Ewiggestrige sind für ihren Negativ-Ruf selber verantwortlich

Aufnahme vom 14. Dezember 2000. Hinten im Bild erkennbar die Kollegiumstrasse in Schwyz.

 

Es ist unglaublich…

 

…was für Schwachköpfe es im Talkessel noch gibt. In unmittelbarer Nähe zum Dorfkern verbrennt ein offensichtlich Unterbelichteter Äste unter gewaltigem Qualm. 30 m weiter weg wohnt eine Familie mit Kleinkind, 150 m davon entfernt eine schwer asthmakranke Frau, die auf ein Sauerstoffgerät angewiesen ist. Doch bitte keine Kritik: Es sind „Bauern“…

Auf der einen Seite werden in der Schweiz strenge Abgasvorschriften für Ölheizungen erlassen und auf ihre Einhaltung kontrolliert. Dasselbe gilt übrigens auch für Autos. Auf der anderen Seite haben wir im Kanton Schwyz noch immer eine Landwirtschaft, die sich offensichtlich weder um Tier- noch Umweltschutz zu kümmern braucht. Da dürfen Ferkel ohne Narkose grausam kastriert und die Luft stundenlang sinnlos verpestet werden – offenbar alles völlig legal. Mehr: Es werden noch grosszügig Subventionen an die betreffenden Kreise bezahlt.

Stupide, sinnlose Luftverpestung etwas unterhalb der Kantonsschule Kollegium Schwyz (links oben im Bild zu erkennen). – Ein Sprecher der Schwyzer Bauverwaltung: „Es gibt gar keinen Grund, Astmaterial unter grossem Gestank zu verbrennen. Die Gemeinde Schwyz verfügt über einen umweltfreundlichen Häckslerdienst.“

 

Das immer noch vorhandene Problem der Abfallentsorgung aus Garten, Landwirtschaft und Forst lässt sich lösen, indem Landwirten, welche die Luft unnötig verpesten, Subventionen gestrichen und stattdessen saftige Bussen auferlegt werden. Positiver Nebeneffekt: saubere Luft, Mehreinnahmen, weniger Ausgaben (Subventionen) und gleichzeitig noch eine Image-Verbesserung der Landwirtschaft.

 

Inhalt Mythen-Post 3/01

Umweltschutz