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Zitaten-Ecke in Heft 9/97

 

Epheser, Neues Testament

"Lasset kein faul Geschwätz aus eurem Munde gehn." - 4, 29

 

Cicero, Marcus Tullius, röm. Redner und Staatsmann (106-43 v. Chr.)

"Die Gewohnheit ist gleichsam eine zweite Natur." - De finibus (45 v. Chr.)

"Oft ist der Mensch selbst sein grösster Feind." - Ad Atticum

 

Heine, Heinrich, Dichter (1797-1856)

"Sie liebten sich beide, doch keiner / Wollt es dem andern gestehn." - Die Heimkehr (1823-24)

"Der Teufel, der Adel und die Jesuiten existieren nur so lange, als man an sie glaubt." - Reisebilder: Italien (1828)

 

Seneca, Lucius Annäus, d.J., röm. Philosoph und Dichter (um 4 v. Chr. - 65 n. Chr.)

"Leben, mein lieber Lucilius, ist gleichbedeutend mit kämpfen." - Briefe an Lucilius

"Mangel an Mass ist unser Fehler in allem, auch in der Literatur; für die Schule nicht für das Leben lernen wir." - ebenda

 

Publilius Syrus, röm. Mimograph und Sentenzendichter (1. Jh. v. Chr.)

"In Liebessachen nimm die Schwüre nicht zu ernst." - Sentenzen

"Verlieren kann die Ehre nur, wer keine hat." - ebenda

 

Nietzsche, Friedrich Wilhelm, Philosoph, Essayist, Aphoristiker und Lyriker (1844-1900)

"Man lobt oder tadelt, je nachdem das eine oder das andere mehr Gelegenheit gibt, unsere Urteilskraft leuchten zu lassen." - Menschliches, Allzumenschliches (1878)

"Hat man Charakter, so hat man auch sein typisches Erlebnis, das immer wieder kommt" - Jenseits von Gut und Böse (1886)

"Was mich nicht umbringt, macht mich stärker." - Götzendämmerung (1889)

 

Spinoza, Benedictus de (eigentl. Baruch d'Espinoza), holl.-jüd. Philosoph (1632-77)

"Soweit der Geist alle Dinge als notwendig erfasst, soweit hat er grössere Kontrolle über die Affekte, und leidet weniger unter ihnen." - Die Ethik (1677)

 

 

Zitaten-Ecke

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