Kritisches

Zitat

„Der Markt entscheidet betr. Kaufverhalten. Mit einem entsprechend hohen Kredit der Schwyzer Kantonalbank wäre im Grunde jeder in der Lage (gewesen), an diesem Ort ein Einkaufszentrum hinzustellen. Als Zugpferd lässt man die Migros einmieten – und die nachfolgenden kleineren Geschäfte ergeben sich praktisch ‚von selbst‘.
Ein Einkaufzentrum zu bauen, ist nicht verboten. Was zu kritisieren ist, wie gebaut wurde. Das dem Erweiterungsbau Ende der Neunzigerjahre vorausgegangene Oeko-Geschwafel, das vom ‚Boten der Urschweiz‘ noch so gerne unkritisch übernommen wurde, entpuppte sich als grosser PR-Schwindel: Tonnenweise wurde das MC mit juckender Glaswolle der Firma I. isoliert. (Das Sondermüll-Produkt darf namentlich nicht genannt werden, ansonsten im Schweizer Pseudo-Rechtsstaat Busse und Gefängnis drohen. Soviel zum Thema ‚Pressefreiheit‘.) Die Folge: Nicht nur eine unnötige KMF-Partikelbelastung, sondern permanent und unnötig schlechte Raumluft (als Folge u.a. von Phenolformaldehydausgasungen).
Um den Mythen-Center Oeko-Schwindel perfekt zu machen, wurden überall giftige, quecksilberhaltige ‚Energiesparlampen‘ eingesetzt. Inklusive problematischer Entsorgung und Einbussen in der Lichtqualität.
Unvergesslich auch das Do-it-Yourself-Provisorium der Migros Ende der Neunzigerjahre neben dem MC, dessen extrem starken Spanplatten-Ausdünstungen Besuchern die Tränen in die Augen treiben konnten. ‚Oekologie‘ und ‚Umweltbewusstsein‘ der Migros. Konnten Sie darüber je etwas im ‚Boten der Urschweiz‘ lesen? Selbstverständlich nein. Das Mythen-Center ist Werbe-Grosskunde (nicht nur der Zeitung ‚Bote der Urschweiz‘, sondern auch der Druckerei Triner. Meinungsfreiheit oder Nichtmeinungsfreiheit laufen übers Geld.)
Die Lehre daraus? Man muss bzw. müsste ein Einkaufszentrum nicht zwingend als Mineralwolle-Sondermüll-Sarkophag konzipieren, der an Tschernobyl erinnert. Mit richtigen und ehrlichen Fachleuten hätte man auch einen gesunden Massivau (aus Stein!) erstellen können. Aber offensichtlich war dies damals bzw. ist das heute noch nicht gefragt.
Auf diese kritische Stellungnahme wird es keine Reaktion von Seiten des MC geben. Warum? Weil die Wahrheit sich nicht widerlegen lässt.“

Urs Beeler

 

Auseinandersetzung um den St. Martinstag in Schwyz
Mythen-Center musste Niederlage einstecken: St. Martinstag in Schwyz bleibt echter Feiertag! (Später konnten die Geschäfte – trotz anderslautendem Verwaltungsgerichtsbeschluss (!) – am St. Martinstag geöffnet werden! Kommerz macht offensichtlich alles möglich.)

Das vergrösserte Mythen-Center kommt beim Publikum nicht gut an
Das erweiterte Mythen-Center: unpraktisch und frustrierend! (Leserbrief)
Warum ich dezentrale Fachgeschäfte dem Einkauf im Center vorziehe (Leserbrief)
Wider den Nörglern und Miesmachern! (Leserbrief)

Die Mentalität zeigt sich im Detail
Schneckenjagd beim Mythen-Center

Hat das Mythen-Center Angst vor Konkurrenz?
Mythen-Center sorgt sich wegen neuem Coop-Markt

Im Vorfeld der seinerzeitigen Abstimmung über die MC-Erweiterung
Mythen-Center-Erweiterung ist überflüssig (Beitrag aus dem Jahre 1993)

Nachgedacht
Gedanken/Stichworte eines Lesers zum Mythen-Center (Wer nachdenkt, findet vielleicht Interessantes heraus)

Tonnenweise mit Glaswolle isoliert (Anmerkung: Rund 15 Jahre später wurde ein Grossteil der Glaswolle-Isolation als Sondermüll entsorgt und durch etwas weniger problematische Steinwolle ersetzt. Man darf gespannt sein, durch was diese Sondermüll-Isolation später dann entsorgt werden wird.)
Das Mythen-Center: eine isolationstechnische Katastrophe! (…und deshalb ist auch die Raumluft eine Katastrophe!)
Ist MC-Gründer Reinhold Camenzind tatsächlich ein KMF-Befürworter? (Eine offene Frage)