Matthäus, Neues Testament

„Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.“ – 26, 41

 

Cicero, Marcus Tullius, röm. Redner und Staatsmann (106-43 v. Chr.)

„Das Gedächtnis nimmt ab, wenn man es nicht übt.“ – Cato maior (44 v. Chr.)

„Den sicheren Freund erkennt man in unsicherer Sache.“ – Laelius (44 v. Chr.)

 

Heine, Heinrich, Dichter (1797-1856)

„Du hast Diamanten und Perlen, / Hast alles, was Menschenbegehr, / Und hast die schönsten Augen – / Mein Liebchen, was willst du mehr?“ – Die Heimkehr (1823-24)

 

Seneca, Lucius Annäus, d.J., röm. Philosoph und Dichter (um 4 v. Chr. – 65 n. Chr.)

„Liebe die Vernunft! Sie wird dich waffnen gegen die gewaltigsten Feinde.“ – Briefe an Lucilius

 

Publilius Syrus, röm. Mimograph und Sentenzendichter (1. Jh. v. Chr.)

„Liebe oder Hass – ein Drittes kennen die Frauen nicht.“ – Sentenzen

„Geduld wird alle Schmerzen heilen.“ – ebenda

 

Nietzsche, Friedrich Wilhelm, Philosoph, Essayist, Aphoristiker und Lyriker (1844-1900)

„Das Individuum wird von seinen Erziehern behandelt, als ob es zwar etwas Neues sei, aber eine Wiederholung werden solle.“ – Menschliches, Allzumenschliches (1878)

„Muss nicht der, welcher die Menge bewegen will, der Schauspieler seiner selbst sein? Muss er sich nicht selber erst ins Grotesk-Deutliche übersetzen und seine ganze Person und Sache in dieser Vergrösserung und Vereinfachung vortragen?“ – Die fröhliche Wissenschaft (1882)

 

Spinoza, Benedictus de (eigentl. Baruch d’Espinoza), holl.-jüd. Philosoph (1632-77)

„Nur freie Menschen sind einander wahrhaft dankbar.“ – Die Ethik (1677)



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