Inserat

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Eine historische Persönlichkeit und Sinnbild des libanesischen Widerstandes wird von Israel gezielt ermordet

Von Urs Beeler

30. September 2024: Ich habe Hassan Nasrallahs Wirken über viele Jahre aufmerksam und ebenso bewundernd verfolgt. Sein Tod hat mich betroffen gemacht und macht mich traurig.
Ermordet wurde er von israelischen F-15I Piloten (andere Quellen nennen F-35I Kampfflugzeuge), die mehrere gelenkte US-amerikanische Bunkerbomben einsetzten. Mögen die Täter, ihre Auftraggeber, ja alle an Nasrallahs Tod Beteiligten das Schicksal erleiden, das sie verdienen.

Hassan Nasrallah (arabisch حسن نصر الله): 31. August 1960 – 27. September 2024.

Eine charismatische Führungspersönlichkeit
Hassan Nasrallah besass etwas, was den meisten westlichen Politkern fehlt: Weisheit. Er war blitzgescheit, gebildet und charismatisch. Er war ein Koran-Gelehrter wie Dr. Eugen Drewermann ein Bibel-Gelehrter ist. Nasrallah wog seine Entscheidungen sorgfältig ab – und im Gegensatz zu seinen israelischen Kontrahenten zeichnete ihn eine weitere menschliche Eigenschaft aus: Ethik. Obwohl sich im Krieg befindend, hielt er z.B. die Zahl der Toten und Verletzten auf israelischer Seite (Nordisrael) tief. Ihm ging es nicht darum, möglichst viele Leute abzuschlachten oder zu verletzen/verstümmeln (wie dies die IDF und der Mossad machen), sondern um Gerechtigkeit: Die Grenzen des Libanon zu schützen, das unendliche Leid in Gaza zu stoppen und dass die Palästinenser endlich ihren eigenen Staat erhalten. Nasrallah war kein Fanatiker, sondern ein Mensch, der glaubte, mit vernünftigen Israelis bzw. Juden auch verhandeln zu können. Die rechtsextreme israelische Regierung lehnte jedoch einen Waffenstillstand mit der Hisbollah kategorisch ab.

Ein Mann, der Vertrauen genoss und dies auch verdiente
Hassan Nasrallah besass das, was z.B. den meisten Schweizer Politikern fehlt: Charakter und Rückgrat. Er liess sich nicht auf den Deal ein, die libanesische Grenze von jener von Gaza zu trennen.
Israel war dieser herausragenden Persönlichkeit mit einzigartigen Führungsqualitäten offenbar nicht gewachsen. Weil Nasrallah mit seinen Qualitäten den Juden überlegen war, ermordeten sie ihn, ein Vorgehen, das in der jüdischen Geschichte der vergangenen 2000 Jahre übrigens nicht neu ist.
Die rechtsextreme israelische Regierung täuscht sich, wenn sie nun glaubt, mit der Ermordung Hassan Nasrallahs sowie unzähliger Hisbollah-Führer könne irgend etwas gewonnen werden. Israels Probleme werden erst anfangen.

PS: Hassan Nasrallah musste wohl stets bewusst gewesen sein, welchem extrem hohen Risiko er als Führer der libanesischen Widerstandsbewegung Hisbollah ausgesetzt ist. Am 16. Februar 1992 ermordeten die israelischen Besatzungstruppen Sayyed Abbas (seinen Vorgänger), seine Frau, seinen fünfjährigen Sohn und vier weiteren Personen.
Früher oder später wird Israel für seine Taten das ernten, was es verdient.

Kommentare
Ganz lieben Dank für diesen tollen Bericht… Mutig und ehrlich. 🙏🙏🙏
Ursula Kreutz

Endlich ein Beitrag auf Deutsch, der ihm gerecht wird.
Super Beitrag, sehr differenziert und intelligent! Danke! 🙏

Ganz lieben Dank für diesen super Beitrag, Israels Regierung ist eine Terror-Regierung die sich an keine UN Beschlüsse hält.
Hans Peter Schlumpf

War ein Terrorist und nichts anderes!
Thomas Barth



Das einzige, was Israel beweisen kann, ist Sprengstoff, Sprengstoff und noch mehr Sprengstoff!!
Zafer Shihabi


Wer, wie das Netanjahu-Regime, vorsätzlich und mutwillig derartig viele Provokationsstufen überschreitet, systematisches UN-Gaslighting betreibt und die Täter-Opfer-Rollen perfide vertauscht, hat den Respekt der Weltgemeinschaft verspielt. Und die völlig inakzeptable Rüstungskooperation mit ISR ist endlich mal zu stoppen. Ohne Wenn und Aber. Kein Platz für Zivilistenbomber- & Kindermassenmord-Versteher.
Esteban El Suizo


HInweis: Dutzende von weiteren Kommentaren können unter https://www.facebook.com/urs.beeler Eintrag vom 30.9.24 eingesehen werden.



