Und vielen Dank für Ihre wertvolle Arbeit. Speziell auch für das Aufschalten meiner Isolationsbeiträge auf Ihrer Homepage.
Herzliche Grüsse aus Schwyz
Urs Beeler (E-Mail: info@dimagb.de)


 

Ein älteres Fertighaus kaufen?

Dienstag, 6. Januar 2004

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin über das Internet auf Sie aufmerksam geworden. Auch wenn sich meine Frage nicht direkt mit einem Bauvorhaben befasst, so hoffe ich doch, dass Sie mir weiterhelfen können.
Ich stehe vor der Entscheidung, ein Fertighaus der Firma "Kampa" mit dem Baujahr 1987 zu kaufen. Bisher bin ich vor dem Kauf dieses Hauses zurückgeschreckt, da ich im Internet, insbesondere auf Ihrer Seite, zahlreiche negative Berichte über die in Fertighäusern verwendeten Dämmstoffe und die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken gelesen habe. Des weiteren befürchte ich, dass die zahlreich verwendeten Spanplatten möglicherweise stärker mit Formaldehyd belastet sind als man sich dies in einem Wohnhaus wünscht. Sicherlich galten 1987 andere bzw. geringere Grenzwerte als dies heute der Fall ist.
Was können Sie mir hierzu empfehlen, kann man ein solches Haus bedenkenlos kaufen? Wie sieht es bei Umbau oder Renovierungsarbeiten mit austretenden und eventuell nicht mehr zu verwendender Dämmwolle aus?
Ich wäre Ihnen sehr dankbar wenn Sie mir kurzfristig eine objektive Antwort senden würden, die mir bei meiner Entscheidung weiterhilft, ganz gleich wie sie ausfällt.
Im voraus vielen Dank
Mit freundlichen Grüssen
Daniel Scholtes (E-Mail: diverdaniel@arcor.de)

 

Dienstag, 6. Januar 2004

Sehr geehrter Herr Scholtes
Die Firma "Kampa" kenne ich nicht. Erfahrungsgemäss befindet sich bei vielen Holz-Fertighäusern in den Zwischenwänden (meist aus Spanplatten) Glaswolle. Ihr Objekt hat Jg. 87. Die dort mit grosser Wahrscheinlichkeit eingesetzte Mineralwolle gilt heute offiziell als "krebsverdächtig."
Bei den Spanplatten dürfte ein grosser Teil des [flüchtigen] Formaldehyds zwischenzeitlich ausgegast sein. Trotzdem sind Spanplatten eine "Altlast" und kein Anlass zur Freude!
Das Dach dürfte erfahrungsgemäss mit Glas- oder Steinwolle isoliert worden sein.
Generell: Grenzwerte geben keine Gewissheit!
Beim einem Umbau haben Sie nachher KMF-Partikel im ganzen Haus [...und damit Probleme]! Nicht empfehlenswert!
Mein Tipp: Im Zweifel NEIN.
Überlegen Sie sich einen Grundstückskauf mit einem Neubau nach streng baubiologischen Kriterien. Ein gesundes Haus - ohne Kompromisse!
Ein Hausbau muss gut überlegt sein. Es braucht die richtigen Materialien und ehrliche Fachleute. Beides ist heutzutage nicht leicht zu finden!
Hier können Sie sich über Baubiologie informieren, siehe http://www.haganatur.ch/
Und die Adresse einer Kontaktperson in Deutschland, Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann, E-Mail: info@dimagb.de
Hoffe, Ihnen mit diesen Angaben gedient zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüssen
Urs Beeler

 

Forum Dezember 2003 (Teil 1)
Forum Dezember 2003 (Teil 2)
Forum Dezember 2003 (Teil 3)
 

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