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Steinen
Robert Schmidlin: Boykott aufgegeben?

Nach Jahren scheint der Boykott von Robert Schmidlin löchrig geworden zu sein. Und viele Steiner Gewerbler wünschen sich, dass wieder Ruhe im Dorf einkehrt.

War es wirklich Herr Schmidlin?
Einem Küchenbauer aus Ibach sowie einem ehemaligen Garagier aus Steinen zufolge solle die Boykott-Idee nicht einmal von Robert Schmidlin selbst stammen. Ein freier Mitarbeiter des "Boten" habe den seinerzeitigen Leserbrief (Boykott-Aufruf) verfasst und der Steiner Zimmermann habe ihn nur noch gutgeheissen. Andere Gewerbler gehen davon aus, dass Schmidlin sich über den seinerzeitigen Beitrag über Holzschnitzelheizungen (starke Geruchsbelastungen und hoher Staubauswurf) selber betroffen gefühlt und aus Affekt reagiert habe. Andere glauben, Schmidlin habe damals einfach den günstigen Wind ausnützen und sich bei Bauern einschmeicheln wollen (Aufträge für Stallbauten). Im Talkessel geistert sogar die Idee, dass bei den ganzen Machenschaften Freimaurer die Hände im Spiel hatten...

Boykott mit Löchern
"Schmidlin hatte nur die Höseler unter den Gewerblern auf seiner Seite. Die Unabhängigen liessen sich nie unter Druck setzen", meint dazu ein Insider des Steiner Gewerbes.
Dazu zwei Beispiele: Die HAGA AG, Rupperswil, liefert der Firma Schmidlin hochwertige ökologische Baumaterialien. Die HAGA ist Inserent der Mythen-Post. Schmidlin konnte und kann hier gar nicht boykottieren, weil er sich sonst ins eigene Fleisch geschnitten hätte bzw. schneiden würde!
In einem anderen Fall kann ebenso aufgezeigt werden, dass der Steiner Generalunternehmer nicht konsequent ist. Schmidlin drohte mit Auftragsentzug, wenn es irgend ein Gewerbler wagen würde, weiter in der Mythen-Post zu inserieren. Umgekehrt aber sind Mythen-Post Inserenten als Kunden bei Schmidlin höchst willkommen. Frau Monique Steiner (Phototudio Steiner, Schwyz) lässt durch Zimmermann Schmidlin ein Haus in Steinen renovieren. Wäre Robert Schmidlin konsequent, hätte er diesen Auftrag niemals annehmen dürfen, weil das Photostudio Steiner schon lange und erfolgreich in der Mythen-Post inseriert!

Weitere Widersprüche
Im Sommer 1998 wurde Robert Schmidlin per Fax angefragt, wieso er überhaupt die Mythen-Post boykottiere. Es kam keine Antwort. Wenn ich jemanden boykottiere, müsste ich es zumindest begründen können!
Geradezu skurril wird es, wenn der Steiner Generalunternehmer der Mythen-Post vorwirft, sie engagiere sich zu stark für den Umweltschutz, er aber selber grossspurig für seine Öko-Häuser wirbt. Wenn Schmidlin sich so für umweltfreundliches Bauen einsetzt - wieso fühlt er sich dann über Beiträge in der Mythen-Post betroffen? Wenn er seine Arbeit ehrlich und richtig macht, müsste er die Mythen-Post mit seinen Getreuen - konsequenterweise - ja vollumfänglich unterstützen!
Doch sich diesen Überlegungsfehler einzugestehen, wurmt ihn offenbar.
Oft wurde die Frage gestellt, warum die Mythen-Post sich so hartnäckig mit diesem Fall beschäftige. Weil es um eine grundsätzliche Angelegenheit geht. Einmal muss in Schwyz die Meinungs- und Pressefreiheit garantiert sein. Heutzutage meint jeder, er könne mit Geld auf den anderen Druck ausüben. Damit muss Schluss sein! Zum anderen kämpft die Mythen-Post für ein sauberes Gewerbe. Nicht die Mitglieder der Baumafia und die Öko-Heuchler sollen in Zukunft belohnt werden, sondern die unabhängigen Gewerbler, die ehrlich und gut arbeiten.


 

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