Das zionistische Propagandablatt NZZ

Von Urs Beeler
Fester Zeilenumbruch
Seit über 20 Jahren habe ich das zionistische Propagandablatt NZZ nicht mehr abonniert. Und ich bereute es keinen Tag. Auf die USA/Israel-PR und Fake-News der Falkenstrasse-Redaktion kann ich verlustfrei verzichten bzw. profitiere von eingesparten Abo-Gebühren. Durch das Nichtabonnieren der NZZ habe ich in den vergangenen Jahren einerseits mehrere tausend Franken gespart und andererseits durch das Nichtlesen manipulierter NZZ-Berichterstattung (NATO, Ukraine, Israel, Impfen, Bundesrat etc.) auch noch viel Zeit gespart.
Der historische Faktenverdreher und zionistische Lügenbaron Michael Wolffsohn in der NZZ vom 30.9.24: Titel: „Nasrallahs Machtspiel stürzte Libanon ins Verderben“ – „Der Führer des Hizbullah hat nie im Interesse seiner Landsleute gehandelt. Er machte sich zum Handlanger Irans und stürzte damit ganz Libanon ins Verderben.“ Was Wolffsohn schreibt, ist kompletter propagandistischer Unsinn – aber passt damit exakt in die Linie der Neuen Zürcher Zeitung.
Fester Zeilenabstand
Die Spreu vom Weizen trennen
Es gibt Menschen wie Albert Einstein, Karl Marx, Wilhelm Reich, Stefan Zweig, Noam Chomsky, Jeffrey Sachs usw., von denen man viel lernen und vor denen man Hochachtung haben kann. Typen wie Michael Wolffsohn gehören definitiv nicht dazu. So endet sein NZZ-Beitrag mit: „Nasrallah war ein Mörder. Nicht nur von Israeli und Juden, sondern auch von Nichtjuden, seinen Glaubensgenossen und Landsleuten.“
Nur eine Zeitung, die zu einem journalistischem Schundblatt verkommen ist, schenkt einem solchen propagandistisch verirrten „Autor“ Raum für einen Artikel. Der Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis, nannte 1992 Wolffsohn den „Vorzeigejude[n] der deutschen Rechtsradikalen“. Wolffsohn selbst beklagt den zunehmenden „Antisemitismus“, den er sich – offenbar mit einem gewaltigen Brett vor dem Kopf – nicht so recht erklären kann. Bei Wolffsohn scheint in seiner persönlichen Entwicklung – ganz im Gegensatz z.B. zu einem Dr. Eugen Drewermann – in Sachen Humanität, Ethik, Empathie, Achtsamkeit (Dr. Ganser!) etc. etwas massiv schief gelaufen zu sein. Wolffsohn: „Als eines der Mittel gegen Terroristen halte ich Folter oder die Androhung von Folter für legitim.“
Israel ist nichts anderes als ein Terror-Staat mit einem riesigen Apparat von Terroristen: Soll dies nun – gemäss Wolffsohn – legitimieren, dass man die jüdischen Folterer foltert? Und wo soll das enden?
NZZ-Werbung mit zahlungskräftiger Kundschaft im Hintergrund. Getreu dem Motto: „Wessen Brot ich ess‘, dessen Lied ich sing‘.“

Mit über 61 Jahren habe ich einige Lesererfahrung: Wenn ich zwischen einem 20-Jahre-Gratis-NZZ-Abo und einem Nicht-Abonnement entscheiden müsste, würde ich mich klar für das Nicht-Abonnement entscheiden.

Informationen müssen verlässlich und korrekt sein
Wenn sie es nicht sind, nützt mir eine Zeitung oder ein Magazin rein gar nichts. Die Schweizer Medienlandschaft ist heutzutage dermassen eine Katastrophe (politische Manipulation, journalistische Desinformation, Fake-News etc.), dass die betreffenden Medienhäuser nicht noch mit Abos belohnt werden sollten.


 

Die jüdische Facebook-Zensur kann die Achse des Widerstandes nicht stoppen

Von Urs Beeler

17. August 2024: Am 29.09.2010 – als vor rund 14 Jahren (!) hatte ich gepostet: „My friend Hassan Nasrallah“ – mit einem sympathischen Bild des Generalsekretärs der libanesischen Widerstandsbewegung Hisbollah.

Das vor 14 Jahren gepostete Bild von Sayyed Hassan Nasrallah.

