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"Natur nicht missbrauchen"
Auch der Papst setzt sich für den Umweltschutz ein

Die Natur sei den Menschen von Gott zum Gebrauch, nicht aber zum Missbrauch anvertraut worden. Das Fasten und die anderen von der Kirche vorgeschlagenen Busspraktiken seien nicht ein Zeichen der Geringschätzung des Materiellen, sondern - im Gegenteil - Gegengift gegen die zügellose Gier und Habsucht, welche die Menschen dazu treibe, zu beherrschen, was immer sie umgebe. Die "Kultur des Beherrschens" führe, so der Papst, zu Missbräuchen und Entstellungen der Natur. Ökologische Gleichgewichte würden gestört, und auch vor der Gefahr schwerer Umweltkatastrophen mache die "Kultur des Beherrschens" nicht halt.
Erst die "richtige Perspektive" entspreche dem Geist der Schöpfung, wie er in der Bibel verzeichnet sei, wo dem Menschen das Privileg zugeordnet werde, die Güter der Welt zu nutzen, nicht aber, sich zu deren Herrn aufzuwerfen, sie zu zerstören. Die Bibel wolle den Menschen als "Mitarbeiter" Gottes in der Weiterentwicklung der Schöpfung.

 

Umweltschutz

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