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Wohnungsmarkt
Schweizerinnen und Schweizer verfügen über grosse Wohnflächen

Es gibt kein anderes Land auf der Welt, das für 7'000'000 Einwohner weit über 3'000'000 Wohnungen zur Verfügung stellt. Es würde eine halbes Jahrhundert dauern, müsste man die heute bestehenden Häuser in unserem Land nochmals bauen. Allein zwischen 1980 und 1990 nahm der Wohnungsbestand um 17% zu. Im gleichen Zeitraum verzeichnete aber die Wohnbevölkerung lediglich einen Zuwachs von 8%. Entsprechend nahm die durchschnittliche Anzahl Personen pro Wohnung weiter ab (von 2,5 im Jahre 1980 auf 2,3 im Jahre 1990). Aber auch die flächenmässige Wohnraumbeanspruchung nahm zu. Die Fläche pro Wohnung stieg in der Periode von 1961 bis 1980 von durchschnittlich 88 m2 auf 109 m2 im Zeitraum von 1981 bis 1990.

Angebotsüberhang auf Teilmärkten
Der Leerwohnungsbestand ist immer ein Indiz für die momentane Konjunkturlage. In rezessiven Phasen erhöht sich die Lehrwohnungsquote mit einer leichten zeitlichen Verzögerung auf die Wirtschaftsentwicklung.
Eine hohe Leerstandsquote führt zu einer Zurückhaltung bei Investitionsprojekten.
Nach einer langen Zeit der ständigen Siedlungsausdehnung "ins Grüne" beschäftigt man sich jetzt plötzlich immer mehr mit dem Bestehenden. Statt bisher rund 40'000 Wohnungen pro Jahr wird der Bedarf an neuen Wohnungen in naher Zukunft nur noch bei jährlich etwa 15'000 Einheiten liegen. Die Immobiliennachfrage wird sich vom Bauland zunehmend auf bestehende Liegenschaften verlagern. Dabei dürften die Wohnungspreise nicht mehr nur durch die Land- und Baukosten, sondern vermehrt durch die Zahlungsbereitschaft der Konsumenten für Wohnraum bestimmt werden.


 

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