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Zitaten-Ecke in Heft 7/98

 

Matthäus, Neues Testament

"Schauet die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen; sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Und ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht bekleidet gewesen ist, als derselben eine." - 6, 28/29

 

Korintherbriefe, Neues Testament

"Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb." - 2, 9, 7

 

Titus, Neues Testament

"Den Reinen ist alles rein." - 1, 15

 

Freidank (Fridank), mhd. Vagantendichter (Ende 12. Jh. - um 1233)

"Neue Besen kehren gut."

"Auf Minne und auf Gewinne / Stehn ganz der Welt die Sinne."

 

Goethe, Johann Wolfgang (seit 1782) von, Dichter (1749-1832)

"Wenn man einige Monate die Zeitungen nicht gelesen hat und man liest sie alsdann zusammen, so zeigt sich erst, wieviel Zeit man mit diesen Papieren verdirbt." - Maximen und Reflexionen (Sprüche in Prosa)

"Jedes ausgesprochene Wort erregt den Gegensinn." - ebenda

 

Freiligrath, Ferdinand, Lyriker (1810-76)

"Ist mein Asyl nicht jede Brust, die menschlich fühlt und menschlich schlägt?" - Die Revolution (1851)

 

Schopenhauer, Arthur, Philosoph (1788-1860)

"Was ... die Menschen gesellig macht, ist ihre Unfähigkeit, die Einsamkeit, und in dieser sich selbst, zu ertragen." - Aphorismen und Lebensweisheiten

 

Wölfflin, Heinrich, Kunsthistoriker (1864-1945)

"Jedes Kunstwerk ist ein Geformtes, ein Organismus. Sein wesentlichstes Merkmal ist der Charakter der Notwendigkeit, dass nichts geändert oder verschoben werden könnte, sondern alles so sein muss, wie es ist." - Kunstgeschichtliche Grundbegriffe (1915)

 

 

Zitaten-Ecke

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