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Zitaten-Ecke in Heft 4/93

 

Pestalozzi, Johann Heinrich, schweiz. Pädagoge (1746-1827)

"Der Segen der Welt ist gebildete Menschlichkeit, und nur durch sie wirkt die Kraft der Erleuchtung und der Weisheit und der innere Segen aller Gesetze." - Die Abendstunde eines Einsiedlers (1780)

"Gott ist nahe, wo die Menschen einander Liebe zeigen." - Lienhard und Gertrud (1781-87)

 

Goethe, Johann Wolfgang (seit 1782) von, Dichter (1749-1832)

"Heiteren Sinn und reine Zwecke: / Nun, man kommt wohl eine Strecke." - Motto

"Liegt dir Gestern klar und offen, / Wirkst du heute kräftig frei, / Kannst auch auf ein Morgen hoffen, / Das nicht minder glücklich sei." - Zahme Xenien

"Man lebt nur einmal in der Welt." - Clavigo (1774)

 

Lao-dse (Laotse), chines. Philosoph (wahrsch. im 4. oder 3. Jh. v. Chr.)

"Grosse Vermögen bringen grosse Verluste." - Dao-de-djing (Tao te king)

"Man kann die Welt kennen, ohne je sein Haus zu verlassen." - ebenda

"Wer schnell ja sagt, hält selten sein Wort." - ebenda

 

Börne, Ludwig (eigtl. Löb Baruch), Schriftsteller des Jungen Deutschland (1786-1837)

"Minister fallen wie Butterbrote: gewöhnlich auf die gute Seite." - Aphorismen (1808-10)

"Man muss andere kennenlernen, um sich selbst zu kennen." - Coopers Romane (1825)

"Es lässt sich berechnen, dass die Spitzbuben weit mehr Vorteile von der bürgerlichen Gesellschaft ziehen als die ehrlichen Leute." - Der Narr im Weissen Schwan (1827)

 

Schiller, Friedrich (seit 1802) von, Dichter (1759-1805)

"Jetzt oder nie! / Ich muss den teuren Augenblick ergreifen." - Wilhelm Tell (1804)

 

 

Zitaten-Ecke

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