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Untersuchung ergab
Kreislaufschäden durch Passivrauchen


Wer selber nicht raucht, aber passiv den Rauch anderer Tabakkonsumenten einatmen muss, erleidet ähnliche Kreislaufschäden wie die Raucher selbst. Bei Rauchern und Passivrauchern verhärten die Wände der Schlagadern deutlich schneller als bei Nichtrauchern, die in rauchfreier Umgebung leben.
Dies ergab eine australisch-britische Untersuchung an 78 jungen gesunden Freiwilligen, je zur Hälfte Frauen und Männer im Alter zwischen fünfzehn und dreissig Jahren. Je ein Drittel waren Raucher, Passivraucher und Vergleichspersonen, die sich nie regelmässig in verrauchten Räumen aufhielten. Die Passivraucher hatten nie selber geraucht, mussten sich aber in den drei Jahren vor der Untersuchung am Arbeitsplatz oder zu Hause täglich mindestens eine Stunde lang dem Rauch anderer aussetzen.
Ultraschallmessungen zeigten, dass die Armschlagadern bei aktiven und passiven Rauchkonsumenten sich nach einem Druckreiz nur etwa halb so stark erweiterten wie bei rauchfrei lebenden Personen. Verhärtung der Arterienwände gilt als Zeichen einer beginnenden Arteriosklerose. (asp)


Anti-Raucher-Kampagne

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