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Mittels Kompost wertvollen Dünger gewinnen
Kompostieren - ein jahrtausendealtes Verfahren

Abgestorbene Pflanzenteile und tierische Reste sind in der Natur Grundlage für die Entfaltung neuen Lebens. Eine Vielzahl von Mikroorganismen an und im Boden ernährt sich davon und hinterlässt Substanzen, die die Entwicklung der Pflanzen direkt (Kohlendioxid, Wasser, Nährstoffe) und indirekt (Humusstoffe) begünstigen. Das Leben in seiner Gesamtheit vollzieht sich in Kreisläufen und kennt daher keine Abfälle.
Bereits vor mehreren Jahrtausenden entdeckten Menschen in der Kompostierung ein Verfahren, mit dem die erwähnten Naturvorgänge wesentlich intensiviert werden konnten. Kompostierung ermöglicht die Verarbeitung grosser Mengen organischer Reste in kurzer Zeit auf kleiner Grundfläche.

Kompostieren - was heisst das?
Kompostieren ist der naturgemässe Weg, Energie und Nährstoffe aus organischen Küchen- und Gartenabfällen als natürliche Pflanzennahrung wieder in den Kreislauf der Natur einzubringen. Wir unterscheiden zwischen:

  • Mulchkompost (auch Frisch- oder Schnellkompost genannt) zur Bodenbedeckung und Nährstoffversorgung der Kulturen sowie
  • Reifekompost (nach etwa 6 Monaten) zum Einpflanzen und Ausbringen an junge Setzlinge.

Ähnlich einem natürlichen Isolationsmaterial schützt Kompost den Boden vor Trockenheit oder zuviel Nässe und schafft so die besten Bedingungen für eine ungehinderte Tätigkeit des Bodenlebens. Dadurch werden die Pflanzen langsam aber stetig und nach Bedarf mit Nährstoffen versorgt. Kompost hat zudem gute Wärme- und Wasserrückhalteeigenschaften, was das kräftige Wurzelwachstum fördert. Er kann einen raschen Wechsel des ph-Wertes (Säuregrad) ausgleichen und hat damit eine neutralisierende Wirkung auf gewisse toxische (giftige) Substanzen. Ausserdem macht Kompost den Boden locker bzw. krümelig und verhindert somit eine Bodenerosion durch Kälte oder Hitze.
Für den modernen Gartenbau nach biologischen Gesichtspunkten ist Kompost der wichtigste Grundstoff. Seinen echten Wert werden Sie erfahren, wenn Sie Gemüse und Früchte in Ihrem Garten naturgemäss anbauen.
Biologisch gezogene Pflanzen sind gesünder, stärker, lagerfähiger und weniger anfällig gegen Krankheiten. Sie garantieren ausserdem ein Maximum an lebenswichtigen und wertvollen Nährstoffen.

Was kann kompostiert werden?
Kompost heisst auch "Zusammengesetztes". Kompostieren kann man praktisch alles, was an organischem Material in Küche und Garten anfällt, z.B. Rasenschnitt, jeglichen Abraum von Blumenrabatten und Gemüsebeeten, ferner Hecken-, Strauch- und Baumschnitt, Laub, Gemüseabfälle aus der Küche, Kaffeesatz und Teeblätter, Käserinden, Kartoffel- und Obstschalen, mehlige Speiseresten usw.


 

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