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Umweltbelastende Holzheizungen

Winterzeit – Heizperiode. Weil ein Überschuss an Holz vorhanden ist, wird Holz von gewissen Kreisen (Waldbesitzern, holzverarbeitendes Gewerbe, naiven Leuten wegen angeblicher CO2-Neutralität) zur „umweltfreundlichen Energie“ erklärt. Bevor man jedoch von einer „umweltfreundlichen Heizenergie“ spricht, sollte man die Realität nicht vergessen.

Holzheizungen und die Schadstoff-Wirklichkeit
Wer an einem Wintermorgen nach Rothenthurm (Kt. SZ) fährt, sieht über das ganze Dorf eine Rauchdecke. Verantwortlich dafür sind die holzverarbeitende Industrie und private Holzfeuerungen. Über gesundheitliche Auswirkungen, Ablagerungen auf Fenstersimsen etc. darf nicht geredet werden („Gewerbefeindlichkeit“ – Inserate-Boykott!). Warum eigentlich nicht?

Fragwürdige grosse Holzschnitzelheizanlage des Klosters Einsiedeln
Fährt man danach weiter nach Bennau und blickt vom Schnabelsberg auf Einsiedeln, sieht man regelmässig dicken Qualm von der (angeblich so umweltfreundlichen und vorbildlichen) Gross-Holzschnitzelheizanlage des Klosters Einsiedeln sowie einer bekannten Möbelfabrik (zwischenzeitlich Betrieb eingestellt) über das Dorf ziehen.

Fazit
Solange u.a. starke Staub- und Geruchsbelästigungen die Realität sind (und die Immissionen diesbezüglich nicht auf dem Stand einer modernen Ölheizung), ist die Propagierung von Holzenergie als umweltfreundliche Energie ein Schwindel.

Inhalt Mythen-Post 12/00
Umweltschutz

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