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Holzöfen als private Kehrichtverbrennungsanlagen
Private Abfallverbrenner am Werk

Dr. Werner Steinegger, Celfa-Direktor, kritisierte die (positiven) Aktivitäten des Amtes für Umweltschutz des Kantons Schwyz. Nach dem "Boten" vom 13. November 1998 sprach er von "ayatollischem Eifer".
H+I Präsident Steinegger ist offenbar noch eines Weltbildes behaftet, wonach wirtschaftliche Prosperität nur auf Kosten der Umwelt möglich sei. Umweltschutz und Gewerbepolitik werden demnach als Gegensätze thematisiert. Nun: Solche Industrievertreter outen sich durch ihre Aussagen selber.

Die Fakten
Wie detaillierte Untersuchungen zeigen, führt z.B. bereits die Verbrennung kleiner Mengen von behandelten Holzabfällen zu stark belasteten Aschen. Diese stellen nicht nur eine erhebliche Belastung der Luft, sondern auch für die Böden und über die Nahrungskette eine Gefahr für uns Menschen dar.
Die Abfallentsorgung im eigenen Holzofen führt zu aggressiven Abgasen. Mittels chemischer Analysen der Rückstände lässt sich der Einsatz unzulässiger Brennstoffe eindeutig nachweisen und strafrechtlich verfolgen.
Der Umweltschutzpolizei, die gegen Umweltsünder vorgeht, gebührt ein doppelter Dank: sie sorgt mir ihren Aktivitäten im Interesse der Bevölkerung nicht nur für saubere Luft; durch das Aussprechen von happigen Bussgeldern erhält die Bezirkskasse ausserdem einen willkommenen Zustupf.

Der Mensch ist kein Filter
Viele brennbaren Abfälle - ob Holz oder Papier, Kunststoff oder Verbundmaterialien - sind mit Schwermetallen (Cadmium, Blei, Zink, Kupfer, Chrom etc.) und Halogenen (Chlor, Fluor) belastet. Bei einer illegalen Entsorgung werden diese Stoffe freigesetzt, oder es entstehen Schadstoffe wie Stickoxide, Salzsäure, Kohlenwasserstoffe, Dioxine und Furane. Der Schaden für Menschen, Tiere, Böden und Grundwasser ist gross. Aufgrund der relativ geringen Kaminhöhen gilt dies für den eigenen und den nachbarlichen Garten verstärkt.
Messungen zeigen, dass bei der Abfallverbrennung im Cheminée oder im Holzofen rund 1000mal mehr Dioxine freigesetzt werden als in einer modernen Kehrichtverbrennungsanlage!
Trotz erklärtem Widerstand rückständiger Kreise werden wir selbstverständlich auch in Zukunft im Interesse der Öffentlichkeit über dieses wichtige Thema berichten. (afu/red)

 

Umweltschutz

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