Am 17.05.2024 löschte Facebook diesen Eintrag, der von mir vor weit über 10 Jahren erstellt worden war, völlig willkürlich (Schreibtischbilder als Beweismaterial siehe unten).

Nach 14 Jahren (!) wird dieser Facebook-Post von mir offenbar als „gefährlich“ eingestuft. FB-Paranoia!
Der gesamte Post wird völlig willkürlich entfernt. (14 Jahre lang hatte dieser offenbar niemanden gestört.)
Was an meinem Text „Mein Freund Hassan Nasrallah“ nicht korrekt sein sollte, darüber schweigt sich die jüdische Facebook-Zensurabteilung aus.
Facebook betreibt nichts anderes als Gesinnungsverfolgung, welche in einem demokratisch-freiheitlichen Rechtsstaat absolut rein gar nichts verloren hat.
Die FB-Begründung für die Nicht-Wiederherstellung ist völlig haltlos.
Vorgegaukelte Pseudokorrektheit: „Weitere Überprüfung“-Funktion à la Facebook.
Heuchelei statt eine plausible, auf Fakten beruhende Begründung.

Ich mache kein Hehl daraus, dass ich der „Achse des Widerstandes“ gegenüber positiv eingestellt bin (das scheinheilige schweizerische PMT-Gummigesetz interessiert mich dabei wenig).

Wenn die korrupte Schweizer Regierung ohne moralische Bedenken Geschäfte mit dem Kriegsverbrecher- und Schurkenstaat Israel tätigen kann, Russland sanktioniert, aber das Massenverbrechen an der wehrlosen palästinensischen Zivilbevölkerung in Gaza und im Westjordanland [Ergänzung vom 4.10.24: zusätzlich auch im Libanon!] stillschweigend hinnimmt, so nehme ich mir das Recht heraus, mit denjenigen zu sympathisieren, die gegenüber den zionistischen Verbrechern und westlichen Heuchlern Haltung zeigen und nicht schweigen.
Nun bin ich gespannt, ob das Hisbollah-Werbevideo, das Youtube NICHT zensiert, bei Facebook durchkommt. Der Sprecher im Video ist übrigens mein seelenverwandter Bruder im Libanon: Sayyed Hassan Nasrallah.
Fester Zeilenabstand
PS: Innerhalb von 16 Stunden hatte das Hisbollah-Video über 684’000 Aufrufe und über 24’500 Likes auf Youtube.
Fester Zeilenabstand

Kommentare
Dass ein Grossteil der Schweizer Bevölkerung das akzeptiert, ja sogar noch befürwortet ist mehr als nur bedauerlich.
Fred Suban


Ich teile deine Meinung zum täglichen Doppelstandard & Russophob-Hassgeschwätz auf Swiss FakeNews-TV.
Die Rüstungskooperation mit dem Zionisten-Regime hätte schon LÄNGSTENS eingestellt gehört. Man braucht schon eine ganz besonders perfide Doppelstandard-Mentalität zu haben, um den ungesühnten und täglich weiter voranschreitenden „Kollateralschaden“-Massenmord an der palästinensischen Zivilbevölkerung so locker und entspannt ignorieren zu können. Die „Menschenrechte & Humanitär“-Schweiz hat sich mit der Aufrechterhaltung der Rüstungskooperation mit ISR selbst demaskiert und international UNGLAUBWÜRDIG gemacht. Es kotzt mich an, dass Schweizer Steuergelder in gekaufte Waffentechnik jenes Regimes fliessen. Die gehören nicht unterstützt sondern international sanktioniert. Ohne Wenn und Aber.
Esteban El Suizo
Super Urs, bin ganz deiner Meinung.
Francesco Amato

Passt auch hier rein:
Wie Israel mit Olympia Werbung für den Krieg machte.
Philippe Stalder / 17.08.2024
Von wegen olympischer Gedanke: Israelische Athleten zelebrieren offen Kriegsverbrechen – und das IOC lässt sie gewähren.
https://www.infosperber.ch/…/wie-israel-mit-olympia…/
Esteban El Suizo

(Hinweis: Obiger Beitrag wurde am 17.8.24 auf Facebook publiziert.)


 

Israel tötet Hassan Nasrallah – Analyse und
Vorhersage

Quelle: Huseyin Özoguz, Actuarium, 30.9.24, siehe https://www.youtube.com/watch?v=xnqXDwWwr5U

Kommentar
Israel war schon immer ein Regime der Apartheid und ethnischen Säuberung… ein Entity, die an Frieden nicht interessiert ist…
Zafer Shihabi

 

Gaza – Israel – Palästina – Westmedien und ihre Zensur

 

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